Die Erfolgsgeschichte von Coffee Friend

Interview mit dem Gründer von Coffee Friend Aurimas Vainauskas

Die Erfolgsgeschichte von Coffee Friend begann 2010 in Litauen, als zwei Freunde auf einem Dachboden saßen und beschlossen, sich ihren Traum in der Kaffeeindustrie zu erfüllen. 

Wie fing alles an und warum war es Kaffee?

Zu dieser Zeit haben wir – ich und mein Freund Vytautas – gerade unser Studium abgeschlossen und waren hartnäckig dabei, etwas selber zu schaffen. Wir wollten uns im Vertrieb ausprobieren und die Kaffeewelt lag uns sehr am Herzen. Mein Großvater und Vater haben viele Jahre mit Kaffee gearbeitet, deshalb gingen wir zu einer Kaffeeausstellung mit der Idee, etwas Neues nach Litauen zu bringen. 

Wir haben da japanische Kaffeefilter entdeckt und zweifellos mehr als genug davon bestellt. Die Zulieferung dauerte aber viel länger als erwartet… Dann haben wir eine Pad-Kaffeemaschine gefunden, über die Nacht eine Website erstellt und ein kleines Unternehmen Coffee Friend gegründet. Also fing alles mit japanischen Filtern und einer Pad-Kaffeemaschine an.

Wie hat sich die Kaffeewelt verändert, seit Sie das Unternehmen gegründet haben?

Man interessiert sich zunehmend für Kaffee und entdeckt die Kaffeewelt immer mehr. Eine einfache Tasse Kaffee reicht nicht mehr aus – die Herkunft und die Röstungsmethode spielen heute ebenso eine wichtige Rolle. Man will neue Aromen entdecken, man sucht ständig nach etwas Einzigartigem. Deswegen sind wir bestrebt, immer an der Spitze dieser neuen Welle zu stehen.

Erinnern Sie sich an das erste Mal, als Sie Kaffee ausprobiert haben und was war Ihr erster Eindruck?

Es war lange her. Mein Großvater, ein echter Kaffeeliebhaber, brachte mich dazu, Kaffee zu trinken. Er sagte, je früher man mit Kaffeetrinken beginnt, desto unwahrscheinlicher ist es, dass man wegen der Liebe depressiv wird. Ich erinnere mich, dass ich damals erst 13 war und anscheinend gerade wegen des Kaffeetrinken nie depressiv geworden bin (lacht). Später, als ich in Italien studierte, war ich von der Kultur des italienischen Espressokaffees fasziniert – wie alle Italiener machte ich oft kurze Pausen in den lokalen Cafés und genoss die magischen Schlucke.

Welcher Kaffee ist Ihr Favorit und warum?

Mein Favorit ist seit einigen Jahren die äthiopische Yirgacheffe. Sein Geschmack ist unvergleichlich – es gibt nichts anderes zu sagen, man muss es nur probieren.

Ihr spezielles Kaffeerezept?

Einfach ein guter Espresso aus frisch gerösteten Kaffeebohnen. Es ist so perfekt, dass man da nichts anderes erfinden muss.

Was ist Kaffee für Sie?

Jetzt ist es sowohl die Arbeit als auch das Leben. 

Autor: Coffee Friend

Bild: pixabay

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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