congreet: B2B Netzwerken

congreet macht Netzwerken schon vor der Veranstaltung möglich

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen congreet doch kurz vor!
congreet ist eine Cloud-basierte SaaS-Lösung, welche Teilnehmer auf Interessens- und Kompentenzbasis schon vor der eigentlichen Veranstaltung miteinander vernetzt.
Der speziell dafür entwickelte Matching-Algorithmus erhöht die Treffsicherheit für relevante und qualitativ hochwertige Business-Kontakte in kürzester Zeit.
Veranstalter können durch den Einsatz von congreet Ihre Teilnehmer noch gezielter miteinander vernetzen und dadurch die Attraktivität des Events steigern.

Wie ist die Idee zu congreet entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Aus der eigenen Erfahrung auf Netzwerk-Veranstaltungen. Die interessanten Kontakte stehen oft direkt neben Dir – Du merkst es aber nicht, weil Du am „Sammeln von Visitenkarten“ bist oder wenig zielführende „Ich kann – Du kannst“ Gespräche führst. Wir wollten das Netzwerken zielgerichteter machen.
Das Team war ursprünglich aus einem Veranstaltungs-Spezialisten von Amiando und einer Online-Agentur (soul-surf.com) hervorgegangen. Heute hält die SOULSURF alle Anteile.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die Preisfindung. Und – nach 1,5 Jahren OpenBeta – die Priorisierung der Funktionen. Jeder Kunde hatte eigene Vorstellungen davon, wie er es gerne hätte. Die Firma SOULSURF ist als Seed-Investor aufgetreten und hat User Interface-Design + Entwickler geliefert.

Wie hat sich Ihr Startup Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Anfangs sehr gut (alles for free). Danach gab es einen Strategiewechsel von klassischen Netzwerk-Veranstaltungen zu Kongressen. Hier steht den Veranstaltern wohl etwas mehr „Budget“ für neue „Techniken/Spielereien“ zur Verfügung.

Wer ist die Zielgruppe von congreet?
Siehe oben. Kongresse und Events bzw. Eventveranstalter/-agenturen, die Neues wagen wollen. Die auch Mal bereit sind, ein paar Hundert Euro für einen Testballon zu investieren. Daher haben wir auch das Erst-Event für 199€ netto (voller Funktionsumfang) im Angebot.

Wie funktioniert congreet?
congreet vernetzt Teilnehmer auf Interessens- und Kompentenzbasis schon vor der eigentlichen Veranstaltung. Der Veranstalter legt sein Event an, legt die Keywords fest (z.B. ich suche – ich biete) und lädt dann via E-Mail alle Teilnehmer ein. Jeder Teilnehmer kann danach sein Profil ausfüllen (z.B. via XING-Import), seine Keywords festlegen und sich dann mit anderen CONGREET’lern vernetzen. Mobile Apps runden das Angebot ab.
Der Veranstalter sieht über die Statistiken, welche Keywords/Themen nachgefragt sind und kann so seine Agenda ggf. anpassen. Von manchen Veranstaltern wird congreet auch zur Vorab-Planung genutzt, da z.B. Essensthemen (z.B. vegetarisch oder vegan) oder zusätzliche Vorab-Infos (welche zus. Themen interessieren Sie) damit einfach erfasst werden können.

Warum sollte man als Veranstalter congreet nutzen?
Weil es viel bringt und dafür wenig kostet.
Weil es zur Vorab-Planung und Live-Auswertung genutzt werden kann.
Weil Teilnehmer einen Mehrwert bekommen, wenn Sie es wirklich nutzen und der Veranstalter es gut im Vorfeld bewirbt.
Weil man vor Ort auf „Bekannte“ trifft, wenn vorab ein Austausch bereits stattgefunden hat.

congreet, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Mehr Zusatzfunktionen, wie „content delivery“. Mehr „location based services“. Stärkere Integration der Social Profiles und weiterer Social Business Networks.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Egal wie toll die Idee ist – vorab alle möglichen Ertragsmodelle rechnen und vor dem Start schon konkrete Umsatz-Ziele haben. Nicht nur auf „Werbe-Einnahmen“ bauen.

Wir bedanken uns bei Ines für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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