Cortrium und Pfizer – Einfache und schnelle Analyse von Vorhofflimmern

Drei Standard-Klebeelektroden, verbunden mit einem nur acht Zentimeter kleinen, dreieckigen Aufnahmegerät: Das ist der Cortrium C3 Holter Monitor zur Aufnahme von Langzeit-EKGs. Entwickelt wurde dieses Gerät vom dänischen MedTech-Startup Cortrium, das mit Unterstützung der Pfizer Pharma GmbH die ambulante Diagnostik anfallsweise auftretender Herzrhythmusstörungen in Deutschland deutlich vereinfachen wird. Der C3 Holter wiegt gerade einmal 30 Gramm und benötigt keine Kabel. Der integrierte Akku verfügt über genügend Kapazität, um den Herzrhythmus eines Patienten bis zu 48 Stunden aufnehmen zu können. Aufgrund der 3-Kanalaufzeichnung ist jede Aufnahme über 18- / 24-Stunden über die Kassenärztlichen Vereinigungen erstattungsfähig.

Im September 2018 brachte Cortrium mit Unterstützung von Pfizer den C3 Holter Monitor auf den Markt.

Inzwischen liegen erste Anwendererfahrungen mit dem innovativen Aufnahme-Analyse-System vor. Ärzte und Patienten begeistert vor allem das einfache Handling: Der C3 wird mit einem Knopfdruck in Betrieb genommen. Die Messung startet, sobald der C3-Holter mit drei Standard-Elektroden auf der Brust des Patienten befestigt wurde. Das Gerät speichert die Aufzeichnung des Langzeit-EKGs auf einer eingebauten SD-Karte. Nach Ende der Aufnahme werden die Daten über ein USB-Kabel auf den Praxis-Computer überspielt.

Je nach Wunsch des Arztes erfolgt anschließend eine automatische cloud-basierte Analyse (über die Drittanbietersoftwarte von Cardiomatics) oder über die Stand-alone-Lösung (Drittanbietersoftware von Cardioline). Die Anwender des C3 profitieren vor allem von einem schnelleren und effizienteren Monitoring der Patienten – sowohl beim Anbringen des Aufnahmegerätes am Patienten, als auch bei der Auswertung am Computer, die nur wenige Klicks erfordert. Auch für die Patienten macht der Cortrium C3-Holter den Alltag mit einem Langzeit-EKG komfortabler. Durch das geringe Gewicht und die kabellose Bauform fällt das Gerät beim Tragen nicht auf und bietet optimale Bewegungsfreiheit. Der C3 kann sogar während einer Aufnahme für bis zu 60 Minuten vom Körper getrennt sein, ohne dass dies die spätere Analyse beeinflusst.

„Der C3 von Cortrium macht die Diagnostik von Herzrhythmusstörungen für Patienten und Ärzte viel einfacher und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur rechtzeitigen Erkennung dieses Schlaganfall-Risikofaktors“, lobt Peter Albiez, Vorsitzender der Geschäftsführung von Pfizer Deutschland.

Pfizer unterstützt die dänische Firma bei der Vermarktung ihres innovativen Geräts in Deutschland.

„Damit setzen wir uns gemeinsam für die schnellere Erkennung und effektive Behandlung von Vorhofflimmern ein.“ Das Unternehmen Pfizer engagiert sich seit langem für die Verbesserung der Schlaganfallvorsorge. Es forscht an neuen Behandlungsansätzen und hat bereits mehrere innovative Medikamente zur Prophylaxe in seinem Portfolio. Voraussetzung für eine effektive Vorsorge ist aber die rechtzeitige Entdeckung von Risikofaktoren wie anfallsweise auftretendem Vorhofflimmern. 

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Pfizer, da uns über deren Bekanntheit und deren Vertriebsstruktur der Zugang zum deutschen Markt erleichtert wird. Mit dieser Zusammenarbeit bekommen wir einen starken Partner, der offen für neue Technologien und deren Einsatz in der Arztpraxis und Klinik ist. Gemeinsam können wir einzigartige Lösungen entwickeln, die zu einer schnelleren Diagnose, einer besseren Behandlung der Patienten und einem optimierten Praxisalltag führen“, sagt Karsten Madsen, CEO von Cortrium.

Bild: Carsten Madsen (CEO, Cortrium ApS)

Quelle Pfizer Deutschland GmbH Unternehmenskommunikation

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