Samstag, Januar 23, 2021

Interdisziplinäres Miteinander

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Cuppa ist eine App, ein Schwarzes Brett und ein Ort an dem jeder willkommen ist

Stellen Sie sich und das Startup Cuppa doch kurz unseren Lesern vor!

Cuppa ist eine App, ein Schwarzes Brett und ein Ort an dem jeder willkommen ist. Egal ob du neu in einem Land, in einer Stadt oder an einem Ort bist: Mit Cuppa bist du nicht mehr allein. Mit unserer App kannst du dir deinen Tag gestalten wie du willst, coole Momente erleben und sie mit Leuten teilen, die dieselben Interessen haben wie du. So wird eine ungewohnte Umgebung schnell zu deinem neuen Zuhause.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Guntram, Robin und ich haben uns selbst schon oft in der Situation wieder gefunden, in einer neuen Stadt zu sein und niemand zu kennen. Anschluss finden ist oft sehr schwierig oder sogar unmöglich. Wie lernt man denn am besten jemand kennen? Einfach auf der Straße ansprechen?

Nachdem wir uns mit dem Angebot an Apps und anderen Möglichkeiten auseinandergesetzt haben, ist uns aufgefallen, dass diese entweder nicht unseren Vorstellungen entsprechen oder kompliziert und ziemlich frustrierend sind. Auf dem Weg hin zu unserer eigenen Lösung, ist uns klar geworden, wie viele Leute vor demselben Problem stehen. Das hat uns motiviert, größer zu denken.

Welche Vision steckt hinter Cuppa?

„Cuppa“ ist eigentlich ein englischer Slangbegriff für „Cup of Tea“. Dabei schwingt das gemütliche Gefühl mit, das man hat, wenn man sich spontan nachmittags auf einen Kaffee trifft, um ein bisschen dem Alltagsstress zu entfliehen. Unser Ziel ist es, Menschen miteinander zu verbinden. Durch Social Media vergessen wir oft, wie wichtig echte soziale Kontakte sind. Unsere App ist im Gegensatz zu vielen anderen nicht dafür da, ans Handy gefesselt zu sein, sondern so schnell und spontan wie möglich davon wegzukommen. Wir verkörpern damit den Grundgedanken von sozialen Medien, hören aber bewusst da auf, wo andere weitermachen und bieten somit einen Mehrwert der weit über den digitalen Rahmen einer Social Media App hinaus geht.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir hatten unseren Release kurz vor dem zweiten Lockdown Light. Natürlich steht Social Distancing auf den ersten Blick konträr zu unserer Gründungsidee. Also mussten wir umdenken:

70% der befragten Deutschen fühlen sich zur Corona-Pandemie häufiger einsam als früher (Quelle: Statista). Durch Corona wurde uns noch einmal klar, wie wichtig soziale Kontakte auch für das Wohlbefinden und die Gesundheit sind. Daher haben wir eine Online Community aufgebaut, mit der sich Leute aus ganz Deutschland verbinden können. Regelmäßig veranstalten wir Kochabende, Back-Nachmittage, Yoga oder eine gemeinsame Spielerunde. Wir von Cuppa arbeiten zusammen mit allen anderen gegen die Einsamkeit während der Pandemie.

Wer ist die Zielgruppe von Cuppa?

Unser Startup ist von Studierenden primär für Studierende und Berufseinsteiger. Zielgruppe sind alle, die Anschluss finden wollen oder in der gewohnten Umgebung etwas Neues unternehmen wollen. 8,4 Mio. Deutsche ziehen im Jahr um und finden sich in einer neuen Umgebung wieder. Selbst für Studierende ist Anschluss zu finden oft nicht leicht, doch je älter man wird, desto schwieriger gestaltet es sich, die neue Umgebung zu einem Zuhause zu machen.

Wie funktioniert Cuppa? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Cuppa ist ein digitales Schwarzes Brett für kleine „Events“. Jede*r User*in kann ein Event posten (z.B. „Hat jemand Bock heute ein Bier in Bar xy trinken zu gehen?“ oder „Wir suchen Leute für eine Runde Volleyball, wer hat Lust?“), aber auch an bereits erstellten Events von andern teilnehmen. So finden sich immer Leute zusammen, die eines gemeinsam haben:
Die Lust dasselbe zu unternehmen. Das Ganze funktioniert spontan und mit einem sehr simplen Interface. Bei uns gibt es kein „Swiping“, keine unnötigen Chats, keine Profilbilder und somit kein Verurteilen aufgrund des Aussehens. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, ohne Umwege, das Event in den Mittelpunkt zu stellen.

Cuppa ist für User komplett kostenlos, kein Freemium-Modell und keine Werbung in der App. 

Cuppa, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es, eine vertrauenswürdige App zu werden, den Nutzer*innen hilft, sich durch soziale Verbundenheit an jedem Ort wie zuhause zu fühlen. Die App soll für Spontanität und Unternehmungslust stehen. Cuppa soll der ultimative Pain-Reliever für diejenigen sein, die keinen Anschluss finden, einsam sind, die zu viel Zeit am Bildschirm verbringen oder die, die nicht wissen, wie sie spontan etwas unternehmen können.

Keine App für den Daily-Use, aber eine App für Enjoyable-Use, die nicht nur den Horizont erweitert und Menschen zusammenbringt, sondern auch Erlebnisse schafft.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben.

Tipp 1: Unsere Quelle für kreative, neue Konzepte und Ideen ist das interdisziplinäre Miteinander. Jeder bekommt Einblicke in die Arbeit des anderen. So können oft auch Ideen generiert werden, die außerhalb der gewohnten Bestandsgrenzen liegen. Sich einfach mal trauen, über den Tellerrand zu springen. 

Tipp 2: Wir stehen oft im Austausch mit anderen Gründer*innen. So kann man von Fehlern anderer lernen oder erfolgreiche Strategien in eigenen Unternehmen übertragen.

Tipp 3: Nutzerzentriert entwickeln. Das beste und schönste Produkt bringt dich nicht voran, wenn es im Endeffekt nicht zielführend für den Nutzer*inne ist. Daher ist vor allem was Usability und UX angeht, regelmäßiges Testen und Feedback der Schlüssel, um ein Produkt zu entwickeln, dass maßgeschneidert an alle User*innen angepasst ist.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Sabrina Münter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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