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d.velop labs und d.velop campus: Ein unschlagbares Angebot (nicht nur) für Gründer?

Stellen Sie den d.velop campus/die d.velop labs unseren Lesern kurz vor

Begonnen hat alles im Jahr 2012 mit Raumnot bei d.velop. Durch Zufall wurde ein direkt angrenzendes Grundstück in der Größenordnung von rund 33.000 Quadratmetern Ackerfläche frei. Ein echter Glücksfall und Geburtsstunde des Campus-Gedankens. Schnell war die Idee da, unterschiedliche IT-Firmen anzusiedeln, um damit eine deutlich höhere Außenwahrnehmung zu initialisieren und eine gesteigerte Attraktivität für den ländlichen Standort zu schaffen, indem mehrere ansprechende Arbeitgeber an einem Ort zur Verfügung stehen.

Bereits bestehende und lebendige Geschäftsbeziehungen zu benachbarten Unternehmen gaben den Ausschlag für das Grundprinzip eines „Sharing Economy“-Modells. Durch räumliche Nähe sollten Unternehmenskooperationen positiv befruchtet werden. Das gilt auch und besonders für Start-ups, die hier nicht nur Büroflächen nutzen können. Sie wirken – wenn sie zum Beispiel Besucher auf dem campus empfangen – in einem entsprechenden Areal professionell aufgestellt.

d.velop labs fügt sich als Innovationskeimzelle für neue (digitale) Ideen hervorragend in diesen Campusgedanken ein.

Warum wurde entschieden, d.velop labs zu gründen?

Im Tagesgeschäft ist es manchmal fast unmöglich, wirklich neue Ideen auszuprobieren und vor allem am Markt zu validieren. Darum ist der Name d.velop labs Programm. Ein junges, dynamisches Team hat die Freiheit und gleichzeitig die Aufgabe, ohne den „Rucksack“ unseres etablierten ECM-Stacks, neue Geschäftsideen unter die Lupe zu nehmen. Dabei hilft d.velop labs Start-ups oder Hochschulausgründungen mit jeder Menge Know-how aus 27 Jahren Expertise im Bereich ECM und Workflow – und auch mit finanziellen Mitteln – ihre Idee schnell und unkompliziert am Markt zu validieren und im besten Wortsinne „auf die Straße zu bringen“.

Welche Vision steckt dahinter?

d.velop labs will helfen, das Richtige zu tun und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Ein großer Schwerpunkt liegt dabei in der schnellen Validierung und anschließenden Umsetzung von neuen Ideen. 

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen?

Bei ungeahnten Möglichkeiten und spannenden Ideen der Menschen, die mit ihrer Vision auf uns zukommen, ist die größte Herausforderung, sich nicht zu verzetteln und mit begrenzten Ressourcen das Sinnvollste zu machen.

Wen sprechen Sie mit d.velop labs an?

d.velop labs richtet sich an Gründer, die eine B2B-Softwareidee umsetzen, umgesetzt haben oder umsetzen wollen, die wirklich erfolgreich sein möchten und bereit sind, neue Wege zu gehen. Das können Start-ups, aber auch Hochschulausgründungen sein. Auch Werkstudenten, die sich in neue Technologien einarbeiten wollen, sind herzlich willkommen. Kurz: Jeder, der Lust hat, eine Idee umzusetzen und damit erfolgreich zu werden.

Was ist das Besondere? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet sie von anderen Angeboten?

Unsere Stärke ist unser B2B-Scope. Hier haben wir Erfahrung, das macht uns besonders und ermöglicht es uns, einem Gründer zu helfen, seine Idee auf ein B2B-Geschäftsmodell zu übertragen. Damit wird eine Idee für den eigenen Vertrieb bereit gemacht und ist oft auch für unsere rund 9.000 Kunden interessant.

Inzwischen sorgt ein eigenes Innovationsprogramm dafür, dass neue Kooperationen gezielt, schnell und nachhaltig vorgenommen und Ideen mit dem Fokus auf den Nutzen der anvisierten Zielgruppe direkt in den Zielmärkten verprobt und getestet werden können. Und das ohne jahrelange Entwicklungsdauer, die man sich in Zeiten komplexer, sich permanent verändernder Märkte ohnehin nicht mehr erlauben kann, wenn man als Unternehmen nachhaltig agieren und weiterwachsen will.

Außerdem funktioniert die Kooperation bidirektional: Wir können einem Gründungsteam, sofern es noch keine eigene B2B-Idee hat, oder mit seiner Vision nicht weiterkommt, auch ein Projekt von d.velop geben.

Der Ablauf ist dann klar strukturiert:

  • Wir validieren Ideen vor und entwickeln nur solche weiter, die mindestens ein Potenzial von einer Million Euro haben
  • Diese Idee geben wir dann zu 100 Prozent an einen Gründer
  • Wir finanzieren sein Start-up / sein Team oder ihn solange, bis die Idee validiert ist
  • Wir unterstützen mit UI-(User Experience )-Experten, B2B-Spezialisten und Entwicklern in der technischen und der Marktvalidierung

Von Start-ups, Business Coaches und Unternehmen wird uns gespiegelt, dass unser Ansatz absolut einmalig ist (weil wir ja auch vorfinanzieren).

Wie ist das bisherige Feedback?

Einfach überwältigend, ich habe das Gefühl, dass wir mit d.velop labs eine große Lücke füllen und überall auf offene Türen treffen. Durch regelmäßige Feedbacks, Meetings und Begleitung der Start-ups können wir dann in der tatsächlichen Arbeit auch sicherstellen, dass dieses Vertrauen gerechtfertigt ist.

d.velop labs: Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Was in fünf Jahren ist, weiß ich nicht, aber es gilt, genau das herauszufinden. Wir werden das, was wir bisher gemacht haben, fortsetzen und skalieren und das gesamte Konzept weiter professionalisieren, um Gründern ein idealer Partner zu sein. Bis Ende 2022 wollen wir 15 weitere Start-ups wie Juracus, die sich als Legal Tech-Unternehmen erfolgreich auf KI-gestützte Lösungen für Kanzleien spezialisiert haben, auf den Weg gebracht haben. Durch eine bereits aufgesetzte Kooperation mit einer niederländischen Hochschule und weitere Maßnahmen werden wir zudem die Internationalisierung des d.velop labs-Konzeptes vorantreiben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Der einzige, der euch sagen kann, ob eure Idee gut ist oder nicht, ist euer Kunde

Es kann sinnvoll sein, eine gute Idee umzusetzen, auch wenn es nicht die eigene ist

Sucht euch einen starken Partner, der euch hilft, und einigt euch auf eine gute Grundlage

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei David Schonebeck für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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