David Weyhe mit Mexican Tears -was passierte nach den Löwen

David Weyhe war einer der ersten Gründer in DHDL was während der Sendung und danach passierte

Erst am 19. August wurde die erste Folge von der neuen Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ bei VOX ausgestrahlt. Hier erhalten Unternehmensgründer die Chance, finanzkräftigen Investoren ihre Idee vorzustellen – und im besten Falle mit einem Investment nach Hause zu gehen. Unter ihnen war auch David Weyhe, der den „Löwen“ seine scharfen Saucen „Mexican Tears“ vorstellte. Einen Deal hat er mit den „Löwen“ zwar nicht gemacht, trotzdem hat sich seit der Ausstrahlung einiges für den 31-jährigen Bremer geändert:

„Während die Sendung lief habe ich via Facebook unglaublich viele Zuschriften persönlich beantwortet“, erinnert sich David Weyhe. Bis ihn eine stutzen ließ: „Ein Interessent meldete, dass bei Amazon die Ware „nicht mehr verfügbar“ sei“, so David. „Das konnte ich kaum glauben, denn das hätte bedeutet, dass der komplette Lagerbestand verkauft ist.“ Doch tatsächlich, so war es! „20.000 Flaschen weg. Komplett ausverkauft innerhalb von 15 Minuten! Damit hätte ich nie gerechnet.“ Und das Interesse lässt nicht nach: „Am nächsten Tag kamen noch mal die Hälfte der Bestellungen rein“, erzählt David. Und dieses Niveau hat sich bis heute gehalten: Im Schnitt werden bis zu 500 Flaschen pro Tag bestellt, alles online. „Das ist auch immer ein bisschen abhängig vom Wochentag“, erklärt David Weyhe. „am Wochenende wird mehr bestellt als an einem Montag.“

Und was hat sich sonst noch getan? „Wir konnten einige Feinkost- und Großhändler für uns begeistern, die wir bald beliefern werden“, freut sich David Weyhe. Auch auf die Frage, ob er der großen Nachfrage überhaupt nachkommen kann, offenbart sich Erstaunliches: „Trotz der teilweise recht langen Wartezeiten hatten wir bislang nur zwei Stornierungen. Das ist wirklich irre!“ Einziges Problem: An die Flaschen, eines der Markenzeichen der scharfen Saucen, war inmitten der Bestellungsflut nicht mehr heranzukommen. „Wir haben alle Großhändler abtelefoniert: Keine Chance.“ Stattdessen wandte sich David Weyhe direkt an den Produzenten der Flaschen, eine Glashütte in Italien: „Wir hatten ein riesiges Glück, dass die Produktion gerade aus der Sommerpause zurückgekehrt war. In einer Nacht und Nebelaktion sind zwei Mitarbeiter mit einem 7,5 Tonner nach Italien gefahren und haben mehrere Paletten Flaschen eingeladen“, schmunzelt David Weyhe. Schon am nächsten Tag konnte die Produktion weitergehen.

Inzwischen produziert David Weyhe mit seinem Team ca. 4000 Flaschen pro Tag und freut sich besonders über seine treue Kundschaft: „Teilweise bestellen Kunden ein drittes Mal innerhalb von drei Wochen. Das ist ein gutes Gefühl und ein tolles Zeichen für uns.“ Aktuell werden die scharfen Saucen immer noch in bewährter Produktionsstätte, einem Restaurant in der Nähe von Bremen, und in Handarbeit hergestellt. Doch langsam wird’s eng: „Wir sind auf der Suche nach einer neuen Produktionsstätte“, so David Weyhe, „schön wäre zum Beispiel eine alte Molkerei, die schon für eine Lebensmittelproduktion ausgelegt ist.“

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Quelle die pressetanten Köln

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