Habt Durchhaltevermögen und glaubt an euch!

CHEF.ONE die Social Dining App bringt Gäste und Gastgeber für ein privates Dinner an einen Tisch

Stellen Sie sich und das Startup CHEF.ONE doch kurz vor!
Hey! Wir, das sind Philipp, Dogan und Eddi und wir sind die Gründer des Start-Ups CHEF.ONE – das AirBnB für die Gastronomie!
Um genau zu sein nennt sich das Konzept Social Dining / Drinking, bei dem Menschen zu sich nach Hause einladen um mit anderen tollen Menschen aus ihrer Stadt gemeinsam zu essen oder zu trinken. Ganz getreu dem Motto: „Entdecke die Küchen deiner Stadt“. Auch wenn das Essen mit im Fokus steht, ist uns vor allem wichtig, dass die Leute wieder schöne Momente in ihrem Leben erleben. Sie buchen die Events bei uns online, aber treffen wieder neue Leute offline – im echten Leben!

Kurz zu uns: Philipp, der “Kommunikator”, hat BWL studiert und kümmert sich hauptsächlich um alle Business-Development- und Finanz-relevanten Themen, die das Start-Up beschäftigen. Eddi ist der Ideengeber & Tekkie und bezeichnet sich gerne als „Nerd“, da er die Architektur der Plattform gebaut hat und für alle entwicklungsrelevanten Themen zuständig ist. Dogan, der „Analytiker“, hat seinen Master in Psychologie, leitet das Marketing des Start-Ups und ist zudem hauptverantwortlich für das Tagesgeschäft von CHEF.ONE.

Wer ist die Zielgruppe von CHEF.ONE?
Die Zielgruppe von CHEF.ONE ist sehr breit gefächert. Aufgrund der großen Varianz an Angeboten haben wir z.B. Studenten als Gäste auf unserer Plattform, die neu in der Stadt sind und nach Möglichkeiten suchen, neue Leute kennen zu lernen und sich etwas abseits des Mainstreams aufzuhalten. Genauso haben wir aber auch schon Gäste gehabt, die 70 Jahre alt sind, weil sie z.B. sehr froh sind, dass ihnen eine Möglichkeit geboten wird, sich mit anderen Menschen in geselliger Runde lecker bekochen zu lassen. Die Angebote reichen von einfacheren, kostengünstigeren Dinnern, bei denen der Social-Faktor im Vordergrund steht, bis hin zu Fine-Dining (z.B. ein 10-Gänge-Menü), bei dem das Essen vielleicht zu einem großen Teil im Fokus steht. Entsprechend sind natürlich auch die Zielgruppen sehr unterschiedlich.

Eigenschaften unserer Zielgruppe lassen sich aber schon genau beschreiben, denn grundsätzlich handelt es sich um Menschen, die sowohl weltoffen, kontaktfreudig und erlebnishungrig sind als auch eine Vorliebe für leckeres Essen und Trinken haben.

Wie funktioniert CHEF.ONE?
Die Funktionsweise ist relativ simpel. Man lädt sich als Gast die App CHEF.ONE oder besucht unsere Website www.chef.one, wählt seine Stadt aus und schaut nach den Dinner-Angeboten. Die Dinner auf unserer Plattform sind alle mit Bildern, Menübeschreibungen, Datum und Uhrzeit und einer Kurzbiographie des Gastgebers versehen. Sagt einem ein Event zu, so kann man sich ganz einfach einbuchen, indem man bereits online (per Kreditkarte, PayPal oder Sofort-Überweisung) zahlt und man erhält dann in Kürze eine Buchungsbestätigung mit der genauen Adresse des Gastgebers. Dann heißt es einfach zur abgemachten Uhrzeit bei der Adresse zu erscheinen, um lecker in privater Atmosphäre mit neuen Leuten zu essen und zu trinken und somit Teil eines unvergesslichen Erlebnisses zu werden. Genauso einfach ist es für Gastgeber ein Event auf unserer Plattform einzustellen. Mit wenigen, selbsterklärenden Schritten ist das Event über die App oder auf der Homepage erstellt.

Wie ist das Feedback?
Das Feedback ist bisher einfach überwältigend. Die Leute finden die Idee super, da wir Menschen in privater Atmosphäre wieder miteinander verbinden und sie Teil eines Erlebnisses werden lassen, was sie so in der Form bisher noch nicht kannten. Aufgrund des stark getakteten Alltags fällt es vielen schwer, genügend abwechslungsreiche Aktivitäten mit einzuplanen und somit versacken viele in ihrer „Comfort-Zone“. Ein Dinner bei CHEF.ONE löst aber gleichzeitig viele Probleme auf einmal: Ich lerne ungezwungen neue Leute kennen, habe mich (statt ins Restaurant zu gehen) lecker, frisch und lokal bekochen lassen und konnte endlich wieder etwas erleben, was ich so schnell nicht vergessen werde, weil es NEU war.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für Die Höhle der Löwen zu bewerben?
Einer unserer besten Freunde hat selbst in einer vorigen Staffel bei der Höhle der Löwen teilgenommen. Er hat uns dazu motiviert, uns auch zu bewerben und das haben wir dann auch getan. Zudem haben wir schon immer sehr gerne Shark Tank (das amerikanische Format) und auch die Höhle der Löwen zusammen geguckt. Einmal selbst vor die Löwen zu treten, war schon ein kleiner Traum für uns. Als es dann hieß, dass wir zum Dreh kommen dürfen, haben wir uns riesig darüber gefreut.

