Dienstag, August 3, 2021

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Einstieg in die Welt der Social-Media-Testimonials 

Seit einigen Jahren ist das Konsumverhalten über alle Branchen hinweg einem starken Wandel unterworfen: Das Internet gewinnt weiterhin kontinuierlich an Bedeutung und die sozialen Medien spielen nicht nur im Leben von Jugendlichen eine große Rolle. Im Rahmen einer durchdachten Content-Marketing-Strategie setzen selbst frisch gegründete Betriebe inzwischen auf die Social-Media-Präsenz von einflussreichen Werbern, um die eigene Zielgruppe effektiv zu erreichen und zu aktivieren. Als Markenbotschafter richtig eingesetzt, erhöhen diese Content Creator den Bekanntheitsgrad des Unternehmens, verbessern sein Image und kurbeln den Umsatz an. Mit dem Bundesverband Influencer Marketing e. V. existiert mittlerweile ein Organ, das die Stimme der Branche repräsentieren will. Doch je größer das Angebot, desto schwieriger gestaltet sich für Unternehmen die Entscheidung, mit welchem Influencer sie arbeiten wollen. Wie also gelingt der Einstieg in die Welt der digitalen Meinungsmacher? 

Wenn es für beide Seiten passt 

Eines direkt vorweg: Der perfekte Influencer, der neben Markenidentität und Image auch die Werte eines Start-ups optimal vertritt sowie gleichzeitig auch dessen Produkte vermarkten kann, existiert nicht. Einige Social-Media-Testimonials eignen sich aber besser für die Umsetzung einer Kampagne als andere. Tatsächlich beginnt die Suche nach dem passenden Content Creator im eigenen Unternehmen – genauer gesagt bei der Zielgruppe. Denn um eine positive Resonanz zu bekommen, passt die Community des jeweiligen Influencers idealerweise zu der gewünschten Zielgruppe. Erst im nächsten Schritt ist es sinnvoll, auf Plattformen wie AspirelQ, Upfluence oder Famebit nach einem Kooperationspartner Ausschau zu halten.

Sind passende Wunschkandidaten gefunden, genügt häufig schon ein genauer Blick auf ihren bereits produzierten Content, um sich einen Überblick zu verschaffen. Stehen die digitalen Meinungsmacher für die Werte des Unternehmens? Sprechen sie mit ihren Storys, Videos und Posts zum eigenen Produkt passende Interessenten an? Wie groß ist die Zahl der Abonnenten? Wie aktiv ist die Kommunikation zwischen Community und Influencer? Wer sein Influencer-Marketing komplett auslagern möchte, kann vom Know-how einer Agentur profitieren – Beratung, Strategieentwicklung und Umsetzung inklusive. Im Zweifelsfall erkennen diese Spezialisten auch direkt Fake-Accounts, stellen alle wichtigen Informationen für eine gelungene Kooperation zusammen und regeln vertragliche Angelegenheiten. 

Auf die Glaubwürdigkeit kommt es an 

Während Unternehmen auf eine plausible Markenidentität achten, hat für Content Creator das Ausleben ihrer gestalterischen Freiheit oberste Priorität. Finden sich beispielsweise viele Werbebotschaften in einem Post, reagiert die Community oft kritisch. Wird die Marke hingegen überhaupt nicht genannt oder das Produkt nur kurz in die Kamera gehalten, bietet das aus Unternehmenssicht keinen Mehrwert. Im besten Fall treffen sich beide Seiten in der Mitte. Schließlich dreht sich bei der Zusammenarbeit alles um eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Nur so gewinnt die Werbung für das eigene Unternehmen mehr Diversität und der Kooperationspartner bleibt für seine Follower glaubwürdig. 

Think Micro – Reichweite ist nicht alles 

Über eine halbe Million Abonnenten und 20.000 Likes pro Post? Manchmal zahlt es sich aus, in kleineren Dimensionen zu denken. Micro-Influencer mit bis zu 50.000 Abonnenten nehmen hier eine wichtige Rolle ein, denn anders als die internationalen Stars der Szene interagieren sie mit ihrer digitalen Gefolgschaft, haben sich so eine organische Reichweite erarbeitet und gelten häufig als Experten auf einem spezifischen Themengebiet. Vor allem, wenn bestimmte Produkte direkt an die richtige Zielgruppe adressiert werden, ist solch eine Kooperation meist effektiver und kostengünstiger. Insbesondere bei kleinen Marketingbudgets von Start-ups lassen sich so unter Umständen gute Effekte erzielen. 

Autor:

Gründungsangst kennt Cia Kleffmann nicht. Mit gesundem Selbstvertrauen und viel Expertise hat sich die Grafikdesignerin 2017 mit ihrer Full-Service-Werbeagentur SIXROOMS in München selbstständig gemacht – weil ihr statt eines beliebigen Marketingeinerleis überraschende und quergedachte Projekte am Herzen liegen. Inzwischen gehört die Agentur zum Netzwerk Tagg’s, einem Netzwerk aus Kreativagenturen. 

Bild: Copyright SIXROOMS

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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