Samstag, November 27, 2021

Corona geht – aber wie lange bleiben die Spuren für Start-ups und Unternehmer?

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Was kann man als Start-up und Unternehmer machen, um Corona zu überstehen?

Es gibt wohl keinen Menschen auf der Welt, der die Einflüsse durch die Corona-Pandemie nicht spüren würde. Egal ob Kurzarbeitergeld oder gar Jobverlust bei vielen Arbeitnehmern oder Umsatzeinbußen und wirtschaftlich harte Zeiten für die Unternehmer und Start-ups. Weil viele Arbeitnehmer weniger verdient haben, haben Sie auch weniger Geld ausgegeben. Das haben die Unternehmer in Deutschland zu spüren bekommen. Viele Unternehmen mussten, zumindest gefühlt, von heute auf morgen ihr Geschäftsmodell komplett umkrempeln und sich quasi neu erfinden. Viele alteingesessene Unternehmen und innovative Start-ups haben diese Zeit leider nicht überstanden. Dabei hätten sie viele Hilfen des Staates beantragen können, und so den Wandel wesentlich einfacher einleiten können. Damit Sie deren Schicksal nicht teilen, haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt.

1. Übersicht

Wichtig ist, dass Sie die Übersicht über Ihre Unterlagen und Dokumente behalten. Vermeiden Sie es, diese in mehrere Ordner aufzuteilen. So verlieren Sie wertvolle Zeit, wenn Sie einen Antrag stellen möchten, denn Sie müssen erst an vielen Orten suchen. Dabei passiert es auch leichter, dass Sie eine wichtige Seite vergessen. Wenn der Sachbearbeiter Unterlagen nachfordern muss, verzögert sich Ihre Bearbeitung und Sie müssen länger auf Ihr Geld warten und können nicht direkt starten. Außerdem empfehlen wir Ihnen, dass Sie ein digitales Backup Ihrer Unterlagen erstellen. Auf der einen Seite haben Sie so die Möglichkeit, verloren gegangene Unterlagen direkt zu ersetzen, auf der anderen Seite können Sie bei vielen Behörden mittlerweile auch digitale Kopien Ihrer Unterlagen einreichen.

2. Aktualität

Wenn Sie es nicht schon so machen, dann sollten Sie immer eine aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung vorliegen haben. So entdecken Sie Schwachstellen oder Engpässe schneller und vermeiden damit, dass Sie in Schieflage geraten. Außerdem, wenn Sie sich langfristig mit Ihren Kennzahlen beschäftigen, werden Sie ein viel besseres Gefühl für die Entwicklung Ihrer Firma entwickeln. Auch haben Sie auf diese Weise immer eine gute Übersicht über Ihr Geschäft und Ihre Aktiva und zum anderen haben Sie immer die aktuellen Zahlen, die Sie für die Anträge brauchen, die Sie stellen möchten. So können Sie Anträge, die Sie stellen möchten, wesentlich schneller einreichen, als wenn Sie erst einmal alle Zahlen auswerten und frisch zu Papier bringen müssen.

3. Im Voraus planen

Zwar können Sie sich sicher sein, das sie einen Plan nicht immer perfekt umsetzen können, denn es gibt Unwägbarkeiten die man nicht voraussehen kann, aber mit einer guten Planung, können Sie viele Schwierigkeiten umgehen. Dabei ist es wichtig, früh genug damit zu beginnen. Mindestens sechs Monate vor dem tatsächlichen Beginn eines Projektes sollten Sie dessen Planung schriftlich niedergeschrieben haben. Während der Planungsphase können Sie vieles bedenken und je mehr Zeit Sie sich dafür nehmen, desto genauer können Sie diese ausführen und entdecken vielleicht Schwachstellen, die Ihnen so gar nicht aufgefallen wären. Weiterhin ist es eine gute Idee, wenn Sie sich bei der Planung von einem Fördermittelberater unterstützen lassen. Dieser kann sicherstellen, dass Ihr Projekt alle Vorgaben der verschiedenen Förderprogramme erfüllt. So sparen Sie sich langfristig sehr viel Zeit und Kopfzerbrechen.

4. Bestätigung einholen

Ein Grundsatz ist: Fördermittel werden nur für Projekte bewilligt, die noch nicht begonnen haben. So will man sicherstellen, dass Fördermittel wirklich nur für das jeweilige Projekt eingesetzt werden. Allerdings können Sie, um dem entgegenzuwirken und nicht unnötig warten zu müssen, eine Bescheinigung zum sofortigen Maßnahmenbeginn anfordern. Diese gibt Ihnen die Erlaubnis direkt, auch schon vor der endgültigen Bewilligung der Förderung, mit dem Projekt zu beginnen. Des Weiteren wird ein Antrag, dem eine solche Bescheinigung beiliegt, wesentlich schneller bearbeitet, da ihm eine höhere Priorität zugewiesen wird. So vermeiden Sie eine unnötige Wartezeit und gewinnen wertvolle Zeit, die Sie für die Realisierung Ihres Projektes nutzen können.

5. Eine Beratung kann Ihnen einiges ersparen

Die Förderprogramme sind nicht bundesweit einheitlich geregelt. Teilweise unterscheiden Sie sich sogar von Kommune zu Kommune. Das bedeutet, dass Förderungen, die ein befreundeter Unternehmer in seiner Gemeinde beantragt hat, nicht genauso bei Ihnen funktionieren. Außerdem sind die Vorgaben der verschiedenen Programme teilweise sehr komplex und mitunter sehr schwer zu verstehen. Im schlimmsten Fall kann das für Sie teure Fehler und sehr viel Kopfzerbrechen bedeuten. Ein Fördermittelberater kann Ihnen diese ersparen und beraten um Sie sicher und schnell durch den Beantragungsdschungel zu bringen. Da er sich beruflich ausschließlich mit diesen Themen beschäftigt, hat er einen wesentlich tiefergehenden Einblick als Sie ihn haben können.

Fazit

Wie Sie sehen, gibt es einiges zu beachten, wenn Sie Förderungen für Ihr Unternehmen oder Ihr Start-up beantragen möchten. Beachten Sie, dass Sie Ihre Unterlagen immer zur Hand haben und das Ihre betriebswirtschaftliche Auswertung immer aktuell ist. Schreiben Sie Ihre Planung auch mindestens sechs Monate vor dem eigentlichen Projektbeginn nieder und lassen Sie sich dabei auch von einem Fördermittelberater unterstützen. Dieser hilft Ihnen dabei keine Vorgaben zu übersehen, die Ihre Förderung gefährden könnten und spart Ihnen auf diese Weise teure Fehler. Lassen Sie sich auch bestätigen, dass Sie mit dem Projekt schon vor Erteilung der Fördermittel beginnen dürfen, damit Sie nicht unnötig lang warten müssen. Mit diesen Tipps steht Ihrem erfolgreichen Antrag sicher nichts mehr im Weg.

Bild: pixabay

Autor: Maximilian Schreiber

Aufbauend auf dem Studium im Bereich Wirtschaftsrecht, des Trainings seiner Kommunikationsfähigkeit und der Begabung die wesentlichen Strukturen und Muster von Handlungen schnell und klar zu erkennen, ist die staatlich zertifizierte Fördermittelberatung rund um Maximilian Schreiber in der Lage, fast jedes Unternehmen durch entsprechende Unterstützung auf den richtigen Weg zu bringen.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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