DEUTSCH-FRANZÖSISCHER WIRTSCHAFTSPREIS 2017

DEUTSCH-FRANZÖSISCHER WIRTSCHAFTSPREIS 2017: DOCTOLIB GEWINNT IN DER KATEGORIE START-UP

In Paris wurde diese Woche zum vierten Mal der Deutsch-Französische Wirtschaftspreis vergeben. Insgesamt fünf Gewinner dürfen sich über die Auszeichnung der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer freuen. In der Kategorie Start-up wurde Doctolib, europäischer Markführer im Bereich der Online-Arztterminplanung, für seine Aktivitäten in Deutschland und Frankreich ausgezeichnet.

Für Unternehmen, die mit ihren Projekten die deutsche und französische Zusammenarbeit fördern, wurde 2011 der Deutsch-Französische Wirtschaftspreis ins Leben gerufen. Alle zwei Jahre wird der Preis von der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer unter der Schirmherrschaft der Wirtschaftsministerien beider Länder an Unternehmen für ihre gelungenen, zwischen den beiden Ländern übergreifenden Projekte vergeben. Mit dem Preis soll die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen aus Frankreich und Deutschland gestärkt und gefördert werden.

In diesem Jahr wurden die folgenden Unternehmen ausgezeichnet: Valeo in Partnerschaft mit Siemens, H2 Mobility, Fraunhofer FEP in Partnerschaft mit Microoled sowie Panthea und Doctolib. Das Unternehmen durfte sich über die Auszeichnung in der Kategorie Start-up freuen. Die Kategorie wendet sich an Start-ups, die sich mindestens im Fundraising „Serie A“ befinden, über ein vermarktetes Produkt verfügen und in der Lage sind, sich bei Industrie-Unternehmen als Partner zu positionieren. Kurzum: Diese Kategorie zeichnet den Erfolg eines Start-up-Unternehmens im deutsch-französischen Kontext aus.

2017 darf sich Doctolib über den Preis freuen: Der europäische Marktführer im Bereich der Online-Arztterminbuchung wurde 2013 in Frankreich gegründet und ist seit 2016 auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Kein anderer Buchungs-Service für Arzttermine vereint europaweit eine so große Zahl an Ärzten und Patienten – 30.000 Ärzte und 800 Gesundheitsinstitutionen in Frankreich und Deutschland arbeiten aktuell mit der SaaS-Lösung (Software-as-a-Service). Das junge Unternehmen zählt heute 400 Angestellte. Etwa 100 Millionen Arzttermine wurden schon über die Plattform vereinbart. Vor kurzem durfte Doctolib zudem ein weiteres Investment vermelden und sich mit insgesamt 61 Millionen EUR über das höchste europäische eHealth Investment in 2017 freuen.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie zeigt uns, dass wir ein gutes Konzept entwickelt haben – über Ländergrenzen hinweg. Während Doctolib in Frankreich bereits zum Standard für Ärzte und Patienten geworden ist, wachsen wir in Deutschland sehr erfolgreich und sogar schneller als bei der Gründung in unserem Nachbarland. Aktuell haben wir hierzulande ein Team von 50 Leuten in fünf deutschen Städten. Darauf möchten wir aufbauen und unsere Services in Deutschland erweitern“, erklärt Simon Krüger, Geschäftsführer von Doctolib Deutschland.

„Unser Ziel war und ist es, ein erfolgreiches deutsch-französisches Unternehmen aufzubauen. Der Award bestätigt uns in unseren Bestrebungen und motiviert uns, diesen Weg in Frankreich und Deutschland weiter zu gehen. Wir planen unsere Präsenz in Deutschland weiter auszubauen. So soll im nächsten Jahr nach Paris und Berlin ein dritter Doctolib-Hauptsitz in einer deutschen Stadt dazukommen“, berichtet Stanislas Niox-Chateau, Präsident und Mitgründer von Doctolib.

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Quelle Schwartz Public Relations

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