Samstag, Juli 2, 2022

Tipps, Tricks und Hilfe annehmen

Meist Gelesene Beiträge

Die Zielgruppe kennen

Sei beharrlich!

Schnelle Iterationen

Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Der vegane Flammkuchen frei von Konservierungsstoffen, ohne Gentechnik und mit Zutaten aus der regionalen Bio Landwirtschaft

Stellen Sie sich und Der Vegane Flammkuchen doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Der Vegane Flammkuchen – und der Name ist natürlich Programm. Unser Flammkuchen ist mit dem deutschen und europäischen Bio-Siegel zertifiziert: Das bedeutet er ist unter anderem frei von Konservierungsstoffen, ohne Gentechnik und mit Zutaten aus der Biowirtschaft. Für uns ist Der Vegane Flammkuchen ein Herzensprojekt. Mein Freund Pascal und ich essen leidenschaftlich gerne Flammkuchen – aber eine vegane Alternative zum Original Elsässer gab es nicht. So kamen wir auf die Idee, eine vegane Variante zu entwickeln. Vor etwas über 2 Jahren haben wir die ersten Prototypen in unserer Küche zu Hause getestet und heute sind wir deutschlandweit in den Tiefkühlregalen vertreten, unter anderem in denn’s Biomarkt und in den Berliner Veganz-Stores. Darauf sind wir richtig stolz!

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Pascal und ich sind sehr kreative Menschen, die sich für viele Dinge interessieren und die im Leben die Abwechslung und das Abenteuer suchen. Ein eigenes Produkt zu entwickeln und es von der ersten Produktion bis hin zur Markteinführung in allen Bereichen zu begleiten, macht uns sehr viel Spaß – da ist immer etwas los. Und auch als Künstler konnten wir gerade in der Gestaltung der Verpackung, der Webseite und unseres Messestands unsere Kreativität ausleben und damit etwas Großartiges schaffen. Am wichtigsten war für uns aber, dass wir selbst bestimmen können, welchen Weg wir mit Der Vegane Flammkuchen gehen. Wir sind sehr natur- und umweltverbunden – deshalb sorgen wir auch dafür, dass unser Produkt so nachhaltig wie möglich produziert, vertrieben und vermarktet wird.

Welche Vision steckt hinter Der Vegane Flammkuchen?

Mein Team und ich sind der Überzeugung, dass es in unserer Gesellschaft einen Umbruch geben muss. Wir müssen viel bewusster darüber nachdenken, woher unsere Ressourcen kommen. Denn unser aktueller Lifestyle kann viele, meist negative Auswirkungen auf unsere Umwelt und unsere Gesundheit haben. Mit der Bio-Bewegung, unter anderem in der Food-Branche, wird der Markt nach und nach umwelt- und tierfreundlicher. Auch die vegane Bewegung wird zunehmend größer. Wir sind überzeugt, dass vegan zu leben für viele eine Art Erwachen ist. Für viele andere ist es aber immer noch einfach ein Trend, der Verzicht bedeutet. Um auch Nicht-Veganer zu überzeugen, muss vegan alltagstauglicher werden. Mit Der Vegane Flammkuchen können wir hier unseren Teil dazu beitragen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben das Glück, dass der Hersteller Flammkuchen Profi hinter uns steht und uns sowohl finanziell etwas unter die Arme greift, aber auch durch bereits bestehende Produktionsmaschinen unterstützt, das hat uns den Start sehr erleichtert. Auch die Expertise des Teams von Flammkuchen Profi ist für Pascal und mich eine große Hilfe. Eine große Herausforderung stellte es aber ganz klar da, die Produktion auf Bio einzustellen. Für ein Bio-Siegel müssen alle Zutaten aus dem ökologischen Landbau stammen und auch bei der Verarbeitung gibt es strenge Regeln. Für uns war aber von Anfang an klar, dass saisonale und regionale Bio-Produkte auf unseren Flammkuchen kommen sollen, damit wir eine höchstmögliche Qualität erreichen. Deshalb war Aufgeben hier nie eine Option.

Wer ist die Zielgruppe vom Der Vegane Flammkuchen?

Natürlich richten wir uns zunächst an Menschen, die sich mit dem veganen Lebensstil identifizieren können. Derzeit werden Veganer von der Gesellschaft oft als Trenderscheinung wahrgenommen. Mit unserem Produkt möchten wir dazu beitragen, dass auch Menschen, die ihre Ernährung nicht radikal auf Vegan umstellen möchten oder können, vegane Produkte nicht als Alternative zu klassischen Gerichten sehen, sondern als ein leckeres Essen wie jedes andere.

Woher stammen die Zutaten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir geben uns viel Mühe, die besten und nachhaltigsten Zutaten für unser Produkt zu verwenden. Deshalb beziehen wir unsere Zutaten, soweit es geht, regional bzw. außerhalb der Saison aus Europa. Dass wir regional einkaufen, hat einige Vorteile: Die Umweltbelastung durch kürzere Transportwege fällt geringer aus, die Zutaten sind frisch – und bei uns auch ökologisch und nachhaltig angebaut. Dazu kommt noch, dass man die Wirtschaft in der eigenen Region aktiv unterstützen kann.

