Wenn die Idee wirklich gut ist und ihr selbst überzeigt bleibt, dann immer dranbleiben

Treffen Sie Dear Reality auf der Langen Nacht der Startups in Berlin

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch kurz unseren Lesern vor
Dear Reality ist ein deutsches VR Technologie Startup, spezialisiert auf 3D Spatial Audio, eine Schlüsseltechnologie für VR, AR und Mixed Reality. Virtuelle Welten benötigen 3D Audio technology mit realistischer Akustik Simulation um so immersiv wie möglich zu sein.
Die dearVR  -3D audio reality engine ist eine professionelle Software Lösung für Virtual Reality, Games, 360° Video, Musik Produktion und Video Konferenzsysteme. Kompatibel mit jedem herkömmlichen Kopfhörer, erzeugt sie einen realistischen, dreidimensionalen Klangraum um den Hörer herum. Wie beim natürlichen Hören, lokalisiert der Anwender Schallquellen auch im virtuellen Raum außerhalb seines Kopfes mit exakter Wahrnehmung von Richtung, Abstand und realistischer Raumakustik.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Wir haben Dear Reality gegründet, weil wir sowohl einen Bedarf für immersive 3D Audio Technologie gesehen haben, die auch klanglichen Ansprüchen von Sound Designern und Toningenieuren gerecht wird. Und weil wir Audio Games entwickeln wollen bei denen das Hören im Mittelpunkt steht.Durch die spannende Entwicklungen unserer Technolgie-Sparte, ist der Fokus jedoch klar auf der dearVR Technolgie!

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie Ihr Startup finanziert?
Die Idee der dearVR Technologie kam mir bereits im Studium und die größte Herausforderung war immer zielstrebig an der Entwicklung dran zu bleiben egal welche Kritik oder Tipps von außen kamen. Irgendwann hat es sich aber bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg waren. Wir haben uns von Anfang an über Auftragproduktionen z.B. ein, mit über 90.000 Downloads, sehr erfolgreiches 3D Audio Game für den WDR finanziert, dadurch konnten wir die Seed-Investitions-Runde überspringen und die Entwicklung unseres Produkts querfinanzieren. Mittlerweile haben wir eine zahlende Nutzerbasis aufgebaut und können Gewinne erwirtschaften.

Wer ist die Zielgruppe?
Game/VR-Entwickler und Sound Designer für VR und 360°-Filme

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Lange Nacht der Startups zu bewerben?
Wir haben jetzt nach der Gamescom das Thema Finanzierung nach ganz oben gesetzt um schneller wachsen und weitere Plattformen für die dearVR umsetzen zu können.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen die es auf die Lange Nacht der Startups geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von dem Event?
Das freut uns natürlich sehr und wir sind motiviert Teil eines spannenden Abends in Berlin zu sein. Wir wollen mit anderen Firmen, potentiellen Mitarbeitern und Investoren ins Gespräch kommen.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch das Event viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Nachdem wir uns vor einem Jahr schon bei der Kultur- und Kreativpiloten Preisverleihung in Berlin präsentiert haben, können wir nun das erste mal unser veröffentlichtes Produkt vorführen. Mediale Aufmerksamkeit ist natürlich wichtig für uns, besonders im stetig wachsenden VR Markt.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
Wir wollen mit DearReality Marktführer von 3D Audio Technologie für VR, Games und 360°-Filme werden und mittelfristig die ganze Post-Produktionskette, langfristig die gesamte Kette von der Aufnahme- bis zur Wiedergabe-Technik anbieten. Ich denke wir sind mit dempositiven Feedback zur Veröffentlichung der dearVR für die UnityGameEngine und ihren Wettbewerbsvorteilen gegenüber der Konkurrenz auf einem sehr guten Weg. Weitere Plattformen wie eine Version für die Unreal Engine sind bereits in Arbeit.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Wenn die Idee wirklich gut ist und ihr selbst überzeigt bleibt, dann immer dranbleiben, egal wie! Egal wie viel Gegenwind.
Bei Co-Foundern ist es enorm wichtig menschlich so weit wie möglich auf einer Wellenlänge zu sein. Damit es schnell zu einer Vertrauensbasis kommt und zumindest intern nicht zu viel Zeit mit Abstimmungen und unterschiedlichen Vorstellungen drauf geht. Das ist bei uns zum Glück sehr gut gelaufen und hätte anders auch gar nicht funktioniert.

Wir bedanken uns bei Christian Sander für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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