Man sollte sich nie auf seinem Erfolg ausruhen!

ClassPass mitgliedschaftsbasierte Fitnessnetzwerk mit einer großen Auswahl an Fitnessstudios

Stellen Sie sich und das Startup ClassPass kurz unseren Lesern vor!

ClassPass wurde im Jahr 2013 gegründet und ist heute das weltweit führende mitgliedschaftsbasierte Fitnessnetzwerk. Momentan bringt ClassPass seine Mitglieder weltweit mit über 19.000 Partnern in 19 Ländern zusammen. Die Nutzer können mit einer ClassPass Mitgliedschaft unterschiedliche Kurse in allen Partnerstudios und weitere zahlreiche Sportangebote ganz flexibel in der App buchen, ohne dabei langfristige Verträge abschließen zu müssen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Im Jahr 2010 hat unsere Gründerin Payal Kadakia versucht, eine Ballettklasse in New York City zu buchen. Das hat sich damals komplizierter herausgestellt als gedacht. Daher wollte sie eine Website erstellen, die es den Nutzern ermöglichen würde, Trainings-, Tanz- und Sportstunden in ganz New York zentral an einem Ort zu buchen. Eine App wurde geboren, eine Website gestartet, ein Unternehmen gegründet. Die Suche und Buchung von Trainingskursen verlief plötzlich mühelos.

Welche Vision steckt hinter ClassPass?

Every life, fully lived!

Unsere Vision ist es, die Art und Weise, wie Menschen ihre Zeit verbringen und ihr Leben leben zu verändern. Denn wir glauben daran, dass jeder in seine Gesundheit und sein Wohlbefinden investieren sollte und dass der Schlüssel zu einem gesunden und glücklichen Leben darin besteht, aktiv zu sein. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine Internetfirma zu leiten ist natürlich stressig und bestimmt den Alltag. Ganz egal, ob es nun ein Start-up mit fünf Mitarbeitern oder eine international agierende Firma mit 500 Mitarbeitern ist. Die größte Herausforderung bei einem global agierenden Unternehmen ist es, die internationale Expansion voranzutreiben, auf verschiedenen Kontinenten und in verschiedenen Märkten zu agieren, die immer wieder unterschiedlichen Voraussetzungen unterliegen.

Finanziert haben wir uns bis heute über verschiedene Investment Runden, in denen wir bis dato 255 Millionen Dollar eingenommen haben.

Wer ist die Zielgruppe von ClassPass?

Unsere Zielgruppe sind alle Menschen, die aktiv sein wollen, die Spaß am Sport haben und die Lust haben, auch mal etwas Neues auszuprobieren.

Wie funktioniert ClassPass? Wo liegen die Vorteile?

Die Mitgliedschaft bei ClassPass basiert auf einem Credit-System, mit dem Nutzern alle angebotenen Kurse in allen Studios offenstehen, und das nicht nur in der eigenen Stadt, sondern weltweit. Es gibt verschiedene Preiskategorien. Im Grunde erwirbt man Punkte, mit denen man Kurse in der App bezahlen kann. Je nachdem, wie beliebt oder hochwertig ein Kurs ist, desto mehr Punkte muss man aufwenden. Mitglieder können ihr Lieblingsstudio aber so oft besuchen, wie sie möchten. Der Preis für ClassPass variiert je nachdem, wie viele Aktivitäten man wahrnehmen möchte und wie beliebt sie sind. 

Für Mitglieder gibt es diverse Vorteile. Vor allem müssen sie keine langfristigen Verträge mit einem bestimmten Studio abschließen, sondern ClassPass bietet eine unverbindliche Mitgliedschaft an, die monatlich gekündigt werden kann. Zudem können Mitglieder verschiedenen Sport- und Wellnessangebote nutzen, wodurch sie die Möglichkeit haben, auch mal Kurse und Sportarten auszuprobieren, die sie vorher noch nie gemacht haben. Die große Auswahl an Fitnessstudios ermöglicht es den Mitgliedern zwischen Yoga, Boxen, Radfahren, Pilates, CrossFit, Tanzen und vielem mehr zu wählen.  

Den Studios hilft ClassPass wiederum ein neues Publikum zu erreichen und den Gesamtumsatz zu maximieren. Durch den intelligenten Einsatz automatisierter Technologien hilft ClassPass den Studios, ihren Buchungsprozess zu optimieren und die Kurse zu füllen, die sie normalerweise nicht füllen würden. Darüber hinaus sind die Studios durch die Partnerschaft mit uns für ein ganz neues Publikum sichtbarer und nicht mehr nur auf Kunden in ihrer jeweiligen geographischen Nähe angewiesen. ClassPass kann ein Studio an eine ganze Stadt und sogar an ein globales Publikum vermarkten, da die Mitglieder Zugang zu allen Studios weltweit haben.

Wie ist das Feedback?

Das Feedback, sowohl unserer Nutzer als auch der Partnerstudios, ist uns sehr wichtig, damit wir für beide Seiten das Produkt und die Angebote optimieren können. Grundsätzlich ist das Feedback der Nutzer und Partnerstudios in den verschiedenen Ländern aber sehr positiv und ich denke der Erfolg gibt uns auch recht.

ClassPass, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mit über 255 Millionen Dollar an Risikokapital ist ClassPass gut positioniert und auf einem guten Weg, um sein Wachstum fortzusetzen und das weltweit größte Netzwerk von Studios weiter auszubauen. Es gibt noch großes Wachstumspotenzial in einigen Ländern und Märkten, in denen wir noch nicht vertreten sind. Natürlich ist es unser langfristiges Ziel, in möglichst vielen Ländern der Welt vertreten zu sein und unseren Nutzern ein noch größeres Netzwerk an Partnerstudios anbieten zu können. 

Unsere jüngste Finanzierung hilft uns sehr, die internationale Expansion wie geplant umzusetzen, insbesondere durch den Einsatz der Teams und Ressourcen, die erforderlich sind, um die globale Präsenz von ClassPass weiter auszubauen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Findet ein Thema, für das ihr brennt und zu dem ihr etwas einzigartiges beitragen könnt!

Man sollte sich nie auf seinem Erfolg ausruhen!

Innovativ bleiben!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Fritz Lanman für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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