CoCarrier macht Privatpersonen zu Paketboten

Mit CoCarrier können sich Paketversender und -mitnehmer digital vernetzen, Geld sparen und zur CO2-Reduktion beitragen

Eine junge Studentin möchte demnächst wieder ihren Freund in Kanada besuchen, doch die teuren Flugpreise übersteigen ihr Budget. Gleichzeitig hat eine junge Familie beim Umzug von Berlin nach Toronto ihren geliebten Bonsai-Baum in der alten Heimat vergessen. Genau hier setzt das Berliner Startup CoCarrier an. Auf der Crowd-Delivery-Plattform können sich die Neu-Kanadier mit der reisewilligen Studentin über die Webseite oder App vernetzen: die Absender holen so ihren Bonsai-Baum kostengünstig nach Kanada, während die Mitnehmerin als CoCarrier ihre Reisekosten teilfinanzieren kann.

Versand aus der Crowd: Logistik von Hand zu Hand

Berufstätige Pendler, reiselustige Studenten oder die Großfamilie, die im Urlaub mit eigenem Van gen Süden reist – sie alle können ohne großen Aufwand zum Hobby-Kurier werden, ihre Reisekosten senken und einen wertvollen Beitrag für die Natur leisten. CoCarrier hat dafür eine Plattform entwickelt, die vorhandene und ungenutzte Ressourcen auf dem Reiseweg nutzt. Mit der Ergo-Versicherung als exklusivem Vertragspartner ist jede CoCarrier-Sendung automatisch mit einem Wert von 500 Euro versichert und kann im Einzelfall sogar mit bis zu 5.000 Euro geschützt werden. Über die Sendungsverfolgung kann der Absender nachvollziehen, wo sich das Paket genau befindet.

Als CoCarrier Pakete sicher um die Welt transportieren

Die Nutzer müssen sich nicht um rechtliche Bestimmungen oder Richtwerte beim Zoll kümmern, das übernimmt das Startup. Muss ein Paket besonders schnell versendet werden und es findet sich kein passender „CoCarrier“, können registrierte Kunden ihre Pakete alternativ und auch über die CoCarrier-Plattform mit bekannten Kurier-, Express- und Paketdiensten verschicken- zu besonders günstigen Konditionen. Die Kosten für eine Sendung per CoCarrier variieren je nach Route. Wenn ein Nutzer innerhalb eines Tages seinen Bonsai-Baum von Berlin nach Toronto versenden möchte, zahlt er bei einem Gewicht von fünf kg 151,20 Euro. Der Kurier erhält dabei 75 Prozent des Preises, der vorher per Bedienungsmaske ausgerechnet wurde. Der Rest geht an das Berliner Startup.

Zwei Startup-Experten mit einem gemeinsamen grünen Ziel

Hinter CoCarrier stecken die Gründer und Geschäftsführer Dr. Anabel Ternès und Julian Maar. Beide kennen sich bereits aus einigen gemeinsamen Projekten und blicken auf langjährige Erfahrungen in der Startup-Branche zurück. Sie verbindet das Bedürfnis, ein Geschäftsmodell zu entwickeln, das zur Schonung der Ressourcen beiträgt. Die Idee zu CoCarrier entstand spontan. Ein Freund von Julian Maar war auf dem Weg zu einem Bewerbungsgespräch von Berlin nach Frankfurt. Als er dort ankam, musste er feststellen, dass er den Anzug für sein Job-Interview am nächsten Morgen zu Hause vergessen hatte. Julian Maar überlegte daraufhin mit Anabel Ternès, wie die Alternative zu klassischen Kurier-und Paketdiensten aussehen könnte. So kam die Idee einer Mitfahrgelegenheit für Waren auf. Im Januar 2017 fiel dann der Startschuss für den Crowd-Delivery-Service CoCarrier, dessen Community seitdem stetig wächst.

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Quelle Mashup Communications GmbH

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