Copernicus Hackathon in Darmstadt am 12./13. Oktober

„Smart Cities“ und „Urban Planning“ mit Fokus auf Mobilität sind Hauptthemen des 24h Hackathons.

Das Centrum für Satellitennavigation Hessen (cesah) richtet gemeinsam mit zahlreichen Partnern einen von zehn Copernicus Hackathons in Europa aus. Am 12./13.10.2018 laden die Partner ins HUB31, dem Gründer- und Technologiezentrum, nach Darmstadt, um an drei „Challenges“ zu arbeiten. Diese sind mit starkem Blick auf die Interessen der heimischen Region, dem Rhein-Main-Gebiet und seinen Herausforderungen, konzipiert worden. „Die Teilnehmer können sich daher sicher sein, dass Sie mit ihren Lösungen und Vorschlägen gehört werden“, unterstreicht Hauptansprechpartner am cesah Sascha Heising die gewählten Themen.

„Smart City” und “Urban planning“

Die drei Challenges des Copernicus Hackathons konzentrieren sich voll auf die Spannungsfelder des Rhein-Main-Gebietes, dienen aber auch als Blaupause für vergleichbare Regionen auf der Welt. Die erste „Challenge“ fordert Lösungen zum besseren Schutz von Mobilitätsinfrastruktur durch Brände, ein Thema das gerade vielen Pendlern im Rhein-Main-Gebiet leidvoll in Erinnerung geblieben ist. Die Zweite nimmt den neu geplanten Rad-Schnellweg in den Blick und zeigt die Notwendigkeit die Luftqualität auf der Strecke zu überwachen auf. Die dritte „Challenge“ definiert Änderungen an der Verkehrsinfrastruktur mit OpenData automatisch zu erkennen. „Falls noch nicht genug, können die Teilnehmer auch ein eigenes Thema vorschlagen, solange es zu den Hauptthemen passt “, erklärt Heising das Angebot beim Copernicus Hackathon in Darmstadt.

Zahlreiche Partner gewonnen

Mit an Bord sind neben dem cesah, das FabSpace 2.0, die hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, die TU Darmstadt, EUMETSAT, Airbus und weitere Partner. „Mit diesem einmaligen Mix können wir gewährleisten aus allen Bereichen hochqualifizierte Ansprechpartner und Mentoren zu haben“, ergänzt Heising das Konzept. Dabei hebt er hervor, dass es beim Copernicus Hackathon nicht nur um neue Konzepte (Ideation) gehe, sondern vor allem um die Arbeit mit den Daten (Hands-on data). „Wir haben für jede Datenquelle einen Experten“, meint auch Heisings Kollege Bayzidul Islam vom FabSpace 2.0, einem der Hauptpartner, der sich um die Dateninfrastruktur aber auch insbesondere um das Thema Sentinel-2 kümmern wird.

Fokus auf Daten

Das Team des Copernicus Hackathons wird daher für die Teilnehmer alles Notwendige für die richtige Infrastruktur bereitstellen, ob nun Daten oder Tools. Die Teilnehmer selbst benötigen in der Regel nur Ihren eigenen Computer, mehr nicht. „Es ist wirklich Plug&Play“ meint Bayzidul Islam. Neben den Daten aus dem Copernicus-Programm werden den Teilnehmern auch noch weitere Datensätze zur Verfügung stehen. Durch die Verschneidung der „verschiedenen Datenwelten“ lassen sich Informationen und Kenntnisse ableiten, die sich in neue Applikationen überführen lassen. „Natürlich werden wir auch besprechen, wie sich die neuen Anwendungen in gewinnbringende Geschäfte überführen lassen“, betont Heising.

Pitches auf der INTERGEO

Ein absolutes Highlight des Copernicus Hackathons in Darmstadt ist die teilweise Zusammenlegung mit der INTERGEO 2018 in Frankfurt. Als eine der weltweit größten Messen im Geo-IT Sektor werden die abschließenden Pitches nach Frankfurt verlegt. So heißt es am 17.10. in Frankfurt am Stand des Landes Hessen (12.1.F.033) „time to pitch“ vor einer ausgewählten Fachjury und interessierten Zuschauern. Die beste Lösung qualifiziert sich für den Copernicus Accelerator aber natürlich werden noch weitere Preise vergeben.

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