Mit wenig Mitteln beginnen, testen, verbessern und wieder testen!

cuboca 100% Bio und Fairtrade Kaffee vegan ohne Süßstoffe

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Um ehrlich zu sein war ich schon immer von Grund auf begeisterter macher. Mit dem Kopf durch die Wand, egal was die anderen Sagen (Sternzeichen Widder). So habe ich zum Beispiel aus dem Abschlussprojekt der Berufsschule meine ersten Gründungserfahrungen im Jahre 2013 mit meinem eigenen Modelabel (MTMS Clothing) gemacht. Zeitgleich stieg meine Bekanntheit als DJ bzw. Musiker (Matt Mus), wodurch ich das vermarkten meiner Person gelernt habe. Mittlerweile bin ich allerdings mit voller Energie und klarem Fokus bei cuboca, was aus meinem Studium heraus entstanden ist. Der Gründer-Drive pocht in den Adern und es kann kommen was will, ich halte stand.

Welche Vision steckt hinter cuboca?

Cuboca legt großen Wert auf Fairness & Qualität. Daher habe ich mit cuboca den Anspruch und die Vision, nachhaltig die besten Bio-Kaffeegetränke herzustellen. Wir können gemeinsam unglaublich großes bewirken, und die Welt nachhaltig Schluck für Schluck fairändern.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Auch jetzt noch, kommen fast täglich neue Richtungswechsel und Änderungen hinzu. Das alles glatt und wie am Schnürchen läuft kommt eben nicht bei jedem Startup vor. Was aber ganz normal ist. Normalerweise ist es üblich, das ein Startup mit einem Produkt/Dienstleistung wegen hoher Nachfragen zu verkaufen beginnt mit ihrem Prototyp. Bei cuboca ist es genau andersherum. Und genau das war die größte Herausforderung. Die Produktidee stand, nur der weg dort hin, war deutlich schwieriger als gedacht. Wo andere auf Knopfdruck eine Marktreifes Produkt haben, ging es bei mir um einiges länger, auch weil ich bisher alles alleine mache. Finanziert habe ich alles aus eigener Tasche. Weswegen nun die Crowdfunding Kampagne online ist unter, du darfst natürlich liebend gerne unterstützen wenn du cuboca sexy findest

Wer ist die Zielgruppe von cuboca?

cuboca ist wie für dich gemacht, wenn du

  • nie Zeit hast – um dir morgens den Kaffee zu kochen, täglich beim Bäcker oder Kiosk anzustehen, die Kaffeemaschine zu putzen (mit ihren 70 verschiedenen Bakterien), viel unterwegs & oft im Stress bist, den to-go Plastikbecher zu reinigen
  • viel Energie brauchst – vor dem Sport, während der Prüfung, alleine im verlassenen Büro, in der überfüllten Bahn, auf einer langen Autofahrt (ohne ständiges Verschütten), in der Mensa oder einfach nur Zuhause
  • der Umwelt etwas zurück geben willst – ob nun durch die umweltfreundliche Glasflasche, die fairen Löhne der Plantagenbesitzer und Arbeiter, wenig Zwischenhändler, upcycling Möglichkeiten oder keine Verwendung von Pestiziden beim Anbau

Ziel ist es, cuboca zu denjenigen zu bringen, die Kaffee genauso lieben wie wir. Zum Beispiel „in Reichweite von Menschen mit Schlafmangel aufbewahren.“

Aus welchen Zutaten besteht cuboca? Was ist das Besondere an cuboca?

cuboca ist 100% Bio und Fairtrade Kaffee, und das vegan. Ohne Süßstoffe, ohne Farbstoffe, ohne Konservierungsstoffe oder sonstigen Quatsch. Die Rohstoffe für den fairen Wachmacher kommen direkt von den Plantagen der Kaffeebauern, um einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu garantieren. Zudem ist die hygienische Glasflasche recyclebar & einzigartig. Cuboca spart einem Zeit, ist länger haltbar & transportfähig.

Wie ist das Feedback?

  • Rafy Ahmed von Morotai (bekannt aus DHDL) sagt über cuboca: „Ein Produkt das den heutigen Lifestyle der Gesellschaft repräsentiert. Timing und Zeitgeist stimmen. Matthias hat eine Marktlücke erkannt und die richtige Antwort darauf.“ 
  • Prof. Wolfgang Henseler von der Hochschule Pforzheim sagt über cuboca: „cuboca, das Red Bull des Kaffee‘s – in einer von Convenience, Performance und Nachhaltigkeit geprägten Welt das richtige Getränk um Starbuck‘s und Co. outzuperformen.“ 
  • Bei bisherigen Umfragen mit dem Prototyp, sind viele Leute, als auch deren Geschmäcker, selbstverständlich kunterbunt verschieden. Wo der eine Espresso liebt, mag sie lieber den Cappuccino und wiederum jemand trink schlichtweg keinen Kaffee. Ich kann soviel verraten, das es langfristig jedem sein Lieblingskaffee geben wird.

cuboca, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich sehe cuboca in 5 Jahren in jedem guten Bäcker, Tankstellen, Minibars, Bio-Supermärkte, Drogerieläden und vielen weiteren Point of sales in Deutschland. Es lässt sich schwer sagen, wie bereits erwähnt, es gibt täglich ein Richtungswechsel. Mein Ziel ist es, cuboca langfristig zu einer sehr starken Marke zu machen mit einem stabilen Sortiment und weiterhin kreativem Startup denken.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Punkt 1: Lese, und vor allem verstehe das Buch „the lean Startup“ von Eric Ries. Kurz: es geht darum sehr taktisch und klug dein Startup aufzubauen. Mit wenig Mitteln beginnen, testen, verbessern und wieder testen. Glaub mir, es wird dir viel Zeit sparen! Versprochen.

Punkt 2: Schau dich früh genug nach Möglichkeiten wie Investoren TV-Shows, Regionale Pitch Events und Crowdfunding Möglichkeiten um. Lieber unperfekt beginnen, statt perfekt zu zögern. Bewusst auf das Radar vieler (bestenfalls wichtiger) Leute geraten und Gehör finden.

Punkt 3: Halte die Gründungskosten immer, egal was ist, einfach immer so niedrig wie möglich. Man muss sich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren: dein Produkt & deine Kunden. Und eins noch, mach es anders als alle, sonst bist du einer von vielen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei  Matthias Ohnemus für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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