Erfolg ist das Ergebnis harter Arbeit, Talent und das Glück zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

CQ Net Weiterbildungsplattform die den Team-Effekt in die Tat umsetzt

Stellen Sie sich und das Startup CQ Net doch kurz unseren Lesern vor!
Gemeinsam lernt man besser. Das erleben wir als Gründerteam jeden Tag aufs Neue. Mit CQ Net, das in Anlehnung an IQ für Collaborative Intelligence (CQ) steht, haben wir eine Weiterbildungsplattform gegründet, die genau diesen Team-Effekt in die Tat umsetzt. Bei uns lernen Teams mit bis zu 15 Teilnehmern miteinander und voneinander in sogenannten Lernsprints. Im Fokus stehen dabei spannende und vor allem hochaktuelle Themenstellungen aus den Bereichen Management, Technologie und Industrie.

Wir, Julia, Ewald und Markus, sind sozusagen ein „Family Start-up“ aus Salzburg, das es sich zum Ziel gesetzt hat Menschen und Unternehmen beim Lernen zu unterstützen. Als überzeugte Knowledge Worker mit einer hohen Technologieaffinität haben wir CQ Net von Anfang auf 100% online, d.h. auf „lernen im virtuellen Raum“ ausgerichtet. Lernen wird dadurch zeit- und ortsunabängig sowie interaktiv und asynchron, d.h. ohne direkten Kontakt, möglich.

Wie ist die Idee zuCQ Net entstanden?
Traditionelle Weiterbildung und Beratung hat den Nachteil, dass die Transferrate bei nur etwa 20% liegt, d.h. 80% des Wissens kommen bei den Lernenden gar nicht an. Auch die Aktualität des Wissens lässt häufig zu wünschen übrig, da traditionelle Lernformate mit dem Tempo der Wissensproduktion mittlerweile nicht mehr mithalten können.
Nach der Teilnahme an unzähligen Trainings und Beratungsprojekten sowohl in der Teilnehmer- als auch Trainerrolle, stellten wir uns die Frage, ob man diese Situation nicht ändern kann. In einer Vielzahl von Diskussionen und Workshops haben wir dann das Konzept und die Technik für CQ Net entwickelt. Dabei haben wir uns anneuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um das Thema Lernen und Motivation orientiert. Dieser Grundsatz des „EvidencebasedLearnings“ steht auch im Mittelpunkt von CQ Net. Alle unsere Teams arbeiten mit hochaktuellem Wissen aus Wissenschaft und Wirtschaft, das in der Gruppe vernetzt, diskutiert und weiterentwickelt wird. Nicht zuletzt deshalb haben auch alle unsere Lernmoderatoren einen Abschluss in Organisationspsychologie oder Organizational Behaviour wie Markus.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Im Gegensatz zu vielen Start-ups, die von Beginn an Vollzeit an ihrer Geschäftsidee arbeiten, haben wir CQ Net nebenberuflich aufgebaut. Den Vollzeitjob und den Aufbau von CQ Net unter einen Hut zu bringen war sicherlich eine der größten Herausforderungen. Rückblickend gesehen haben wir davon jedoch auch profitiert. Erstens konnten wir CQ Net an dem Bedarf einer modernen Arbeitswelt ausrichten, die wir tagtäglich in unseren Jobs erlebten. Ein Beispiel hierfür ist die Notwendigkeit räumlich und zeitlich flexibel zu lernen. Auch wenn jemand auf Geschäftsreise oder zu Bürozeiten nicht verfügbar ist, muss es möglich sein, im Team zu lernen. Zweitens konnten wir durch unser Einkommen den größten Teil der Finanzierung selbst stemmen. Auf der einen Seite gewinnt man dadurch viele Freiräume und ist unabhängig von Investoren und deren Erwartungen. Auf der anderen Seite zieht sich der Entwicklungsprozess schon mal in die Länge, da größere Investitionen in Technik und Marketing nebenbei laufen und dadurch schon mal Länger dauern.

Wer ist die Zielgruppe vonCQ Net?
Mit unseren Teams in den Bereichen Management, Industrie und Technologie sprechen wir Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen und anderen Organisationen an. Dabei geht es immer um eine konkrete Fragestellung, die im Rahmen der Lernsprints von der Gruppe bearbeitet wird. Diese Fragestellung kommt entweder von uns oder wird von einem sogenannten Teamstarter vorgeschlagen.Darüber hinaus bieten wir Unternehmen auch die Möglichkeit, CQ Net als Learning Management System (LMS) zu nutzen oder es in ein vorhandenes LMS zu integrieren. Mitarbeiterinnen können dann direkt im CQ Net Teams auswählen, vorschlagen und daran teilnehmen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag, um Unternehmen auf dem Weg zu einer lernenden Organisation zu unterstützen.