Aktuell gibt es in unserem Marktsegment noch keine Wettbewerber, da wir den einzigen veganen Flammkuchen im Tiefkühlregal haben. Deshalb tüfteln wir auch fleißig weiter, um unser Produktportfolio weiter auszubauen. In diesem Jahr konnten wir mit unserem 7-Gemüse-Flammkuchen sogar eine unabhängige Jury aus renommierten Chefköchen vom International Taste Institute überzeugen. Bei einer Blindverkostung ohne Hintergrundinformationen bewerteten sie unseren Flammkuchen mit 3 von 3 Sternen – also ohne zu wissen, dass unser Produkt vegan ist. Wenn das mal kein Grund ist, den Flammkuchen zu probieren.

Welche Sorten gibt es?

Wir bieten derzeit unseren Bio-Flammkuchen in zwei Varianten an: Zum einen den 7-Gemüse-Flammkuchen mit Tomaten, Paprika, Zucchini, Champignons, Rotkohl, Zwiebeln und Lauchzwiebeln. Und zum anderen eine unbelegte Variante, die man zu Hause mit der Familie oder mit Freunden ganz nach dem eigenen Geschmack belegen kann – so ist für jeden genau das Richtige dabei. Für Gastronomen bieten wir den belegten und unbelegten Flammkuchen in Gastro-Größe an. So können Restaurants ganz simpel und schnell auch Veganern leckere Gerichte anbieten.

Wir arbeiten fleißig daran, weitere Varianten unseres Bio-Flammkuchens zu entwickeln. Bei uns stehen aber Nachhaltigkeit, Qualität und Geschmack an erster Stelle. Deshalb testen wir alle potenziellen Zutaten zunächst sehr gewissenhaft, bevor wir darüber entscheiden, wie der Flammkuchen am Ende aussehen wird. So dauert es zwar etwas länger, bis unser Flammkuchen von der Idee in den Markt und auf die Teller zu Hause kommt. Aber das ist es uns wert! 

Der Vegane Flammkuchen, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind ganz neu auf dem Markt, deshalb ist unser erstes Ziel, auf dem deutschen Markt richtig durchzustarten. Wir sind unter anderem in denn’s Biomarkt vertreten und in den Berliner Veganz-Stores. Allgemein ist Flammkuchen eher ein Produkt, das in Frankreich und in Süddeutschland sehr beliebt ist. Im Norden Deutschlands ist Flammkuchen bislang weniger etabliert. Mit dem veganen Flammkuchen wollen wir dieses Gericht weiter in Deutschland bekannt machen. In den kommenden Jahren wollen wir Der Vegane Flammkuchen gerne auch in die Schweiz und Österreich sowie weitere europäische Länder bringen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Auch bei größeren Herausforderungen die Vision nicht aus den Augen verlieren – genauso wenig wie den Spaß an der Arbeit. Für alle in unserem Team ist Der Vegane Flammkuchen nicht einfach nur ein Produkt, sondern eine gemeinsame Reise, durch die wir gemeinsam wachsen. Und es hilft ungemein, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die das genauso sehen. So schaffen wir jede Herausforderung.
  • Authentizität und Transparenz. Wir sind ein sehr junges Team und haben deshalb nicht gerade die größte Erfahrung in der Geschäftswelt oder im Marketing. Aber wir geben jeden Tag unser Bestes. Deshalb fragen wir manchmal auch einfach die Community, was sie sich wünschen. So bekommen wir nicht nur ein Gespür für unsere Kunden und sind ganz nah dran. Das macht uns viel Freude und kommt zum Glück auch sehr gut an.
  • Tipps, Tricks und Hilfe annehmen – oder aktiv danach fragen. Um ein so großes Projekt umzusetzen benötigt es viel Expertise und Erfahrung. Egal wie viel Ehrgeiz und Motivation man in sein Produkt fließen lässt, es gibt immer Punkte, an denen man selbst einfach nicht weiterweiß. In solchen Fällen sollte man sich unbedingt an jemanden wenden, der eine andere Sichtweise auf die Dinge hat und mit seiner Erfahrung weiterhelfen kann. Oft findet man diese Leute sogar im direkten Umfeld – man muss sich nur trauen, zu fragen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Angelique Hutter und Pascal Knodel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

- Advertisement -spot_img

StartupValley NEWSLETTER

ABONNIERE JETZT den kostenlosen StartupValley Newsletter und erhalte ab sofort einmal die Woche die neuesten Start-up-News kostenlos per eMail in dein Postfach!

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Das könnte dir auch Gefallen

StartupValley Magazin

- Advertisement -spot_img
- Advertisement -spot_img
- Advertisement -spot_img

Neueste Beiträge