Daniel Kilger: Think big!

Im Interview mit Daniel Kilger Gründer und Veranstalter der Startup Safari Munich

Stellen Sie sich doch kurz unseren Lesern kurz!
Mein Name ist Daniel Kilger. In meinem eigentlichen Leben arbeite ich an Smokeless – einem Digital Health Startup, mit dem wir gerade eine Technologie gegen Zigarettensucht entwickeln. Es ist mir jedoch eine Herzensangelegenheit mich am Ökosystem und der Startup Szene zu beteiligen. Neben Smokeless bin ich viel als Speaker, Mentor und Coach unterwegs. Im Rahmen dessen habe ich auch die Startup Safari Munich ins Leben gerufen.

Ein Event, das die gesamte Szene öffnet und uns als Startup Familie noch näher zusammen bringt.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen und was waren die größten Herausforderungen?
Daniel Kilger: Mir ist es wichtig die Freiheit zu haben zu tun und zu lassen was ich will. Die Freiheit zu haben etwas zu bewegen, das Richtige zu tun und Entscheidungen für mich selbst zu treffen ohne durch 3 Lenkungskreise und 7 Führungszirkel zu müssen.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag von Daniel Kilger aus?
So etwas wie einen normalen Arbeitstag gibt es nicht. An einem Tag sitze ich im Büro und denke darüber nach was nächste Woche ansteht und plötzlich sitze ich in Tel Aviv, Boston, London oder New York in einem Meeting und die ganze Planung wäre sowieso überflüssig gewesen.

Über welches Themen werden Sie auf der Startup Safari Munich referieren?
Daniel Kilger: Startup Ecosystems – more than a community

Wie hat sich die Startup-Szene in den letzten Jahren verändert?
Die Startup Szene in Deutschland hat enormen Aufwind erhalten. Universitäten engagieren sich noch mehr in der Ausbildung zukünftiger Unternehmer, Investoren stellen mehr Geld bereit, ausländische Investoren siedeln sich in Deutschland an. Allgemein hat sich auch die gesamte Mentalität geändert. Startup ist aktuell ein ziemlich großer Hype, was Gefahren, aber auch Potentiale bietet.

Alles in allem bewegt man sich in Deutschland in die richtige Richtung, auch wenn es noch ein sehr weiter Weg ist, bis die ein oder andere Partei verstanden hat, dass es nicht reicht ein grünes Produkt statt einem gelben zu bauen und das Innovation zu nennen.

Welches sind die größten Fehler Junger Gründer?
Daniel Kilger: Zu klein zu denken. Gründer in Deutschland gehen oft nur Schritt für Schritt und denken in ganz anderen Maßstäben als Gründer in anderen Ländern, wie bspw. den USA. Für viele Unternehmen kann dies okay sein, wenn man aber die nächste große bahnbrechende Disruption einleiten will muss man etwas verrückt und abgehoben denken.

Die deutsche Bodenständigkeit hat uns sehr weit gebracht, aber aktuell behindert sie uns mehr.

Welches war das letzte Buch das Sie gelesen haben?
AI Superpowers

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
Daniel Kilger: Genau hier, wo ich jetzt bin. Ein Teil der Startup Familie.

Welche 3 Tipps haben Sie für Gründer?
Think big. Don’t care. Don’t fall in love with your idea.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Daniel Kilger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Markus Elsässer

Markus Elsässer ist 43 Jahre jung, Verleger und Herausgeber des StartupValley. Seine Karriere startete er, in verschiedenen internationalen Direktvertriebsunternehmen. Er ist ein Auto und Technik begeisterter Querdenker. Verliebt in die Startup-Szene, was Ihn dazu bewogen hat, mit StartupValley ein internationales Startup Magazin aufzubauen!

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