covid-19 als impuls für neue denkanstöße und innovationen!

COVID-19, der Impuls.. 

Solch einen Ausnahmezustand haben gerade neue Generationen wie Millennials oder Generation Z  noch nicht erlebt; genauso aber auch die meisten Unternehmen noch nicht – wahrscheinlich noch nie. Es sind Zeiten der besonderen Art, in welchen wir dazu aufgefordert wurden, soziale Kontakte zu vermeiden, um etwas für die Gesamtheit zu tun. Das bedeutet für Unternehmen in kürzester Zeit auf neue, jedoch zum Teil bereits fest etablierte Konzepte wie Social Business Collaboration (Homeoffice, Soziale Netzwerke, Collaboration Tools, …) zu setzen. Es sind Gegebenheiten, in welchen Leadership, also die Führungskräfte in Unternehmen, mehr denn je eine Schlüsselrolle spielen und Unternehmen darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie an die Grenzen in ihrer Nachhaltigen Transformation stoßen, aber diese Art der Transformation, mit dem Charakter der langfristigen Daseinsberechtigung und Wettbewerbsfähigkeit, essentiell ist.

Warum? Da sie die stetige Veränderung eines Unternehmens widerspiegelt und das darf sich durch COVID-19 nicht ändern – vielmehr müssen Unternehmen diesen Anlass nehmen, Impulse für neue Denkanstöße und Innovationen zu kreieren. Egal, ob inkrementell oder disruptiv – Hauptsache sie fördern die Inspiration des (unknown) Customers im e[verywhere]Commerce!

Es ist daher genau die richtige Zeit, in welchen man sich mit seinem (digitalen) Status quo auseinandersetzen und sich über neue Geschäftsmodelle Gedanken zu machen: CORPORATE INNOVATION, NEEDED! Weil ja, es geht weiter, nur anders!

corporate innovation, needed!.. 

Jeder spricht davon, keiner macht’s – mag nicht ganz richtig sein, jedoch erfährt es noch immer zu wenig Aufmerksamkeit in der unternehmerischen Praxis, dieses CORPORATE INNOVATION. Warum? Gründe mag es dafür viele geben, jedoch sollte kein Grund solch eine Bedeutung haben, es nicht konsequent in die bereits erfolgreich geprägte Unternehmensstruktur zu integrieren. Denn, wenn es nicht ernsthaft betrieben wird und kein essentieller Bestandteil des Purpose, dem Zweck eines Unternehmens, wird, so wird es jemand anderen geben. Ein anderes Unternehmen, vielleicht ein Start-up, welches durch Innovationen, egal ob inkrementell oder disruptiv, den sogenannten (unknown) Customer, den unbekannten Kunden nachhaltig begeistert.

Hört sich idealistisch an – ist es auch. Der (unknown) Customer hat Bedürfnisse, die gestillt werden sollen. Aber nicht nur die Befriedigung dieser Bedürfnisse per sé ist das was ihn dazu führt sich für Produkte, Services und Informationen zu interessieren. Vielmehr die Art und Weise wie seine Bedürfnisse gestillt werden, gibt ihm Anlass zur Begeisterung: das digitale Gadget, der nachhaltige Gedanken, der Omni-Kanale Weg oder die individuelle Ansprach. 

Das Wie ist dabei sehr individuell und die Anforderungen daran steigen stetig.

Das Warum ist für Unternehmen essentiell: der (unknown) Customer möchte inspiriert werden und das geht nicht immer wissenschaftlich vor sich, ist jedoch fatal für denjenigen, der es nicht schafft. Aus diesem Grund stehen Unternehmen zum einen vor der Herausforderung den stetig steigenden Anforderungen des (unknown) Customer gerecht zu werden. Zum anderen werden sie mit einem der größten Paradigmenwechsel der Gegenwart konfrontiert. Die eine und wesentlichste Kennzahlen eines Unternehmens, die es zu erlangen gilt, ist die der “Customer Experience”; sie führt uns auch zu den Anfängen des Handels zurück. Und warum ist dies solch ein Paradigmenwechsel? Weil die “Customer Experience” einen nicht greifbaren Anschein macht und auch nicht kurzfristig gemessen werden kann, sondern einen nachhaltigen Charakter hat.

“Nur wer es schafft seine (unknown) Customer zu verstehen, hat die Chance sie zu begeistern und sich vom Wettbewerb zu differenzieren” Lessons learned vom Ursprung des Handels! Benjamin Ferreau & Francesco Ferreri)

Gerade aber deswegen, weil die “Customer Experience” solch einen nachhaltigen Charakter hat, ist es so dringend notwendig, dass sich Unternehmen aktiv mit den unterschiedlichsten Ansätzen und Fragestellungen von CORPORATE INNOVATION auseinandersetzen und diese in die Unternehmensstruktur integrieren. CORPORATE INNOVATION ist das Fundament der nachhaltigen Transformation und das ist was Unternehmen doch wohl stets anstreben sollten, eine langfristige Daseinsberechtigung und Wettbewerbsfähigkeit. Und um eine Nachhaltige Transformation zu gewährleisten, gilt es den (unknown) Customer im e(verywhere)Commerce stets zu begeistern.

upgrade des status quo..