Wie funktioniert CQ Net?
Der erste Schritt für CQ Net Mitglieder ist immer die Auswahl eines spannendes Teams, das den jeweiligen Lernerwartungen und –Interessen entspricht. Ist kein passendes Team verfügbar kann bei uns jeder als Teamstarter Themenvorschläge einbringen. Wenn das vorgeschlagene Team eine hohe Relevanz und Aktualität aufweist, wird es nach kurzer Prüfung auf CQ Net veröffentlicht.
Sobald ausreichend Teilnehmer (in der Regel fünf Personen) für ein Team verfügbar sind, startet die Zusammenarbeit. Jedes Team wird von einem Lernmoderator betreut, der das Team über den gesamten Zeitraum betreut.
Bevor der erste Lernsprint startet, werden in eine Vorbereitungswoche offene Fragen zur Zusammenarbeit, zum agilen Lernansatz und zu unserer Kollaborationsplattform geklärt. Danach startet unmittelbar der erste Lernsprint mit einer Kick-off Videokonferenz, die vom Lernmoderator organisiert und moderiert wird. In der Videokonferenz werden die Sprintziele vorgestellt und diskutiert, die Aufgaben und Rollen für den Lernsprint fixiert und die Inhalte präsentiert. Danach starten die Teammitglieder sich in die Inhalte einzulesen und Erfahrungen und Wissen in der Kollaborationsplattform auszutauschen und zu vernetzen. Jeder Lernsprint dauert zwei Wochen und endet mit einer Zusammenfassung und einer Retrospektive, um über den Lernprozess zu reflektieren. Danach geht es in den zweiten Lernsprint mit einer weiteren kick-off Videokonferenz und einer neuen Fragestellung, die das Team dem Lernziel wieder einen Schritt näher bringt. Alle Lernsprints werden von unseren Lernmoderatoren begleitet und betreut.Am Ende jedes Teams bekommen alle Teilnehmer ein Zertifikat von uns, das die Lerninhalte, den Lernmodus und die erreichten Lernziele bestätigt.

Welche Vorteile bietet CQ Net?
Die Vorteile von CQ Net sind progressives Wissen, maximaler Lerntransfer und eine sichere Technologie.
Progressives Wissen
Jedes unserer Teams ist eine Wissensfabrik, die wissenschaftlich fundiertes Wissen mit Erfahrungswissen verbindet. In unseren Teams wird progressives Wissen sozusagen produziert und nicht einfach nur vermittelt.
Maximale Lerntransfer
Den hohen Lerntransfer stellen wir durch unseren agilen Lernansatz und unsere Lernmoderatoren sicher, die das Team über den gesamten Zeitraum begleiten und unterstützen. Jeder Lernsprint dauert zwei Wochen, startet mit einem kick-off und endet mit einer sogenannten Retrospektive. Damit lernen unser Teilnehmer nicht nur inhaltliche Themen, sondern auch über den Lern- und Zusammenarbeitsprozess zu reflektieren.
Sichere Technologie
Hinter CQ Net stehen modernste und sichere Open Source Technologien für die zeit- und ortsunabhängige Zusammenarbeit im virtuellen Raum. Wir nutzen keine Lösungen von Drittanbietern, sondern nur Software, die aus Tech Communities kommt, 100% transparent ist und damit keine Angriffsfläche für NSA & Co bietet.

CQ Net, wogeht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir arbeiten hart daran den Weiterbildungsmarkt und die Learning & Development Abteilungen in Unternehmen von unserer Idee zu überzeugen. Unser Ziel ist es in fünf Jahren mit CQ Net eine Alternative zu den traditionellen Beratungs- und Weiterbildungsanbietern im Markt zu sein. Konkret heißt das, dass wir in fünf Jahren Teams im hohen zweistelligen Bereich am Laufen haben wollen und von Unternehmen als Schlüssel auf den Weg zu einer lernenden Organisation gesehen werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
• Nicht das „Wie“ in den Vordergrund stellen, sondern das „Warum“
• Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg. Social Media ist insbesondere für Startups das Mittel der Wahl, um mit einem kleinen Budget Erfolge zu erzielen.
• Erfolg fällt nicht vom Himmel, sondern ist das Ergebnis harter Arbeit, Talent und das Glück zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Markus Nini für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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