Freitag, August 12, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

CircleTurtle revolutioniert die Mehrweg Branche für To-Go-Lebensmittel

Stellen Sie sich und das Startup CircleTurtle doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind CircleTurtle und wir wollen die Mehrweg Branche für To-Go-Lebensmittel revolutionieren, indem wir nachhaltige Verpackungen, intuitive Pfandrücknahme, Logistik und Reinigung für Gastronomiebetriebe anbieten – die erste Komplettlösung überhaupt!

Ab 2023 kommt die Mehrweg Pflicht. Diese zwingt Restaurants ab einer bestimmten Größe dazu, wiederverwendbare Verpackungen für To-Go-Lebensmittel anzubieten. Etwa 20.000 Restaurants sind allein in Deutschland von diesem Gesetz betroffen. Dabei haben die Unternehmen weder das Kapital noch die Kapazitäten, Mehrweg ganzheitlich zu denken. Mit bedacht werden müssen nämlich nicht nur Verpackungen, sondern auch eine Pfandlösung, Reinigung und Wiederverteilung gemäß der erforderlichen Standards.

Deshalb bieten wir neben Verpackungen (Becher, Schalen, etc.) aus recyceltem Kunststoff in Deutschland auch das komplette Fulfillment sowie eine intuitive Pfandrücknahme an. Außerdem bauen wir mit unserem strategischen Partner Hobart ein Netz aus modernsten Spülstraßen in ganz Deutschland auf. So können wir den gesamten Mehrwegkreislauf nachhaltig, günstig und innovativ abdecken.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir alle wissen, dass die Verwendung von Einwegverpackungen nicht gut für die Umwelt ist. Trotzdem verwenden wir sie täglich. Hauptsächlich liegt es daran, dass der Einsatz von Mehrwegverpackungen für Betriebe noch immer signifikant teurer ist, als der von Einwegverpackungen. Betriebswirtschaftlich macht es für Unternehmen bis jetzt also keinen Sinn auf wiederverwendbare Verpackungen umzusteigen. Um dieses Problem zu lösen, hat Gründer und Geschäftsführer Nils Oelfke sich auf die Suche nach anderen Gründern gemacht, die mit ihm genau dieses Problem lösen. Mittlerweile sind wir ein 10-köpfiges Team, dass sich sicher ist, den Mehrweg Markt revolutionieren zu können.  Wir sind zwar alle Experten völlig unterschiedlicher Branchen. Aber uns alle eint der Gedanke, mit CircleTurtle aktiv etwas für die nächste Generation zu verändern. 

Welche Vision steckt hinter CircleTurtle?

Was uns antreibt, ist die Vision, dass Unternehmen Mehrwegverpackungen zu gleichen Preisen beziehen können wie Einwegverpackungen. So wollen wir Einwegverpackungen überflüssig machen. Wenn wir unsere Ziele bis 2028 erreichen, würden wir sogar  4.100.000 Bäume retten. Denn die Verwendung von Mehrweg spart Ressourcen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unsere größte Herausforderung ist immer noch der zeitliche Aspekt. Ein deutschlandweites Mehrwegsystem baut man nicht von heute auf morgen auf. Und die Mehrweg Pflicht 2023 wartet schließlich auf niemanden. Wir haben tolle Investoren, Berater und Partner, wie zum Beispiel Hobart, den Weltmarktführer gewerblicher Spültechnik, die uns unterstützen.  

Natürlich schwingt beim Aufbau eines Startups immer eine gewisse Unsicherheit mit. Nicht jeder kann und will ein solches finanzielles Risiko mittragen. Auch, weil wir zu Beginn, wie wahrscheinlich jedes Startup, über Eigenkapital finanziert waren. Mittlerweile sind wir ein Gründer-Team aus Experten der unterschiedlichsten Branchen. Jeder bringt seine Expertise und sein Netzwerk ein. Davon profitiert das ganze Team.

Vor allem das durchweg positive Feedback von Branchen-Insidern und Big Playern des Marktes zeigt uns täglich, dass wir die passende Lösung anbieten. Das motiviert natürlich ungemein. Übrigens wachsen wir rasant und suchen ständig neue Talente.

Wer ist die Zielgruppe von CircleTurtle?

Nachhaltigkeit und die Zukunft unserer Umwelt geht uns alle etwas an. Natürlich sind die Motivationen unterschiedlich. Aber letzten Endes geht es darum, dass wir nur gemeinsam wirklich etwas bewegen können. Das trifft auf sämtliche Endverbraucher:innen und Gastronomiebetriebe in der To Go Branche zu. Somit ist das auch unsere Zielgruppe.

Wie funktioniert CircleTurtle? 

Wir verstehen uns als ganzheitlicher Mehrwegsystem Anbieter, das heißt wir decken die komplette Supply Chain ab, die mit der Einführung von Mehrweg im Rahmen der Mehrweg Pflicht ab 2023 in einem Gastronomiebetrieb anfällt. Dazu gehören die Bereitstellung der Verpackungen, die Ausleihe inkl. App und Pfandsystem, die Abholung und Spülung sowie die erneute Bereitstellung bei den Betrieben. 

Wo liegen die Vorteile? 

Die Mehrweg Pflicht trifft ab 2023 über 20.000 Betriebe, auf die im Schnitt 400.000 € zukommen, um diese umzusetzen. Durch die Abdeckung der gesamten Supply Chain als ganzheitlicher Dienstleister sind wir in der Lage die günstigsten Preise auf dem Markt anzubieten. Das bedeutet für unsere teilnehmenden Betriebe, dass sie statt mit 400.000 € mit nur 90.000 € jährlich rechnen müssen und von einem Rundum-Sorglos-Service profitieren.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Es gibt durchaus Wettbewerber, die sowohl Verpackungen als auch Spülservice anbieten. Allerdings sind wir die einzigen, die beides kombinieren und Mehrweg ganzheitlich denken.

Circle Turtle, wo geht der Weg hin? 

Unsere Roadmap für die nächsten Jahre beinhaltet große Ziele. Denn wir wollen viel bewegen und ein deutschlandweites Mehrwegsystem etablieren. Das setzt viele strategische Partnerschaften und natürlich auch großes Kapital voraus. Im Moment liegt unser Fokus ganz konkret auf der Einführung der Mehrweg Pflicht 2023. Gleichzeitig wollen wir uns als nachhaltiges Unternehmen entwickeln, dass New Work in der DNA trägt.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Dann haben wir uns hoffentlich als Mehrwegsystem in ganz Deutschland etabliert und ganz viele Einwegverpackungen eingespart. Wir möchten mit gutem Gewissen sagen können, dass wir für die nächste Generation etwas bewirkt haben. Es wäre toll, sogar so gut aufgestellt zu sein, dass wir auch über den Mehrweg-Kosmos hinaus für andere Unternehmen ein Vorbild sind.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Suche dir von Anfang an ein Team, das sich gegenseitig ergänzt

Nimm Hilfe an und aktiviere dein Netzwerk

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Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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