Beim Pitch sollte man ehrlich sein und sich nicht verstellen

Der Pannenfächer hilft dabei, die Notsituation schnell deutlich zu machen

Stellen Sie sich und Ihr Start-up-Unternehmen Der Pannenfächer doch kurz vor!
Jeder, der mal auf dem Standstreifen ein liegen gebliebenes Auto gesehen hat, kennt die Situation: Irgendwie weiß man nie, ob Hilfe benötigt wird oder nicht.
Der Pannenfächer hilft dabei, die Notsituation schnell deutlich zu machen. Der Pannenfächer hat fünf klare Botschaften, die man am Auto sichtbar für alle aufstellt. Z.B.: „Brauche Benzin“. Dann weiß jeder, dass man Benzin benötigt und andere Autofahrer können gezielt helfen. Alle anderen können weiterfahren. So kann keine gefährliche Situation aufgrund von anhaltenden Autos mehr entstehen. Oder: „Brauche Hilfe!“ usw.

Wie ist die Idee zu Der Pannenfächer entstanden?
Ritschi hat vom Pannenfächer geträumt. Sofort nach dem Aufwachen hat er sich die Idee aufgeschrieben und einen Entwurf gezeichnet.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Schwierig war es für uns, überhaupt jemanden zu finden, der den Pannenfächer herstellt. Da wir nicht in großen Stückzahlen produzieren lassen konnten, war der Materialpreis für den Pannenfächer sehr hoch. Zudem mussten wir uns noch Maschinen besorgen, um den Fächer zusammenzubauen, da wir nur Einzelteile geliefert bekamen.
Finanziert wurde das Ganze, von unserer Schwester Marita, die ihre Altersvorsorge dafür aufgelöst hat.

Wer ist die Zielgruppe von Der Pannenfächer?
Jede Autofahrerin und jeder Autofahrer. Alle können von DER PANNENFÄCHER im Notfall profitieren.

Wie viele Pannenfächer haben Sie zur Auswahl?
Bis jetzt nur diesen, aber es kommt noch ein Pannenfächer mit einer speziellen Halterung, die dafür geeignet ist, den Pannenfächer am Autofenster zu befestigen.

Wo kann man die Pannenfächer kaufen?
Im Internet auf unserer Homepage www.pannenfaecher.de oder über Amazon. Natürlich auch im Einzelhandel und persönlich bei uns.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich für „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?
Wir schauen uns die „Die Höhle der Löwen“ immer begeistert an, seit es sie gibt! Deshalb dachten wir, das wäre auch etwas für unseren Pannenfächer.

Wie haben Sie sich auf „Die Höhle der Löwen“ vorbereitet?
Wir haben uns über die Stärken der einzelnen Löwen informiert. Dann haben wir uns überlegt, welche Fragen wohl gestellt werden könnten. Unseren Auftritt haben wir dann vor „Probelöwen“ geübt.

Sie sind eines der wenigen Start-up-Unternehmen, das es in die Show „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Wir sind hoch motiviert und sehen das als eine riesige Chance für uns. Das ist ein echter Glücksfall!

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Start-up-Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf Der Pannenfächer aufmerksam werden?
Das ist ein riesiger Schritt nach vorne. Unser Ziel ist es, den Pannenfächer einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Wir hoffen, dass die Menschen genauso überzeugt davon sind, wie wir.

Ziel der Show „Die Höhle der Löwen“ ist es, dassdas die Löwen investieren und der Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Unser Wunschinvestor ist Ralf Dümmel. Er hat das Wissen und die Kontakte, die uns fehlen.

Wie geht es mit Der Pannenfächer nach der Show weiter, sollte der Deal zustande kommen? Und wie, wenn es keinen Deal gibt?
Wenn wir einen Deal bekommen, wird das weitere Vorgehen mit dem Investor besprochen. Wie das genau aussehen wird, wissen wir nicht. Wir waren ja noch nie in so einer Situation.
Wenn wir keinen Deal bekommen, hoffen wir darauf, dass sich unter den Millionen Fernsehzuschauern vielleicht einer befindet, der das Potenzial des Pannenfächers erkennt und uns Hilfe anbietet.

Der Pannenfächer, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir hoffen, dass der Pannenfächer in fünf Jahren in jedem Auto liegt. Vielleicht wird er ja sogar zur Pflicht, wie das Warndreieck. Wenn er gut angenommen wird, kann man ihn auch in den anderen europäischen Ländern vertreiben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Man sollte sich gut über die Löwen informieren. Welcher Löwe macht was, welche Sparten werden bedient? Usw.
Außerdem sollte man gut vorbereitet sein und üben für den Pitch.
Beim Pitch selbst sollte man ehrlich sein und man selbst. Also nicht verstellen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild © VOX/Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Der Pannenfächer am 11.Oktober in #DHDL

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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