Cyface als Leuchtturmprojekt für eine mobile Gesellschaft ausgezeichnet

Deutscher Mobilitätspreis: Dresdner Startup Cyface als Leuchtturmprojekt für eine mobile Gesellschaft ausgezeichnet

Die digitale Innovation von Cyface kann einen wichtigen Schritt für autonomes Fahren bedeuten. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ehren das Ausgründungsprojekt der Technischen Universität Dresden in Berlin.

Mit Cyface gehört die TU Dresden zu den zehn Preisträgern des diesjährigen Deutschen Mobilitätspreises. Im Rahmen des Wettbewerbs prämieren das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ im Wettbewerbsjahr 2016 wegweisende Best-Practice-Projekte und Innovationen für eine mobile Gesellschaft. Cyface bietet eine innovative digitale Lösung, um Mobilität intelligenter und autonomes Fahren sicherer zu gestalten. Das Dresdner Startup wertet mit einer crowd-basierten Plattform Smart Data aus, um komfortable Routen zu planen und den Zustand der Straßen zu dokumentieren.

Deutschlandweit bewarben sich rund 350 Startups, Unternehmen, Verbände und Forschungsinstitutionen mit ihren Projekten zum Thema Intelligente Mobilität. Eine 16-köpfige Expertenjury unter dem Vorsitz von Dorothee Bär, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur kürte die zehn Preisträgerprojekte des Wettbewerbs. Gemeinsam mit Ute E. Weiland, Geschäftsführerin der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, würdigte sie gestern Abend die Projektverantwortlichen der zehn Preisträger im Bundesverkehrsministerium in Berlin.

„Cyface verfolgt die Vision, Radfahrern und Autofahrern eine sicherere Fahrt zu ermöglichen, indem Gefahrstellen und schadhafte Straßenabschnitte vermieden werden“, so der Ideengeber Dr. Klemens Muthmann, zuständig für Forschung und Entwicklung.

Mit der entwickelten Software werden Erschütterungen, die während der Fahrt mit dem Auto oder Fahrrad entstehen, aufgezeichnet und anschließend ausgewertet. Auf diese Weise wird ein stets aktuelles Abbild der Fahrbahnqualität eines Straßennetzes erzeugt. Die Schwachstellen zu kennen, lohnt sich gleich doppelt: Denn die Daten dienen zum einen als Entscheidungsgrundlage zur Ausbesserung der Straßen, zum anderen für eine intelligente Navigation, die bei der Routenplanung schadhafte Wege vermeidet.

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sagte anlässlich der Siegerbekanntgabe: „Die Gewinner des Deutschen Mobilitätspreises zeigen: Deutschland kann Mobilität 4.0!“ „Sie beweisen, wie digitale Innovationen für Mobilität gesellschaftlichen Mehrwert für alle schaffen“, so Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie e. V. und Präsident des Deutschland – Land der Ideen e. V.

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Quelle Technische Universität Dresden

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