CORPORATE INNOVATION ist der kontinuierliche Prozess zur Förderung von Innovationen in Unternehmen. Die Zielsetzungen in diesem Innovationsprozess sind zum einen die aktuellen Erlösströme zu steigern und zum anderen neue Erlösströme zu kreieren. Die Steigerungen der aktuellen Erlösströme werden auch [inkrementelle] Innovationen genannt und spiegeln den STATUS QUO eines Unternehmens wider, wohingegen bei der Kreation von neuen Erlösströmen man von [disruptiver] Innovation spricht; disruptiv, da man das aktuelle Geschäftsmodelle durch ein komplett Neues ergänzen oder gar auf mittel- und langfristige Sicht ersetzen möchte. Diese Art von Innovation stellt ebenfalls ein UPGRADE des aktuellen Status quo dar. Beide Arten von Innovationen, die inkrementellen als auch disruptiven, basieren auf den essentiellen Betrachtungsfelder des (unknown) Customer im e(verywhere)Commerce und dessen Inspiration jederzeit, überall und individuell begeistert zu werden. Das e(verywhere)Commerce wird sowohl im STATUS QUO als auch im digitalen UPGRADE von Kanälen repräsentiert. Diese Kanäle sind Vertriebs- als auch Kommunikationskanäle, welche entweder direkt oder indirekt in die Erlösströme führen können. Führen Kanäle nicht direkt in die Erlösströme, so benötigt das Unternehmen einen erweiterten Ansatz wie Cross- oder Omnichannel, um den (unknown) Customer auf einen direkten Kanal zu führen—ansonsten kann kein Abschluss erfolgen.

CORPORATE INNOVATION kann auf fünf fundamentale Fragestellungen heruntergebrochen werden. Diese Kern-Fragestellungen dienen dazu den Innovationsprozess für Unternehmen greifbarer und umsetzbarer zu machen. So soll die Transformation in die unternehmerische Praxis erleichtert werden.

Die ersten drei Kern-Fragestellungen unterliegen der [inkrementelle] Innovation: 

  1. Wie optimiert man bestehende Kanäle, um die bestehenden Erlösströme zu steigern?
  2. Wie kombiniert man bestehende Kanäle, um die bestehenden Erlösströme zu steigern?
  3. Welche neuen Kanäle werden benötigt, um die bestehenden Erlösströme zu steigern?

Die weiteren zwei Kern-Fragestellungen unterliegen der [disruptiven] Innovation:

  1. Welche neuen Erlösströme können aus den bestehenden Kanälen kreiert werden?
  2. Welche neuen Kanäle werden benötigt, um neue Erlösströme zu kreieren?

Diese fünf Kern-Fragestellungen sind als obersten Ebene anzusehen und können nach belieben vertieft und spezifiziert werden. Sie gelten sowohl für das B2C (Business to Consumer) als auch für B2B (Business to Business) Segment und deren Ableitungen zu beispielsweise D2C (Direct to Consumer) und C2C (Consumer to Consumer). Egal für welches Segment und welche Kern-Fragestellung angewandt wird, es gilt stets die Customer Experience zu erhöhen – da diese den (unknown) Customer im e(verywhere)Commerce repräsentiert.

innovationsprozess, gemeinsame reise..

CORPORATE INNOVATION is NEEDED, wird dringend in der unternehmerischen Praxis benötigt. Unternehmen müssen sich mit (digitalen) Fragestellungen auseinander setzen – sind dabei aber auch nicht alleine.

“Das UNIK Mindset zu digitalen Innovationen, verhilft dem Mittelstand auf das notwendige nächste Level. Unser dreistufiges Design-to-ROI Modell stellt schnelle, greifbare und ergebnisorientierte Meilensteine sicher.

covid-19  impuls innovationen

Hierfür nutzt das interdisziplinäre Team von UNIK markterprobte sowie disruptive Methoden, denkt im Sinne des Unternehmers und kombiniert die unterschiedlichsten Perspektiven. Das Ziel, den digitalen Status eines etablierten Unternehmens zu steigern, steht im absoluten Fokus unseres Handelns!”

Autor:

Benjamin (Ferreau) ist Co-Founder von UNIK Digital, Co-Lead plenum.unik sowie Dozent in Hamburg, Nürtingen und bei einem E-Learning-Anbieter. Zuvor war er CEO eines KI-Start-ups und Digitalverantwortlicher bei einem Medienunternehmen

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