Wie haben Sie sich auf die Höhle der Löwen vorbereitet?
Wir haben recht kurzfristig die Info gekommen, dass wir zum Dreh kommen dürfen. Dann ging es los: Wir mussten uns einen Pitch ausdenken, von dem wir überzeugt sind, dass er die Löwen mitreißt. Dann hieß es, diesen Pitch auswendig zu lernen. Wir haben den Text immer und immer wieder aufgesagt, bis er saß. Immerhin hat man in der Höhle nur einen einzigen Versuch und der soll natürlich sitzen. Das viele Üben hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn wir sind mit unserem Auftritt sehr zufrieden.

Natürlich haben wir uns – neben dem Pitch – auch auf etwaige Fragen vorbereitet und auch unsere Zahlen noch mal genau auswendig gelernt. Da wir uns so viel mit unserem Startup beschäftigen, waren wir sicher, dass wir die Fragen ganz gut beantworten können, aber ob das Konzept und unser Pitch den Löwen gefällt, wussten wir natürlich nicht und daher waren wir schon sehr aufgeregt.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen das es in die Show Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Dass wir es in die Höhle der Löwe geschafft haben ist natürlich extrem motivierend. Wir wissen, dass einige Millionen Zuschauer von unserer Idee und unserem Startup erfahren werden und daher sind wir natürlich extrem gespannt und glücklich, dass wir so viele Menschen erreichen können. Durch die mediale Aufmerksamkeit erhoffen wir uns natürlich das Wachstum unserer Plattform. Was gibt es Schöneres, als Menschen zu verbinden und genau das schaffen wir und wollen wir noch mehr Leuten ermöglichen. Da eine Plattform von den Usern lebt, ist es natürlich auch für unser Startup ein unglaublicher Schritt.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf CHEF.ONE aufmerksam werden?
Der Schritt ist extrem wertvoll für uns. Marketing ist extrem kostspielig und direkt eine so breite Masse mit einer Sendung zu erreichen ist genial. Gleichzeitig wird natürlich auch das mediale Interesse steigen, was wiederum dazu führt, dass unsere Idee noch mehr Menschen bekannt wird. Wir freuen uns, mit unserem Startup dadurch noch mehr Menschen verbinden zu können.

Ziel der Show Die Höhle der Löwen ist es, dass die Löwen investieren und der Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Da wir eine Plattform (u.a. als App) haben, ist Frank Thelen natürlich super interessant für uns. Zudem denken wir, dass Judith Williams – als Verkaufsprofi – uns extrem helfen könnte, denn natürlich ist es wichtig, dass man eine gute Plattform hat, aber das Vermarkten dieser Plattform ist mindestens genauso wichtig. Wir haben in unserem Pitch daher auch die beiden Löwen explizit namentlich angesprochen.

CHEF.ONE, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir hoffen, dass wir in 5 Jahren durch unsere Plattform mit verschiedenen Events sehr viele Menschen auf der ganzen Welt verbinden. Unser Fokus ist zunächst auf Deutschland gerichtet, aber mittel- und langfristig wollen wir natürlich auch international expandieren, denn unser Geschäftsmodell ist extrem skalierbar.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Seid mutig – denkt nicht nur: Man könnte doch, es wäre doch super… sondern macht es! Gründet eine Firma und geht es an!
2. Habt Durchhaltevermögen und glaubt an euch! Die erste Zeit (und da sprechen wir nicht nur von Wochen oder Monaten) ist extrem hart. Ihr werdet viele Tiefschläge haben und immer wieder vor neuen Herausforderungen stehen… Haltet durch!
3. Baut ein gutes Team auf! Alleine kann es niemand schaffen, daher sucht euch Partner, mit denen ihr richtig gut zusammenarbeiten könnt (testet das!). Auch Investoren investieren nicht nur in eine Idee, sondern insbesondere in ein Team! Ihr solltet euch die Aufgaben gut aufteilen, euch absolut vertrauen können und füreinander dasein.

Bild: Philipp Benseler (l.) und Erdal Alim aus Hamburg präsentieren die Social Dining App CHEF.ONE. Sie erhoffen sich ein Investment von 100.000 Euro für 15 Prozent ihres Unternehmens.Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie CHEF.ONE am 21.November in #DHDL

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Philipp, Dogan und Eddi für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

KOSTENLOSER NEWSLETTER

Erhalten Sie regelmäßig die neuesten Updates der internationalen Startup-Szene!

X