Consultingheads Job-Plattform für Young Professionals

Auf consultingheads finden Young Professionals anspruchsvolle Festanstellungen sowie Freelance-Projekte

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen consultingheads doch kurz vor!
Ich bin Daniel Schmitz, 29 Jahre, habe vor consultingheads, PrepLounge mitgegründet und bin für Marketing und Finanzen verantwortlich.
consultingheads ist eine geschlossene Job-Plattform, die sich an Young Professionals mit Beraterprofil richtet und anspruchsvolle Festanstellungen sowie Freelance-Projekte vermittelt. Im Vergleich zu klassischen Headhuntern oder herkömmlichen Job-Börsen, ist das Angebot von consultingheads sowohl für den User als auch für das personalsuchende Unternehmen komfortabler. Berater legen ihr Kurzprofil mit ihren Expertisen und Präferenzen an und werden regelmäßig per E-Mail über passende Jobs informiert. Da die Plattform geschlossen ist, können wir die Job-Angebote sehr transparent (bspw. mit Gehalt) machen und trotzdem eine gewisse Vertraulichkeit garantieren. Mit dieser Transparenz kann der Nutzer sehr schön den aktuellen Optionenraum einsehen und seinen Marktwert testen. Wenn ein passendes Angebot dabei ist, kann man mit einem Klick Interesse signalisieren und mit den verantwortlichen Recruitern in Kontakt treten.
Personaler schätzen unseren Prozess, weil wir sicherstellen, dass über consultingheads ausschließlich passende Bewerber in ihren Prozess überführt werden. Dabei arbeiten wir sehr kosteneffizient und 100% erfolgsbasiert.Wir sehen uns als digitalisierten Headhunter der nächsten Generation, der den über die Plattform entstehenden Kostenvorteil an den Kunden weitergibt.
Aufgrund herausragender analytischer Fähigkeiten sowie zum Teil tiefgreifender industrieller Expertise, sind Consultants auch außerhalb der Beratungsbranche auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Häufig sind es Schlüsselpositionen in Startups, aber auch Vakanzen in mittelständischen Unternehmen oder DAX-Konzernen, die durch ehemalige Berater besetzt werden. consultingheads findet für diese Stellen Profile mit Beratungshintergrund und stellt den Kontakt zwischen beiden Parteien her.

danielWie ist die Idee zu consultingheads entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Nach erfolgreicher Gründung von PrepLounge, haben wir gemerkt, dass in der aktuellen Beratergeneration nach ein paar Jahren der Wunsch nach einer beruflichen Veränderung stärker wird. Man sucht die nächste Herausforderung. Gleichzeitig suchen Unternehmen über alle Branchen hinweg hungrige Young Professionals mit Beraterprofil. Wie bringt man nun beide Seiten zusammen?
Die klassischen Lösungen wie Stellenanzeigen oder Personalberater überzeugten uns einfach nicht. Stellenanzeigen funktionieren nicht, da Consultants schlichtweg keine klassischen Stellenbörsen wie Stepstone nutzen. Die Zielgruppe der Berater hält sich dort einfach nicht auf. Headhunter hingegen sind in unseren Augen sehr ineffizient, da sie oft nur sehr plump Karrierenetzwerke zur Ansprache nutzen und trotzdem Honorare von 30% und mehr des Jahresgehalts fordern. Zudem ist dieser Prozess sehr intransparent für den Kandidaten.
Die Zielgruppe möchte up-to-date über mögliche Job-Optionen sein. Dabei ist es wichtig, dass die Jobs relevant und alle wichtigen Infos klar genannt sind. Wenn schließlich was Passendes dabei ist, sollte es sehr einfach sein, die „Fühler auszustrecken“ ohne gleich eine aufwändige Bewerbungsmappe anzufertigen. Das wäre der zweite Schritt, falls grundsätzliches Interesse auf Seiten des Unternehmens vorhanden ist.
Genau diesen Wunsch der Zielgruppe erfüllen wir mit consultingheads. Mit consultingheads werden dem Nutzer in regelmäßen Abständen, die selber bestimmt werden können, passende Jobs oder Freelance-Projekte vorgestellt. Er bekommt sie auf dem Silbertablett serviert und kann, wenn er Interesse hat, mit seinem hinterlegten consultingheads-Kurzprofil direkt den nächsten Schritt gehen. Selbstbestimmt und ohne von lästigen Cold-Calls genervt zu werden.
Wir reagieren mit consultingheads auch auf die zunehmende Flexibilisierung des Beratermarktes. Immer häufiger werden Großprojekte vergeben, die von einzelnen Beratungen nur schwer gestemmt werden können. Durch die kurzfristige Buchung von Freelancern, können Unternehmensberatungen Bedarfsspitzen abfangen und mehr Projekte annehmen. Leidenschaftliche Consultants, die sich im Gegensatz zu einer festen Beschäftigung bei einer Unternehmensberatung mehr Freiheit und Selbstbestimmung wünschen, können mit diesem Modell beides miteinander verbinden. Bei einer besonders guten Zusammenarbeit zwischen Freelance-Berater und Unternehmen ist der direkte Übergang in eine Festanstellung bei beiderseitigem Wunsch möglich.
Ein enormer Vorteil für uns ist, dass wir uns als Gründerteam sehr gut kennen, weil wir gemeinsam PrepLounge gegründet haben. Wir arbeiten seit Jahren zusammen und wissen daher sehr gut um unsere jeweiligen Stärken. Das macht es für uns einfacher, Aufgaben zu verteilen und Kapazitäten zu planen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
consultingheads ist ein zweiseitiger Markt. Die Attraktivität für eine Nutzergruppe wird direkt durch die Anzahl der Teilnehmer der anderen Nutzergruppe beeinflusst. Das heißt, dass unser Modell nur funktioniert, wenn wir auf der einen Seite genug attraktive Jobs haben und auf der anderen Seite unser Pool an Beratern groß genug ist, um diese Stellen zu besetzen. Durch unsere Historie bei PrepLounge konnten wir auf beiden Seiten Nutzer für consultingheads gewinnen, es ist dennoch eine Herausforderung externes Wachstum auf beiden Nutzer-Seiten hochzuhalten.
Wir haben den Vorteil bei consultingheads gewachsene Strukturen von PrepLounge nutzen zu können, was uns ermöglichte ohne externe Finanzierung zu starten. Wir denken jedoch über Möglichkeiten nach, um das Wachstum zukünftig zu finanzieren.

