Coffee and Milk Films ein Startup für Startups

Coffee and Milk Films produziert  Imagefilme, Crowdfunding- und Crowdinvesting Videos uvm

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Coffee and Milk Films doch kurz vor!
Coffee and Milk Films ist eine junge Berliner Filmproduktion, die sich vor allem auf Event- und Imagefilme konzentriert. Wir stellen uns in der Regel als „Startup für Startups“ vor, was darauf hinweisen soll, dass wir um die Probleme und Anforderungen von Startups aus eigener Erfahrung wissen und daher gut auf diese eingehen können. Wir machen aber natürlich auch Projekte für etablierte Firmen und sind froh darüber mit unterschiedlichen Kundengruppen arbeiten zu dürfen.
Das Gründerteam besteht aus Diego Ahlschläger unser kreativer Kopf, der sich viel um die Planung kümmert und bei den Produktionen hauptsächlich am Schnitt arbeitet. Wolf Hahndorf ist der Technikexperte und vor allem hinter der Kamera zu finden. Zusammen haben wir an der MediaDesign Hochschule in Berlin unser Studium abgeschlossen.

Wie ist die Idee zu Coffee and Milk Films entstanden und wie haben Sie sich als Team zusammengefunden?
Nach dem Studium haben wir 1-2 Jahre lang Praktika gemacht, erste Erfahrungen in der Arbeitswelt gesammelt und verschiedene Formate realisiert (von klassischen Werbefilmen bis hin zu fiktionalen Kurzfilmen). Schließlich hatten wir dann irgendwann die Idee, uns selbstständig zu machen und zusammen etwas aufzubauen. Wir haben daraufhin viele Monate mit der Vorbereitung auf die Selbstständigkeit und den Unternehmensstart verbracht, indem wir unter anderem an Schulungen und Existenzgründungsseminaren teilgenommen haben. Im August 2014 war es dann endlich soweit mit der Gründung. Das Ganze war also eher ein Reifungsprozess als ein Aha-Erlebnis. Den einen Moment für diese Idee, wie man sie oft in Filmen sieht, gab es eigentlich so nicht.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größten Anforderungen waren definitiv das Sich- zurecht- Finden im Wirrwarr der Selbstständigkeit und der Geschäftswelt. In der Uni wird man hierzulande generell nicht optimal auf die Arbeitswelt vorbereitet, daher haben wir uns fast ein Jahr lang von morgens bis abends über möglichst alles informiert, um von Anfang an möglichst gut aufgestellt zu sein. Die Finanzierung haben wir selbst übernommen. Wir arbeiten in der Regel nicht mit riesiger Studiotechnik, sondern haben uns auf die ästhetisch schönen Bilder, welche eine DSLR einfangen kann, gestürzt. Die werden in der Filmbranche auch immer begehrter, mittlerweile findet man sie auch schon in einigen großen US-Serien wieder. Das ist dadurch auch alles bezahlbar und wenn doch anderes Equipment gewünscht wird, können wir dieses ebenfalls bedienen und decken uns dann im Filmgeräteverleih entsprechend ein.

Wer ist die Zielgruppe von Coffee and Milk Films?
Die Zielgruppe von Coffee and Milk Films ist in erster Linie Startups. Wir sind viel auf Startup-Events unterwegs und hören uns auch viele Vorträge und dergleichen aus diesem Bereich an. Wir wollen wissen, was unsere Kunden beschäftigt und wie die Entwicklung der verschiedenen Branchen voran geht. Wir möchten unsere Kunden wirklich verstehen, eben ein „Startup für Startups“ sein. Im Eventbereich fokussieren wir uns auf größere Veranstaltungen, welche meist auch schon seit Jahren Publikumsmagnete sind.

Welchen Service bieten Sie an?
Neben den schon angesprochenen Formaten sind wir offen für neue Formate oder unkonventionelle Ideen unseres Kunden. Wir verwirklichen entweder die vom Kunden selbst ausgearbeiteten Ideen oder entwickeln das Konzept gemeinsam. In der Regel haben die meisten Kunden aber bereits recht konkrete Vorstellungen des fertigen Produkts vor Augen. Von da an arbeiten wir Seite an Seite mit ihm bis zur Fertigstellung des Films.

Wie lange dauert es von der Anfrage bis zum fertigen Film in der Regel?
Das hängt zum einen vom Projekt und zum anderen vom Kunden ab. Die Projekte sind alle individuell, selbst wenn sie der gleichen Rubrik, also z.B. dem Eventfilm, entstammen. Manchmal haben Kunden eine ganz klare Vorstellung und Vorgaben, wie das Projekt aussehen soll. Dies vereinfacht und verkürzt die Produktion. Unsere kürzeste Produktion dauerte insgesamt nur 2 Tagen. Direkt am Folgetag wollte der Kunde schon das fertige Endprodukt haben, was unter diesen Umständen auch machbar war. Im Durchschnitt liegen etwa zwei Wochen zwischen einer ersten Anfrage und der abgeschlossenen Produktion. Bisher konnten wir unsere Deadline immer einhalten.

Coffee and Milk Films, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren sehen wir uns immer noch mit Leidenschaft bei der Sache und vor allem auf dem Markt stärker vertreten. Wir wollen letztendlich ein anerkannter und vertrauenswürdiger Ansprechpartner sein, wenn sich Startups um ihr Videomarketing sorgen. Außerdem wollen wir uns im Eventfilmbereich der Großfirmen festigen. Momentan arbeiten wir viel mit projektgebunden Freelancern zusammen. Innerhalb der kommenden fünf Jahre soll sich deshalb auch unser Produktionsteam an festen Mitarbeitern vergrößern.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. An sich selbst und die eigenen Stärken glauben und daran denken, dass alle anderen – Kunden wie Konkurrenten- auch nur mit Wasser kochen.
2. Das richtige Maß finden! Fast alles im Leben funktioniert erst in einer gewissen Balance gut. Auch das Arbeitsleben braucht diese Balance. Als Person spiegelt man sein Befinden wieder und wenn man überarbeitet und unmotiviert dem Kunden gegenüber auftritt, ist es unwahrscheinlich, dessen Vertrauen zu gewinnen.
3. Dranbleiben und auch mal die Perspektiven wechseln, wenn es nicht gut läuft. Jedes Business funktioniert anders und das Wichtigste ist es, den Überblick zu behalten, kreativ zu sein und auf neue Anforderungen entsprechend zu reagieren. Der große Vorteil von Startups gegenüber größeren und etablierten Unternehmen ist es, dass sie flexibler und schneller agieren können.

Wir bedanken uns bei Diego Ahlschläger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Schreibe einen Kommentar

X
X