Nicht unterkriegen lassen

Treffen Sie Clinc auf der Langen Nacht der Startups

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch kurz unseren Lesern vor
Clinc ist eine neue Spar App aus Deutschland, sie hilft Nutzern einfach und automatisiert zu Sparen. Ein einzigartiger und intelligenter Algorithmus erkennt dabei Sparpotentiale und legt automatisiert Geld für den Nutzer zur Seite.
Clinc nutzt den eigens entwickelten Algorithmus – Dynamic Intelligence – um automatisch auf konkrete Ziele der Nutzer zu sparen. Der Algorithmus gleicht dabei die einzelnen Sparbeträge dem individuellen Konsumverhalten eines jeden Nutzers an und kombiniert darüber hinaus Informationen zu Sparzielen und vergleichbaren Referenzgruppen um optimale Sparerfolge zu erzielen. Die errechneten Sparbeträge werden automatisch vom Referenzkonto des Nutzers auf ein vom Nutzer eröffnetes Sparkonto bei Clincs Partnerbank eingezahlt. Das Guthaben ist jederzeit verfügbar und durch den Deutschen Einlagensicherungsfonds geschützt.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Mein Co-Founder Andreas und ich haben beide bereits Software Unternehmen gegründet und bewegen uns seit vielen Jahren im Startup Bereich und insbesondere im App Development. Andreas hat eigens eine App entwickelt namens Design Calculator, welche bereits über 250.000 Downloads generieren konnte. Ich selber habe in der Zeit vor Clinc das Fintech Startup Numbrs gegründet und als CEO geführt. Von dort war der Weg dann nicht mehr weit. Andreas und ich haben uns den Markt sehr genau angesehen und gemerkt, dass im Bereich des Sparens ein großes Potential, aber auch eine große Lücke ist. Aktuell ist Sparen sehr “trocken” und kompliziert. Der Bankkunde hat meist keinen genauen Überblick über seine Finanzen und entscheidet sich lieber für den Konsum anstatt für die schlaue Anlage. Wir helfen dem Nutzer sich einen Überblick über die Gelder zu verschaffen, die er nicht direkt benötigt und legen sie ihm auf die Seite bevor er das Geld für kurzfristigen Konsum ausgibt. Somit kommen schnell mehrere hundert Euro zusammen und der Nutzer freut sich über den unerwarteten Geldsegen. Das bedeutet im Detail, dass Clinc dem Nutzer hilft sich zu disziplinieren und den Nutzer motiviert Geld zur Seite zu legen.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie Ihr Startup finanziert?
Es gibt jeden Tag Herausforderungen die es zu bewältigen gibt. Es gibt nicht das eine große Problem, es ist meist ein Zusammenspiel von Dingen, weil es bei einem Startup immer Unwägbarkeiten gibt. Wenn der eine Tag super läuft kommen mindestens drei schlechte im Gegenzug. Bei Gründungen geht es darum durchzuhalten und auch Spaß an den schlechten Tagen zu haben. Aktuell ist das Unternehmen von uns Gründern selber finanziert. Somit halten wir auch die volle Kontrolle und können aktuell noch sehr flexibel Entscheidungen treffen. Mittelfristig planen wir jedoch Kapital aufzunehmen um unser Wachstum zu beschleunigen.

Wer ist die Zielgruppe?
Die Zielgruppe von Clinc sind Millennials, die oftmals der Meinung sind, dass sie nicht sparen können, da sie zu wenig Geld hätten. Genau das ist der Irrglaube an dem Clinc ansetzt. Clinc’s Dynamic Intelligence Algorithmus ist so entwickelt, dass er in jedem Konto die kleinsten Beträge entdecken kann um sie auf die Seite zu legen um somit über die Zeit Rücklagen zu bilden.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Lange Nacht der Startups zu bewerben?
Clinc ist ansässig in Berlin und steht hier in engen Austausch mit den Veranstaltern der Langen Nacht der Startups. Diese hatten uns dann direkt angesprochen ob wir dieses Jahr gerne als Aussteller dabei wären und uns bewerben wollen würden. Dies haben wir natürlich gerne gemacht und wurden dann auch tatsächlich als Aussteller eingeladen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen die es auf die Lange Nacht der Startups geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von dem Event?
Wir sind der Meinung, dass es eine sehr hochkarätige Veranstaltung ist und wir freuen uns sehr dabei sein zu können. Wir planen auch einige spannende Dinge für den Abend und freuen uns in direkten Kontakt mit unseren zukünftigen Nutzern zu treten und erhoffen uns einen regen Austausch. Nur indem man Nutzerfeedback einsammelt kann man ein Produkt entwickeln, dass den Need der User befriedigt und ihnen hilft. Die Lange Nacht der Startups ist dementsprechend eine super Möglichkeit für uns direktes Feedback zu bekommen.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch das Event viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Die Aufmerksamkeit der Medien ist immer wichtig, insbesondere für junge Unternehmen die sich noch einen Namen machen müssen. Aber wie bereits erwähnt steht für uns nicht nur die Aufmerksamkeit der Pressevertreter im Vordergrund sondern die der möglichen Nutzer.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
In den kommenden fünf Jahren wollen wir der Marktführer im Bereich Algorithmus basierten Sparen in Europa sein und ein Produkt geschaffen haben, welches einen klaren Mehrwert für seine Nutzer stiftet und profitabel arbeitet.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Nicht unterkriegen lassen. Der Weg ist immer steiniger und länger als man denkt aber nur derjenige der bereit ist den Weg zu gehen kann auch am Ziel ankommen.

Wir bedanken uns bei Julien Arnold für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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