Wie hat sich Ihr Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Wir sind sehr zufrieden und können seit Launch der Website einen starken Zulauf an Consultants registrieren.Auf der B2B-Seite rennen wir mit consultingheads offene Türen bei den Personalabteilungen ein. Die Recruiter sind sehr interessiert und möchten mit uns zusammenarbeiten. Wir haben bereits sehr attraktive Stellen in Startups, aber auch bei Hidden Champions aus dem Mittelstand sowie Großkonzernen auf unserer Plattform.

Wie findet man den passenden Job?
Der passende Job ist vor allem abhängig von der aktuellen Lebenssituation. Der passende Job mit 25 Jahren kann ein komplett anderer sein als der mit 35.Es ist wichtig, sich vorher ein paar Eckpfeiler zu setzen, die im neuen Job auf jeden Fall gegeben sein sollten, z.B. Reisebereitschaft, die Bereitschaft Überstunden zu machen, Flexibilität, die Möglichkeit Homeoffice zu machen etc. Man sollte sich in keinem Fall davor scheuen den Job zu wechseln, wenn man merkt, dass man nicht mehr happy ist. Je mehr man links und rechts schaut und sich über Job-Möglichkeiten informiert, desto besser kann man einschätzen, ob der aktuelle Job wirklich der richtige ist. Auf consultingheads können Beraterihre Präferenzen angeben, um die passende Stelle zu finden. Man kann einstellen, ob man einen neuen Fulltime-Job sucht oder als Freelancer arbeiten möchte, ob man in einem Startup oder lieber in einem großen Konzern arbeiten möchte, lieber Homeoffice machen möchte oder bereit ist viel zu reisen.

Wie kann man sich für ein Projekt bewerben- wie findet man das passende Projekt?
Die Bewerbung für ein Freelance-Projekt auf consultingheads ist ganz einfach. Der Vorteil ist, dass es sich bei consultingheads um ein Netzwerk handelt, in dem jeder Nutzer von Hand vorher durch unser Candidate Management-Team geprüft wird. Wenn wir dann ein der Expertise und Präferenzen entsprechend passendes Projekt haben, stellen wir es dem Nutzer vor. Er hat dann die Möglichkeit sich alle Details anzuschauen und bei Interesse über die Plattform mit dem Auftraggeber in Kontakt zu treten. Die weitere Kommunikation findet dann direkt zwischen dem Berater und dem ausschreibenden Unternehmen statt.

Wer ist die Zielgruppe von consultingheads?
Unsere Zielgruppe sind Young Professionals mit Beratungshintergrund oder Interesse an der Beratung.

consultingheads,wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir möchten den Weg weitergehen, den wir mit PrepLounge angefangen haben und mit consultingheads konsequent weiterdenken: Eine zentrale Anlaufstelle für Consultants in Sachen Karriere und Job zu sein. Wir sehen uns auch als Vorreiter für die Digitalisierung eines angestaubten Geschäftsfeldes, dem Headhunting. Durch die Digitalisierung vieler Arbeitsschritte können wir Kostenvorteile gegenüber bestehenden Personalvermittlern generieren, die wir an den Kunden weitergeben. In 5 Jahren möchten wir neben unserem Kernmarkt, Deutschland auch in anderen Märkten mit consultingheads Young Professionals vermitteln. Wir sind sehr zuversichtlich, diesen Plan erfolgreich in die Tat umsetzen zu können, weil wir bereits mit PrepLounge ein globales Netzwerk im Bereich Consulting aufgebaut haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Nimm dir jeden Morgen 3 Dinge vor, die du erledigen möchtest. Im Team solltet ihr euch am besten zum Start des Tages kurz updaten mit euren ToDo’s. So könnt ihr sicherstellen, dass alle in die gleiche Richtung laufen und euch gegenseitig Hilfestellungen geben.
2. Implementiere, sobald das Unternehmen anfängt zu wachsen, Core Values. Diese Core Values sind sozusagen eure Unternehmensverfassung und Guidelines für zukünftige Entscheidungen. Empfehlenswert dazu ist das Buch „Delivering Happiness: A Path to Profits, Passion, and Purpose” vom Zappos-Gründer.
3. Lean Startup. Haltet eure Prozesse schlank, verkürzt Produktentwicklungs-Zyklen, messt den Erfolg von Features und hört auf das Feedback eurer Kunden.

Wir bedanken uns bei Daniel Schmitz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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