Cringle digitalisiert die Zahlung unter Freunden

Was ist ein Cringler und warum sollte man in Cringle investieren?

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Cringle doch kurz vor!
Mein Name ist Frane Bandov. Ich bin CTO, Geschäftsführer und einer der Gründer von Cringle. Unsere App mach das Senden von Geld so einfach wie das Senden einer SMS. Man kann Geld an jeden beliebigen Kontakt im Smartphone und sogar jede beliebige Handynummer senden, ohne sich dabei mit umständlichen IBANs oder TANs quälen zu müssen.

Wie ist die Idee zu Cringle entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee zu Cringle entstand nach einem Fußballspiel unter Freunden. Beim anschließenden gemeinsamen Bier stellte sich heraus, dass bis auf eine Person niemand Bargeld dabei hatte. Als die Person mit Bargeld dann die Rechnung für zehn Personen übernahm und murrte, dass er sein Geld sowieso nicht mehr zurückbekommen würde, war die Idee zu Cringle geboren.
Wir leben in einer Welt in der man, innerhalb von Sekunden, per Smartphone mit jedem kommunizieren, alles Mögliche kaufen und sogar Autos mieten kann. Warum kann man dann nicht seinem Freund genauso einfach das ausgelegte Geld zurückzahlen?
Auch beim Senden von Geld wollen die Leute einfache Lösungen für ihre Alltagsprobleme und nicht komplizierten Banking-Prozessen erschlagen werden.
Mit diesen Kernideen haben wir uns als Gründungsteam sehr schnell zusammengefunden, da wir uns bereits vorher von der Uni und aus dem Freundeskreis kannten. Quasi über Nacht ging es schon an die ersten Ideen, Konzepte und Prototypen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größten Herausforderungen waren von Anfang an die regulatorischen Hürden im Finanzbereich. Nicht alles was theoretisch technisch möglich ist auch rechtlich so erlaubt. Es hat daher sehr lange gedauert ein für den Nutzer einfaches, jedoch mit allen regulatorischen Anforderungen konformes Produkt zu bauen.
Wir haben von Anfang an sehr intensiv mit der Technischen Universität Berlin zusammengearbeitet und in diesem Rahmen Startkapital über der EXIST-Programm und Berliner Business Angels erhalten.
Sie konnten schon Business Angels von Ihrem Konzept überzeugen, warum haben Sie sich jetzt für eine Crowdfunding Kampagne entschieden?
Wir konnten frühzeitig Business Angels von Cringle überzeugen, jedoch hatten wir von Anfang an mit dem Gedanken gespielt auch einmal eine Crowdfunding-Kampagne zu machen. Einige in unserem Gründerteam sind schon seit Jahren begeisterte Crowd-Investoren und sehen darin eine gute Möglichkeit direkt mit vielen Endkunden in Kontakt zu kommen.
Schon aus unseren Business Angels wurden schnell begeisterte Cringler und wir hoffen, dass unsere Crowd-Investoren genauso schnell begeisterte Cringler werden.

Wo sehen Sie für sich die Vorteile?
Crowdfunding ist eine sehr öffentlichkeitswirksame Finanzierungsmethode. Anders als bei typischen Angel- oder VC-Investments ist die Crowd ein breiter Querschnitt der Gesellschaft, vom Studenten über den Angestellten bis zum Rentner. Sie alle betrachten, bewerten und kommentieren das Produkt ganz individuell und investieren aus verschiedenen persönlichen Gründen. Wir sehen die Crowd also zum einen als gutes Marketinginstrument, zum anderen als gute Plattform um mit interessanten neuen Investoren und Nutzern zu kommunizieren.

Nach welchen Kriterien haben Sie die Plattform ausgewählt?
Wir waren mit Companisto bereits sehr früh in Kontakt und hatten uns über die Möglichkeiten sowie Vor- und Nachteile des Crowdfundings für Cringle ausgetaucht. Wir haben uns selbstverständlich auch andere Crowd-Plattformen angesehen. Letztendlich hat uns aber das Gesamtkonzept von Companisto überzeugt.

Warum sollte man in Cringle investieren?
Cringle ist eine App die ein Alltagsproblem löst was nahezu jeder hat. Wir haben uns zum Ziel gesetzt Zahlungen so einfach wie möglich zu gestalten, also quasi das Banking nachhaltig zu verbessern. Dabei setzen wir als FinTech nicht auf Konfrontation, sondern auf Kooperation mit den Banken. Unsere Partnerschaft mit der DKB gilt in der Branche allgemein hin als erfolgreiches Beispiel für eine FinTech-Bank-Kooperation und wir haben derzeit viele weitere solcher Kooperationen in Vorbereitung.

Was erhalten Investoren?
Investoren erhalten bei Companisto eine virtuelle Beteiligung am Unternehmen. Sie profitieren von einer Gewinnbeteiligung und werden im Falle eines Exits auch am Erfolg beteiligt.

Was werden Sie nach erfolgreicher Finanzierung umsetzen?
Wir werden unser Marketing und Vertrieb stärken, sowie in weitere Länder Europas expandieren.

Cringle, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unser Ziel ist es die führende europäische Lösung für mobile Zahlungen jeder Art zu werden. Auf dem Weg dahin werden wir viele neue Funktionen und Lösungen rund um das Thema Geld senden entwickeln. Unsere Mission ist das Geld senden per Smartphone zu vereinfachen und praktisch neu zu erfinden.
In fünf Jahren wollen wir in ganz Europa vertreten sein und die führenden europäische Payment-App sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Erstens: Niemals aufgeben. Wenn ihr eine Idee habt, werden euch viele „Experten“ sagen, dass es nicht möglich ist. Lasst euch nicht demotivieren, arbeitet hart und beweist, dass es doch möglich ist.
Zweitens: Think outside the box. Oft ist die Lösung nicht offensichtlich. Man muss im wahrsten Sinne um mehrere Ecken denken. Auch hier gilt: nicht aufgeben, auch wenn man nicht sofort eine Lösung parat hat. Oft hat man die richtige Idee, wenn man es am wenigsten vermutet.
Drittens: Sprecht über eure Idee. Mit jedem! Freunden, Familie, potentiellen Investoren und Mitgründern.Keine Angst, dass eure Idee „geklaut“ wird. Das ist eher unwahrscheinlich. Oft bekommt ihr gutes und schlechtes Feedback, welches ihr verwerten oder ignorieren könnt.

Die Crowdfunding Kampagne auf Companisto finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Frane Bandov für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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