Montag, Oktober 18, 2021

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

DeskNow: Komplett-Lösung für das Management und die Untervermietung freier Arbeitsflächen

Stellen Sie sich und das Startup DeskNow doch kurz unseren Lesern vor!

Sehr gerne. Ich bin Markus Jarzyna und habe gemeinsam mit Anca Barsan, Pavel Schwindt und Mike Lepcsik DeskNow gegründet, was im Grunde ein AirBnB für Arbeitsplätze ist. Los ging es für uns 2020 inmitten der Corona-Pandemie. Der Stein des Anstoßes war, dass ich zuvor einmal selbst Bürofläche untervermieten wollte, der Zeitaufwand wegen des vielen Papierkrams aber viel zu groß war, als dass sich das Unterfangen noch gelohnt hätte. Das brachte mich auf die Idee,  die Untervermietung von Arbeitsflächen endlich in das digitale Zeitalter zu holen. Und so bieten wir heute eine professionelle Software, mit der freie Büro- und andere Raumkapazitäten problemlos und lukrativ untervermietet werden. Dabei ist DeskNow mehr als nur eine Plattform, wir machen Arbeitsräume digital.

Unternehmen können die tatsächliche Nutzung jedes Raumes und jedes Schreibtisches analysieren, auch in schwierigen Zeiten Arbeitsräume ausnutzen und damit sichern und Mitarbeiter*innen die Flexibilität geben, Räume zu buchen, wo immer sie wollen. Egal ob klein oder groß, ob Büro, Hotel, Restaurant, Hidden Kitchen oder Fitnessstudio – DeskNow ermöglicht es allen, freie Fläche schnell und einfach mit Interessent*innen zu teilen. Und auch Platzsuchende finden auf DeskNow das Richtige für ihren Bedarf. Vom ehemaligen Berufspendler, der sich einen Arbeitsplatz näher am Zuhause wünscht, dem Coworking-Team auf dem Lande bis hin zum Großstadt-Freelancer oder Digital Nomad werden alle auf DeskNow fündig.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe mich entschieden ein Unternehmen zu gründen, weil es sowas wie DeskNow, so einfach noch nicht gibt. Ich bin der Überzeugung, dass wir mit dieser Plattform nachhaltig die Arbeitswelt von Morgen mitgestalten können und als Unternehmen für viele ein Beispiel für gesundes, enkelfähiges und innovatives Wirtschaften sein können.

Welche Vision steckt hinter DeskNow?

Die gängigen Workspace-Management-Systeme zeigen den Unternehmen bislang nur das Problem ungenutzter Fläche auf, bieten aber keine direkte Lösung diese auch problemlos – und vor allem umsatzrelevant – zu vermieten. Auf der anderen Seite kann man Büros klassisch über einen Makler buchen oder man sucht sich einen CoWorking-Space und bindet sich daran. FlexWork oder Office-Sharing finden gar nicht statt. Dementsprechend unattraktiv und aufwändig war es bislang, die eigenen Raumkapazitäten professionell unterzuvermieten, zu tauschen oder zeitlich begrenzt neue Kapazitäten dazuzubuchen. Hier bieten wir mit DeskNow jetzt eine Lösung an, schlichtweg wie AirBnB nur für Arbeitsplätze. Mit unserer Software können Raumkapazitäten ganz einfach verwaltet, gebucht, geteilt oder auf unserem digitalen Marktplatz angeboten werden.

So einfach wie eine Flugbuchung – das ist unser erklärtes Ziel für den gesamten Prozess der gewerblichen Untervermietung.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung ist bis dato das fehlende Miteinander. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich den menschlichen Austausch liebe und ihn auch brauche. Ich arbeite super gerne von Angesicht zu Angesicht, Reise gerne und besuche die Leute gerne dort, wo Sie arbeiten. All das ist in der Pandemie nicht möglich gewesen. Ein neues Team zusammen zubringen und zu einem zu formen, ist wirklich ein Kraftakt. Wir haben es bis hierher sehr gut gemeistert, aber freuen uns total auf mehr Face2Face-time. Bislang haben wir von der Gründung von DeskNow bis heute alles selbstfinanziert. Aktuell sehen wir uns allerdings auch nach Investoren um. 

Wer ist die Zielgruppe von DeskNow?

Die neue reisende und arbeitende Generation ist auf der Suche nach neuen Möglichkeiten und versucht stets, ihre Work-Life-Balance zu maximieren, was die Nachfrage nach multifunktionalen Work-Life-Spaces erhöht. Hinzu kommt, dass Leerstand für Betriebe aller Art ein unschöner Kostenfaktor ist. Und da kommt DeskNow ins Spiel.

Wie funktioniert DeskNow? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Coworker können über die Webseite und die App einen Schreibtisch, Raum oder eine ganze Etage buchen, wo sie stündlich, täglich oder monatlich arbeiten können. Entweder alleine oder mit ihrem Team zusammen.

Gastgeber können über unser Portal (Webseite, App) ihre freien Plätze oder Räume vermieten. 

Unser Vorteil liegt darin, dass es so eine einfache Anwendung zum Untervermieten von freien Flächen für Unternehmen, Freelancer*innen und Pendler*innen bislang  nicht gibt. Jede andere Art der Untervermietung bietet nicht alles in einem an. Aber DeskNow tut das. Wir bieten die Komplett-Lösung für das Management und die Untervermietung freier Arbeitsflächen. 

DeskNow, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren sind wir europaweit bekannt und haben Themen wie NewWork und FlexWork ein ganzes Stück nach vorne gebracht. Wir sind dann bereits auf dem amerikanischen Markt tätig und überzeugen dort die Kunden von uns.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Mach nur Dinge aus Überzeugung und Leidenschaft und höre auf Dein Bauchgefühl. 

2. Fragen kostet nichts, also sei Dir nie zu fein und frag immer um Rat und bitte um Hilfe! 

3. Hab Deine Finanzen immer und zu jeder Zeit im Griff und plane vorausschauend. 

Wir bedanken uns bei Markus Jarzyna für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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