Couponiac: Last Minute Deals in deiner Nähe

Couponiac App ist eine mobile Coupon-Plattform

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Couponiac doch kurz vor!
Das Couponiac-Team besteht aus Nils Fuchs, Pascal Slanina und mir, Kristoph Siemens. Nils (27 Jahre) und ich (28 Jahre) studieren derzeit noch an der TU Braunschweig in den Masterstudiengängen „Mobilität und Verkehr“ sowie „Technologie orientiertes Management“. Pascal (28 Jahre) studiert an der Ostfalia Hochschule im Bachelor „IT-Management“. Unser dreiköpfiges Team vereint somit interdisziplinäre Kompetenzen aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Technik und Informatik. Wir alle kennen uns bereits seit über zehn Jahren und können dadurch auf einer guten Vertrauensbasis aufbauen.
Die Couponiac-App ist eine mobile Coupon-Plattform für iOS- und Android-Smartphones, auf der unsere Kooperationspartner innerhalb kürzester Zeit flexibel Angebote entwerfen und unter potenziellen Kunden in ihrer unmittelbaren Umgebung verbreiten können. So sollen lokale Unternehmen gestärkt und genau dann mit Kunden in Verbindung gebracht werden, wenn Kapazitäten freistehen. Das Angebot von Couponiac besteht zum einen aus der kostenlosen Smartphone App für den privaten Nutzer und zum anderen aus der Dienstleistung der Coupon-Distribution für den gewerblichen Kunden: dem Coupon-Anbieter. Die für den Endkunden zur Verfügung gestellten Angebote stammen momentan aus der Gastronomie und dem Freizeit- und Unterhaltungsgewerbe, werden aber im weiteren Verlauf auch auf andere Dienstleistungsbranchen und den Handel ausgeweitet.

Wie ist die Idee zu Couponiac entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Wir sind alle eigentlich auf ganz unterschiedlichem Wege unabhängig voneinander zum „Entrepreneurship“ und dem „Couponing“ gelangt. Nils und ich haben uns ungefähr zur selben Zeit an der Universität mit der Thematik beschäftigt. Nils an der Yonsei University in Seoul (Südkorea), wo er ein Jahr lang studierte und seinen Bachelor abgeschlossen hat und ich an der TU Braunschweig. Im Rahmen der Vorlesung beschäftigten wir uns beide mit der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im Bereich Mobile Couponing, Kundenloyalität und ortsbezogener Dienste. Pascal wurde im Zuge dessen von mir als Entwickler ins Boot geholt. Als Nils aus Südkorea zurück kam und sich unsere Wege wieder kreuzten, merkten wir recht schnell, dass sich Synergien bilden lassen und so taten wir uns zusammen. Hinzu kam, dass sich genau zu dieser Zeit ein gemeinsamer Freund von uns in der Braunschweiger Gastronomie-Szene selbstständig machte und vor dem Problem stand, wie er seine leeren Tische füllen sollte. Da es aus seiner und unserer Sicht keinen einzigen Anbieter im Bereich der Coupon-Distribution gab, der es ihm ermöglicht hätte flexibel auf seine Auslastung zu reagieren, haben wir damit begonnen für diesen Freund und seine Branche die Couponiac-Plattform zu entwickeln.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Zeit neben dem Studium zu finden und dran zubleiben war sehr anstrengend. Da war es extrem von Vorteil, dass wir so gut befreundet sind und uns immer wieder gegenseitig für die Idee begeistern konnten. Eine weitere Herausforderung waren unsere eigenen zu hohen Ansprüche: wir sind praktisch mit einer Version 1.0 auf den Markt gegangen, hätten aber schon mit der 0.9 zufrieden sein sollen, um noch früher Erfahrungen zu sammeln. Das Startkapital haben wir privat zur Verfügung gestellt. Als erste Finanzspritze hat uns das Preisgeld von „Idee2015“, dem Ideenwettbewerb der Allianz für die Region, geholfen. Gespräche mit potenziellen Investoren werden derzeit ebenfalls geführt.

Wer ist die Zielgruppe von Couponiac?
Wir haben zwei Zielgruppen, zum einen die Endkunden: Leute, die ihre Freizeit spontan planen und ihre Inspiration dazu gerne im Internet und in Apps suchen. Wir bieten ihnen die Möglichkeit über Angebote auf Neues aufmerksam zu werden, Dinge auszuprobieren und dabei auch noch bares Geld zu sparen. Zum anderen unsere Kooperationspartner aus der Gastronomie-, Freizeit- und Unterhaltungsbranche. Die App bringt die beiden zusammen.

Wie funktioniert Couponiac?
Unsere Kooperationspartner haben über die Couponiac-App die Möglichkeit kurzfristig Angebote einzustellen, um auf ansonsten verfallende Kapazitäten zu reagieren. Die Nutzer bekommen diese „Last-Minute-Deals“ direkt auf ihrem Smartphone angezeigt, können sie kaufen und mittels Paypal, Sofortüberweisung oder Kreditkarte innerhalb der App bezahlen. Vor Ort muss nur noch der Coupon auf dem Handy vorgezeigt werden und man kann sein Angebot genießen. Jeder „Last Minute Deal“ ist maximal für einen Tag aktiv und auf einen bestimmten Zeitraum dieses Tages sowie ein bestimmtes Kontingent begrenzt. Durch die minutengenaue Steuerung der Angebotsveröffentlichung und -nutzung ist es Unternehmen möglich ihre Kundenströme gezielt zu lenken.
Couponiac hält sich bei der Erstellung der Angebote komplett raus. Wir stellen die Plattform und Infrastruktur zur Verfügung. Alles andere liegt im Ermessen des Anbieters. So kommen exklusive Angebote zustande, die einzig und alleine möglich werden, weil zum Zeitpunkt der Angebotsnutzung Kapazitäten freistehen, die ansonsten verfallen würden. Couponiac erhält für jeden vermittelten Kunden eine Provision. Das heißt auch: Werden keine Kunden gewonnen, bezahlt der Anbieter keinen Cent.

Couponiac, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In den nächsten fünf Jahren wollen wir den deutschen Markt durchdringen, in den 50 größten Studentenstädten vertreten sein und das Geschäftsmodell auf den gesamten deutschsprachigen Raum ausgeweitet haben. Ziel ist es die führende Plattform für ortsbezogene „Last-Minute-Coupons“ zu werden.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Das wichtigste zuerst: Sucht euch eure Mitgründer gut aus. Ihr müsst zusammen durch dick und dünn gehen können. Es muss möglich sein unterschiedliche Meinungen zu vertreten, die schlimmsten Tiefs und extrem viel Stress durchzustehen und am Ende sollte untereinander immer noch alles in Ordnung sein. Ansonsten: seid anpassungsfähig, entwickelt euer Produkt mit dem Kunden weiter und nicht an ihm vorbei – stehen zu bleiben ist ein Fehler! Holt euch in dem Zusammenhang rechtzeitig ausreichend Feedback ein, zieht eure Schlüsse daraus und setzt das Ganze mutig in die Tat um!

Weiter Informationen unter

Wir bedanken uns bei Kristoph Siemens für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer ist 39 Jahre jung, Gründerin und leitende Redakteurin der StartupValleyNews. Ihre Karriere startete sie in verschiedenen internationalen Direktvertriebsunternehmen. Seit 2007 ist sie hauptberuflich als Journalistin tätig. Während dieser Zeit lernte sie die Startup-Szene kennen und schätzen, was Sie dazu bewogen hat mit StartupValleyNews ein internationales Startup Magazin aufzubauen!

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