Umsatz kommt von Umsetzen

Jedes Bild wird durch Deep Art Effects zu einem Hingucker

Wie ist die Idee zu Deep Art Effects entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee hatte Cedric Larrat von Nextsol It. Als Entwickler von Smartwatch-Apps ist er stets am technischen Puls der Zeit. So stieß er auf das Thema maschinelles Lernen – künstliche Intelligenz- und insbesondere dessen Anwendung zur Schaffung digitaler Kunst.
In unserem Startup-Hub (www.mosaik-digital-network.de) in Karlsruhe hatte Herr Larrat seit Anfang 2016 einen Co-Working-Space.
Er stellte uns die von ihm entwickelte App Deep Art Effects vor, deren Potential wir sofort erkannten. Es ist einfach toll zu sehen, was für beeindruckende Bilder sich mittels einer K.I erzeugen lassen.
Fortan haben wir das Marketing/Vertrieb beigetragen und unseren Freund und Business Angel Stefan Bruch (www.bruchfoods.de) als strategischer Berater und Kapitalgeber ins Boot geholt.
Diese Kombination ermöglichte es uns seit August 2016 eine Dreiviertel Millionen User zu gewinnen. Die Deep Art Effects Community wächst täglich um 5-10 Tausend User und ist insbesondere in den sozialen Medien mit dem #deeparteffects reichlich aktiv.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war das schnelle Wachstum der Community und die damit einhergehende Ressourcenauslastung der technischen Infrastruktur. Finanziert sind wir über 2 Jahre von Bruch Foods GmbH.

Wie hat sich das Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Bislang konnten wir stetig die Zahl der User steigern. Außerdem kommen wöchentlich neue Stile in die App, die Usern eine immer größere Bandbreite zur Bearbeitung Ihrer Bilder ermöglicht. Das Potential der App ist noch lange nicht ausgeschöpft.

Wer ist die Zielgruppe von Deep Art Effects?
Jeder Smartphone-Besitzer, der Spaß am Bearbeiten seiner Bilder hat. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von Selfies, zu Landschaftsfotografien, Bilder des täglichen Lebens: Kurzum jedes beliebige Bild wird durch Deep Art Effects zu einem Hingucker.

Wie funktioniert Deep Art Effects?
Eine künstliche Intelligenz wird mit einer Gemäldevorlage gefüttert. Diese lernt in einem aufwendigen Prozess den Stil des Gemäldes auf eine beliebige Fotovorlage anzuwenden.
Als User lädt man einfach ein Foto vom Smartphone aus hoch, wählt einen Stil und hat nach wenigen Sekunden ein Kunstgemälde daraus geschaffen.

Wie ist das Feedback?
Durchweg konstruktiv und positiv. Wir sind unseren Usern sehr dankbar so gute Tipps zur Verbesserung der App zu erhalten. Besonders die Resonanz in den sozialen Medien ist überwältigend.

Deep Art Effects, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Das Ziel von Deep Art Effects ist es 2017 die für User weltweit beste Fotofilter-App am Markt generiert zu haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
• Es kommt nicht alleine auf die Idee an, sondern vor allem auf ein ausgewogenes und umsetzungsstarkes Team.
• Versucht nicht im Elfenbeinturm das perfekte Produkt fertigzustellen. Stellt eine generische Version auf den Markt und entwickelt sie anhand des Userfeedbacks stetig fort.
• Umsatz kommt von Umsetzen.

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Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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