Wenn es Dich begeistert , dann halte durch!

Der Mitnehmer, der Stuhl der in den Rucksack passt

Stellen Sie sich und den der Mitnehmer doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Michael Ziem, ich gestalte SerienMöbel. Den Mitnehmer habe ich über 4 Jahre lang entwickelt und auf diesem Weg immer wieder neue Ansätze gefunden, um den Mitnehmer zu verbessern.

Wie ist die Idee zu der Mitnehmer entstanden?

In den Sommer- u. Herbstmonaten gehe ich gerne zu den vielen kleinen und großen open air Veranstaltungen. Oft waren die vorhandenen Sitzmöglichkeiten besetzt oder sehr unbequem.  So fing ich an, mir Gedanken über einen „Immer-dabei-Stuhl“ zu machen.

Welche Vision steckt hinter der Mitnehmer?

Die Basisidee war von Anfang an: Er muss in einen Rucksack passen, soll eine normale Esstischstuhlhöhe (45cm) und eine Rückenlehne haben. Er soll aus Holz sein – und natürlich muss er bequem sein. Dazu kamen noch 2 Wünsche: Alle Teile sollten maximal 45cm lang sein und die Rückenlehne sollte federn. Jetzt hat der Mitnehmer all das und ist somit -im Idealfall- immer dabei – egal ob im Auto, beim Rad fahren oder beim Wandern. Aber auch in der Stadt sollte er nicht fehlen: Sich einfach mal auf einen schönen Platz setzen und das Treiben zu genießen,  beim Warten in der Schlange einfach seinen eigenen Stuhl auspacken usw.  In der eigenen Wohnung oder auf dem Weg zu Freunden: immer wenn mehr Menschen als Stühle da sind, hat der Mitnehmer seinen Auftritt.

Was waren bisher die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung ist -unabhängig von der Geschäftsidee- die idealen Vorstellungen mit der Realität  zusammenzubringen. Die Finanzierung war in der konkreten Entwicklung nicht so entscheidend – ich hatte eine (kleine) cncFräse zur Verfügung, dort konnte ich jede Gestaltungs- oder Konstruktions-Idee über ein CAD-Programm sofort umsetzen. Der eigentliche und große Aufwand war meine Zeit.

Warum haben Sie sich für eine Crowdfunding Finanzierung entschieden?

Es war von Anfang an klar, ich möchte eine optimale, aber trotzdem preiswerte Lösung anbieten. In der Konstruktion/Gestaltung habe ich das immer im Hinterkopf gehabt. Im Preis ganz wichtig sind aber besonders die Produktionskosten. Über das Crowdfunding ist es nun möglich, viele von einer guten Idee zu überzeugen und so auf eine ordentliche Stückzahl zu kommen. 

Wo sehen Sie die Vorteile für sich?

Ich habe „meinen“ idealen Stuhl und freue mich, diese gefundene Lösung mit vielen Anderen teilen zu können.

Was werden Sie nach erfolgreicher Finanzierung umsetzen?

Nach dem Mitnehmer werde ich an einem Regalsystem arbeiten, das ebenfalls aus Multiplex und ebenfalls ohne Werkzeug und Beschläge auf-, ab- und bei Bedarf in ganz neuer Form wieder aufgebaut werden kann.

Wer ist die Zielgruppe von der Mitnehmer

Jede/r, die/der sich gerne mal hinsetzen möchte, wenn gerade kein Sitzplatz vorhanden ist.

Welche Vorteile bietet? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der Hauptvorteil ist: Immer den eigenen Stuhl dabei haben und in Sekunden zusammenzustecken. Andere Anbieter mit einem direkt vergleichbaren Angebot gibt es -nach meinem Kenntnisstand- nicht. Was es als Mitnahmestühle gibt: klappbare AluGestelle mit Stoffbezug, Campingstühle mit dünnen Rohren und Kunstfasergewebe. Alle diese Stühle passen nicht in einen üblichen Rucksack, sind nicht aus Holz und werden meistens in Asien gefertigt. Der Mitnehmer wird in der Region produziert !

Der Mitnehmer, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Mitnehmer wird sich wahrscheinlich in Europa ausbreiten. Alles andere werde ich auf mich zukommen lassen.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wenn es Dich begeistert (und auch ein paar fremde Leute), dann halte durch.

Link zum Crowdfunding

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Michael Ziem für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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