Gründet mit Menschen, die die gleiche Vision haben!

DearEmployee: Aus einer gesetzlichen Pflicht werden gesunde und produktive Beschäftigte.

Stellen Sie sich und DearEmployee doch kurz unseren Lesern vor!

 Wussten Sie, dass jedes Unternehmen in Deutschland prüfen muss, ob die Arbeitsbedingungen die psychische Gesundheit der Mitarbeiter gefährden? DearEmployee unterstützt Unternehmen dabei mit einer intelligenten Befragungsmethodik und einfachen, digitalen Prozessen bis hin zur Maßnahmenumsetzung. So wird der Prozess unkompliziert für den Arbeitgeber. Und wir nutzen die Erkenntnisse auch gleich, um Unternehmen dabei zu helfen, Fehlzeiten, Motivationsprobleme und Fluktuation in den Griff zu kriegen. Aus der gesetzlichen Pflicht haben wir somit eine Plattform für gesunde Personal- und Organisationsentwicklung geschaffen, passend für jedes Unternehmen unabhängig von der Größe und Branche.

Wir, das sind Daniel Fodor, Henning Jakob und ich, Dr. Amelie Wiedemann. Und natürlich unsere Mitarbeiter*innen. Wir sind ein Team aus Arbeitspsychologen, Informatikern und Wirtschaftswissenschaftlern, mit langjähriger Erfahrung in der Forschung zur Gesundheit am Arbeitsplatz und der Führungskräfteentwicklung im digitalen Zeitalter. Das ist sehr hilfreich, um Arbeitgeber und Arbeitnehmer in ihrem Denken zu verstehen.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben gemerkt, dass Unternehmen die Umsetzung einer psychischen Gefährdungsbeurteilung oftmals scheuen. Zu komplex scheint das Projekt erstmal zu sein, denn wie soll man Psyche messen? Und wenn man Ergebnisse hat, welche Maßnahmen und Anbieter lohnen sich dann? Wir haben unsere Aufgabe darin gesehen, die Komplexität für den Arbeitgeber zu reduzieren. Unsere Idee, Unternehmen „digital an der Hand“ zu nehmen, kam bei den ersten Pilotprojekten gut an. Als wir für unser Konzept dann noch einen Preis für Wissenschaftstransfer in die Praxis gewonnen haben, war klar: Wir wollen gründen!

Was war bei der Gründung von DearEmployee die größte Herausforderung?

Wahrscheinlich das Loslassen des alten Arbeitslebens. Also der Sprung von der festen Beschäftigung in das unsichere Gründer-Dasein. Ein kleiner Dämpfer war, dass unser EXIST-Antrag nicht bewilligt wurde. Letztlich hat uns diese Erfahrung aber als Team gestärkt. Und wir waren von Anfang an auf Kundenprojekte angewiesen. Das hat sich im Nachhinein als perfekt für den Product-Market-Fit erwiesen.

Welche Vision steckt hinter DearEmployee?

Unsere Vision ist es, für jeden Menschen einen gesunden und motivierenden Arbeitsplatz zu schaffen. Denn das digitale Zeitalter ist aufregend: viele Arbeitsbedingungen ändern sich, unter anderem durch agile Prozesse und neue Berufsbilder. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass Arbeiten nicht stresst oder sogar krank macht. Davon abgesehen ist es in Anbetracht des demographischen Wandels auch absolut notwendig, die Beschäftigten gesund zu halten. Wir verstehen unser Tun also als win/win für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Wer ist die Zielgruppe von DearEmployee?

Die gesetzliche Pflicht zur psychischen Gefährdungsbeurteilung betrifft jeden Arbeitgeber mit mindestens einer angestellten Person. Dementsprechend kann auch jedes Unternehmen DearEmployee nutzen. Unsere Kunden sind Banken, IT-Dienstleister, der öffentliche Dienst und viele mehr. Darunter sind Startups genauso wie DAX-Konzerne. Unsere Befragung passt sich an den individuellen Nutzer an, sodass sich jeder Beschäftigte wiederfindet – egal in welcher Position oder Tätigkeit.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Hierzu würde ich gerne unsere Kunden zitieren. Sie schätzen an uns, dass wir wissenschaftlich, aber gleichzeitig sehr gut verständlich sind. Dadurch können sie durch uns wirklich viel über ihr Unternehmen lernen. Gleichzeitig sind wir nicht nur Befragungssoftware mit Umfragen von der Stange. Wir führen unsere Kunden von ihren individuellen Ergebnissen direkt ins Handeln: Das gelingt, weil unsere Befragung die Ursachen von ungünstigen Arbeitsbedingungen genau identifiziert und unsere Plattform konkrete Handlungsoptionen dafür benennt, die sie direkt anfragen können. Die Maßnahmen umfassen dabei Organisations- und Personalentwicklung, genauso wie die betriebliche Gesundheitsförderung. Dadurch ermöglichen wir den Kunden eine bedarfsorientierte Steuerung ihres betrieblichen Gesundheitsmanagements. Das gibt es bisher nicht.

DearEmployee, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen für Unternehmen eine Plattform schaffen, mit der sie effizient Personal- und Gesundheitsmaßnahmen steuern können, um optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen. In 5 Jahren haben wir genauso viele internationale Kunden wie nationale. Außerdem sitze ich in politisch wirksamen Steuerungsgruppen, die sich dafür einsetzen, dass Prävention im Bereich psychischer Gesundheit den gleichen Stellenwert erhält wie im Bereich körperlicher Gesundheit.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Sucht von Tag 1 an den Kundenkontakt.

Gründet mit Menschen, die die gleiche Vision haben.

Lernt aus Feedback und setzt um, was Euch auch langfristig stärkt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Dr. Amelie U. Wiedemann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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