Als Gründer muss man die große Vision und die Chancen erkennen!

contunity einfach und schnell Elektronik entwickeln

Stellen Sie sich und das Startup contunity doch kurz unseren Lesern vor!
contunity ist eine Software as a Service Applikation, mit der es möglich ist einfach und schnell Elektronik zu entwickeln. Unsere Software erlaubt jedem Techniker, zum Elektrotechnik Ingenieur zu werden. Wir bieten damit ein Tool an, das jedem Betrieb die Möglichkeit gibt, fit für die Digitalisierung ihrer Produkte zu werden.

Nutzer können mit einer grafischen Benutzeroberfläche im Internetbrowser festlegen, was ihre Elektronik tun soll und dessen Anforderungen definieren. Unsere Algorithmen berechnen daraufhin automatisch, wie die Elektronik und deren Software im Detail aussieht. Unsere Kunden können damit ressourcenschonend entwickeln, und sparen somit Zeit und Geld. Außerdem machen wir es damit möglich, vielen neuen oder existierenden Mitarbeitern Zugang zur Elektronikentwicklung zu ermöglichen, ohne aufwendige Umschulung, oder Studium.

Wie ist die Idee zu contunity entstanden?
Unser Gründer und CEO Tobias Pohl hat mehrere Jahre praktische Erfahrung in der automobilen Elektronikentwicklung erlangt, bereits seit seinem Studium am Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik der TU München. Bei der Elektronikentwicklung ist ihm aufgefallen, dass viele Prozesse wiederkehrend und unnötig kompliziert sind.

Aus der ersten Idee ist ein Unternehmen mit mittlerweile 15 Teammitgliedern entstanden.

Welche Vision steckt hinter contunity?
Unsere Vision ist es, dass in Zukunft Entwickler sich auf die komplexen, innovativen und bahnbrechenden Dinge konzentrieren können, um unsere Welt nach vorne zu bringen. Bisher werden sehr viele Probleme immer noch manuell gelöst. Wir wollen unseren Beitrag leisten, um einen wesentlichen Teil der bekannten Probleme automatisch zu lösen.

Dadurch schaffen wir nicht nur ein angenehmes und zugleich leistungsfähiges Arbeitsumfeld in der Zukunft.

Wir schaffen auch Kapazitäten, damit sich Menschen mit den Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Gegenwart und Zukunft, beschäftigen. Wir wollen beispielsweise dabei helfen die Kreativität der Ingenieure zur Verringerung der Klimaerwärmung einzusetzen, anstatt für den hundertsten Entwurf der Elektronik im Außenspiegel eines Autos.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung bisher war die technische Umsetzung unserer Algorithmen. Insbesondere die automatische Generierung von Elektronikbauplänen ist technisch sehr anspruchsvoll. Bisher wurde contunity aus öffentlichen Fördermitteln, weiteren Förderprogramme und Eigenmitteln finanziert.

Wer ist die Zielgruppe von contunity?
Unserer Zielgruppe sind innovative Unternehmen, die individuelle Elektronik für ihre Kunden oder ihre Produkte entwickeln. Wir verfolgen mit unserer Software einen Branchen-offenen Ansatz und können unsere Algorithmen somit in allen Bereichen einsetzen. Allerdings fokussieren wir uns vorerst auf Kunden aus den Bereichen Automotive, IoT und Automatisierungstechnik. Wir sind im Moment auf der Suche nach Pilotkunden, die bereit sind gemeinsam mit uns an der Elektronikentwicklung der Zukunft zuarbeiten, und uns mit ihrem Feedback weiterhelfen.

Wie funktioniert contunity?
Von einer ersten Idee bis zur finalen Umsetzung einsatzfähiger Elektronik sind es für unsere Kunden nur 4 Schritte:
Unsere Web Applikation unter app.contunity.eu aufrufen. Ein Link dazu ist auch auf unserer Webseite zu finden.
Über die einfache graphische Benutzeroberfläche Anforderungen und den Funktionsablauf definieren,
Das Projekt speichern und die Generierung starten.

Jetzt übernehmen wir!

Unsere intelligenten Algorithmen entwickeln Schaltpläne, Platinenlayouts, Bauteillisten, Softwaremodelle und Quellcode. Die generierten Dateien müssen jetzt lediglich vom Nutzer heruntergeladen, oder direkt ein Prototyp über unsere Oberfläche bestellt werden.

contunity, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir wollen DIE Software für Rapid Engineering in der Elektronikentwicklung sein. Unsere heutige Zeit hat viele Herausforderungen. Wir glauben, dass diese Herausforderungen teilweise durch Technik gelöst werden können. Doch wir beschäftigen uns viel zu viel mit der inkrementellen Weiterentwicklung von existierenden Produkten. Wir wollen durch unsere Software die alltägliche Ingenieursarbeit soweit automatisieren, dass für Entwickler mehr Zeit für „rocket science“ bleibt. Damit meine ich nicht per se Raumfahrt, sondern viel mehr das Anpacken der oben genannten großen Herausforderungen unserer Zeit.

Wir wollen der Grund sein, warum sich „rocket science“ in Deutschland in fünf Jahren verzehnfacht hat.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Viele erkennen bei guten Ideen nur Probleme und die Steine auf dem Weg zum Ziel. Als Gründer muss man die große Vision und die Chancen erkennen und anschließend Schritt für Schritt umsetzen. Nur so kommt man irgendwann zum Ziel. Probleme kommen von allein genügend.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Tobias Pohl für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Schreibe einen Kommentar

X