Dienstag, August 16, 2022

CoinAnalyst – mit RockStock die Rechte der Musiker stärken

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Pandemiebedingt waren einige Berufsgruppen in den vergangenen beiden Jahren deutlich härter betroffen als andere. Musiker litten zum Beispiel unter ausgefallenen Konzerten bzw. gestrichenen Studioaufenthalten. Was viele nicht wissen: Dank Digitalisierung ist es Musikern künftig möglich, ihre Vermarktung in Eigenregie zu betreiben.

RockStock liefert Nutzwert für Musiker

Mit der in diesem Jahr erfolgten Übernahme von RockStock Equities schafft sich der deutsch-kanadische Informationsanbieter CoinAnalyst ein Standbein auf dem Gebiet „Digitalisierung der Musikbranche“. Diese hat zwar bereits in den 80er-Jahren mit dem Siegeszug von „MP3-Musikdateien“ begonnen, durch den Kryptosektor erlebt die Digitalisierung der Musik aber innerhalb kurzer Zeit regelrechte Quantensprünge. Dank RockStock können Musiker in Zukunft ihre Songs, Konzerttickets, Pay-Per-View-Videos, Bilder oder virtuelle Merchandising-Artikel in Eigenregie vermarkten. Ein wichtiges Feature stellt auch das Finanzieren von Studioaufenthalten, Konzerten oder kompletten Touren via Crowdfunding durch Fans oder Investoren dar. 

In den vergangenen Jahren machte sich die Digitalisierung der Musikindustrie vor allem in niedrigen Preisen für musikalischen Content bemerkbar, wofür Vermarktungsmodelle wie zum Beispiel Spotify, iTunes, Pandora oder Amazon Prime hauptverantwortlich waren. Bei diesen Anbietern stand in erster Linie der Konsument und weniger der kreative Musiker im Mittelpunkt des Interesses. RockStock hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Missstand zu beseitigen und die berechtigten Interessen der Musiker zu fördern sowie deren wirtschaftliche Lage zu verbessern. 

Der Megatrend Blockchain ist für dieses Vorhaben geradezu prädestiniert, schließlich lassen sich dadurch nicht nur abspielfähige Songs für die Konsumenten, sondern auch Rechte an Songs, Bildern und Videos sowie das Finanzieren von Tourneen bzw. Studioaufenthalten kosteneffizient und sicher digital und somit gewinnträchtiger vermarkten. Dadurch wird der Einfluss großer Musik-Labels bzw. -Manager reduziert und die Position der Musiker gestärkt.

Digitale Musik-Plattform in den Startlöchern

Im dritten Quartal wird RockStock das erste Minimum Viable Product (MVP) am Markt einführen. Dabei handelt es sich um eine Art release-fähige Beta-Version der hauseigenen digitalen Musik-Plattform. Derzeit haben sich die Entscheidungsträger der Gesellschaft noch nicht für eine konkrete Blockchain entschieden. Das Team von Entwicklern überprüft aktuell verschiedene Optionen. Im Rennen befinden sich derzeit neben altbewährten Varianten auch vielversprechende Newcomer, die am Kryptomarkt immer mehr an Boden gewinnen.

Parallel dazu werden Musiker rund um den Globus über die Vorteile der digitalen Musik-Plattform informiert. In folgenden Städten gibt es bereits Ansprechpartner für die Kontaktaufnahme: Peking, Boston, Brisbane, Calgary, Frankfurt, Los Angeles, Singapur, Sydney und Winnipeg. Für die meisten Nutzer der Musik-Plattform dürften die beiden folgenden Features besonders verlockende Umsatzperspektiven eröffnen: Non-Fungible Tokens (NFT) und Pay Per View (PPV). Beide Funktionen sollen derzeit in das erste MVP aufgenommen werden.  Die zweite Version wird dann auch Crowdfunding in den verschiedensten Formen ermöglichen.

Als weiterer Vorteil der Musik-Plattform ist aber auch die verbesserte Interaktion zwischen Musikern und Fans bzw. Investoren zu sehen. Über konstruktive Kommentare, Meinungen, Wünsche, Hinweise und Anregungen kann der Musiker auf der einen Seite die eigene Kreativität steigern und auf der anderen Seite die Ergebnisqualität seiner Songs, Konzerte, Bilder, Videos und sämtlicher anderer digitalen Musik-Assets verbessern. 

Beste Perspektiven im milliardenschweren Musikgeschäft

Der auf Markt- und Konsumentendaten spezialisierte Informationsanbieter Statista weist für das Jahr 2021 einen Umsatz der globalen Musikindustrie in Höhe von 25,9 Milliarden US-Dollar aus, ca. 18 Milliarden US-Dollar entfallen dabei auf die digitale Musikindustrie. Dies entspricht gegenüber dem Umsatztief des Jahres 2014 einer Steigerung um mehr als 82 Prozent. Die meisten Musiker haben von dieser Entwicklung jedoch nicht profitiert. RockStock hat sich zum Ziel gesetzt, durch das digitale Vermarkten von Musik die derzeit ungerechten Kräfteverhältnisse der konventionellen Musikbranche zu beseitigen und die Position der Musiker zu stärken. 

Last but not least: Fans können ebenfalls von dieser „musikalischen Revolution“ profitieren, schließlich eröffnet sich ihnen die Möglichkeit, ihren Lieblingskünstlers zu unterstützen und über den Erwerb digitaler Vermögenswerte von dessen Erfolg direkt zu profitieren. Da in der Musik Emotionen und Leidenschaften eine besonders große Rolle spielen, dürfte das Interesse an der Digitalisierung der Musikbranche unter privaten wie institutionellen Investoren stark ausgeprägt sein.

Titelbild pixabay

Autor: Dr. Eva Reuter

Weitere Informationen finden Sie hier

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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