COOK and CODE: Programmieren so einfach wie Nudeln kochen

COOK and CODE zeigt Dir wie einfach Programmieren wirklich ist

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen COOK and CODE doch kurz vor!
27 Jahre alt, geboren in Köln, in München aufgewachsen, dazwischen vier Jahre in Brasilien gelebt. Gelernter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung mit einem Bachelor of Engineering in Technischer Redaktion und Kommunikation.
Im Rahmen des Studiums habe ich durch ein Stipendium Zugang zum Academic Program for Entrepreneurship erhalten. Dort habe ich Einblicke in Design Thinking und Lean Startup erhalten. Das war auch die Geburtsstunde von COOK and CODE.
Der Grundgedanke von COOK and CODE ist Programmieren so einfach wie Nudeln kochen zu machen. Menschen die Berührungsängste vor der Welt der Programmierung zu nehmen. Alles in einer gemütlichen Atmosphäre und mit schnellen Erfolgserlebnissen.

Wie ist die Idee zu COOK and CODE entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die ursprüngliche Idee war: IT-Experten sitzen im Restaurant und haben Zeit. Leute, die IT-Hilfe benötigen können sie dann auf ein Essen einladen. Wir haben die Idee mit einem Prototypen im Biergarten getestet. Es hat funktioniert. IT-Experten waren happy und satt und die IT-Probleme konnten gelöst werden. Beim zweiten Test hatten wir nicht genug IT-Probleme und deshalb hungrige IT’ler. Beim dritten Mal war es wieder umgekehrt: IT-Probleme waren 30 da, aber nur zwei IT-Experten, die nicht so viel essen oder trinken konnten. Seitdem konzentrieren wir uns auf Programmier-Kurse und die Komponente mit dem Essen ist seitdem geblieben.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war bisher die Crowdfunding-Kamapgne, die noch bis zum 13.5. läuft: https://www.startnext.com/cookandcode

Warum haben Sie sich für eine Crowdfunding Finanzierung entschieden?
Zum einen, um den Bedarf für ein Coding Café zu überprüfen und auch aus Gründen des Marketings.

Wer ist die Zielgruppe von COOK and CODE?
Menschen aus dem IT-Projektmanagement, Online-Marketing oder Design, die die Grundlagen der Programmierung für ihren Job benötigen, um z. B. die Kommunikation mit IT-Experten zu verbessern. Unsere Teilnehmer sind zu 80 Prozent weiblich.

Welche Workshops bieten Sie an, wie lange dauern die Workshops?
Wir bieten unterschiedliche Formate und Pakete. Leute lernen bei uns die Basics zu Frontend, Backend und Mobile-Entwicklung. Das Ziel ist, den Leuten genug Grundkenntnisse zu vermitteln, dass sie genug Selbstvertrauen und Know-How gewinnen, um sich auf Augenhöhe mit anderen Entwicklern im Netz unterhalten zu können. Es bleibt ihnen dann überlassen, ob sie „richtige“ Cracks werden wollen. Wir leisten aktuell noch die Vorarbeit. 😉 Wenn das Konzept weiterhin gut ankommt, ist es auch denkbar, dass wir unsere Workshops für Fortgeschrittene ausbauen.

Wie viel kosten die Workshops?
Es kommt auf das Format an. Für einen regulären Workshop liegen die Preise bei 30 Euro pro 90 Minuten. Wer Essen mitbringt bekommt einen Rabatt von 30 oder 50 Prozent. Studierende/Arbeitslose bezahlen 16 Euro. Wir bieten unsere Seminare aber auch Firmenkunden an. Verlangen hier aber andere Preise.

COOK and CODE, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Zunächst im Ausbau der Community in München. Der zweite Schritt liegt in der DACH Region und in fünf Jahren bieten wir auch Workshops in Israel, Brasilien und Mexiko an.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Niemals aufgeben, Ziele setzen und einfach mal machen! Vor allem: die Freiheit genießen.

Wir bedanken uns bei Alexander Hoffmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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