Dienstag, November 30, 2021

Die beste Idee hilft nichts, wenn es einfach keinen Markt für das Produkt gibt

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

cashpresso ist ein vom Bankkonto unabhängiger Dispo direkt am Smartphone

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch kurz unseren Lesern vor!
Wir sind ein Wiener FinTech Start-up und bieten mit cashpresso einen Dispo bis zu EUR 1.500 direkt am Smartphone. Nach der Gründung 2015 machten wir uns auf die Suche nach potentiellen Bankpartnern sowie Investoren und starteten mit der technischen Entwicklung von cashpresso. Nach gut einem Jahr Entwicklungszeit konnten wir mit unserer Testphase starten und schlussendlich im September 2016 cashpresso auf den Markt bringen.

Wie ist die Idee zu cashpresso entstanden?
Jörg, Michael und ich kannten uns schon lange vor der Gründung. Die Idee zu cashpresso hatten wir während unserer gemeinsamen Zeit bei payolution und wir haben einfach den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Mit unserer langjährigen Erfahrung bei verschiedenen Unternehmen in der Payment-Branche sind wir bestens gerüstet, cashpresso als Finanzierungslösung zu etablieren.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Im Bereich FinTech ist das organisatorische und rechtliche Setup kompliziert und es gilt viele regulatorische Vorgaben zu berücksichtigen. Am meisten Zeit und Energie haben wir in die Suche nach Partnern wie beispielsweise unserer Partnerbank investiert. Schlussendlich konnten wir mit der Deutschen Handelsbank einen erfahrenen Bankpartner im FinTech Umfeld gewinnen. Bei der ersten Finanzierungsrunde konnten wir namhafte österreichische Investoren und Business Angels mit unserer Idee überzeugen. Im Frühjahr 2016 erhielten wir EUR 700.000 Seed-Kapital von Hansi Hansmann, Stefan Kalteis, den Runtastic Gründern und dem VC Fonds Speedinvest.

Wer ist die Zielgruppe ?
cashpresso ist ein reines Online-Produkt und verlangt aufgrund dessen eine gewisse Internetaffinität. Wir sprechen alle an, die online einkaufen und auf der Suche nach einer schnellen und praktischen Finanzierungslösung sind.

Wie funktioniert cashpresso?
cashpresso ist ein vom Bankkonto unabhängiger Dispo direkt am Smartphone. Die Registrierung wird komplett online abgewickelt und ist in 10 Minuten erledigt. Kunden können den EUR 1.500 Kreditrahmen mehrfach ausschöpfen und gewünschte Beträge an jedes beliebige Bankkonto überweisen. Bei der Rückzahlung bieten wir unterschiedliche Modelle, zwischen denen jederzeit kostenlos gewechselt werden kann. Unsere Konditionen sind transparent und fair: laufende Kosten sowie versteckte Gebühren gibt es nicht. Einziger Kostenfaktor ist der effektive Jahreszins von 9,99% auf den offenen Betrag. Zu Beginn bieten wir einen gratis Probemonat in dem unsere Kunden cashpresso ausprobieren können. Falls cashpresso nicht gefällt, kann jederzeit mittels Knopfdruck gekündigt werden.

Warum sollte man cashpresso nutzen?
Mit cashpresso haben wir ein einfaches, unkompliziertes und praktisches Produkt auf den Markt gebracht. Ein absoluter Vorteil ist die schnelle Verfügbarkeit. Anmeldung, Auszahlungen, Rückzahlungen und auch die Kündigung – alles funktioniert per Knopfdruck und wird vom Kunden veranlasst. cashpresso ist perfekt für Konsumfinanzierungen, eignet sich als Finanzreserve oder kann anstelle des Disporahmen der Bank verwendet werden.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Bei cashpresso stehen Nutzerfreundlichkeit und Transparenz im Vordergrund. Uns war es wichtig, ein praktisches und faires Produkt anzubieten. Das startet mit der reinen Online-Anmeldung, die bequem von zu Hause erledigt werden kann. Weiters bieten wir seit Beginn eine mobile App, um unseren Kunden cashpresso immer und überall zugänglich zu machen. Und nicht zuletzt setzen wir bei den Kosten auf ein einfaches Modell und haben auch die Rückzahlung so flexibel wie möglich gestaltet.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Langfristig sehen wir uns als Finanzierungslösungim e-Commerce. Wir sprechen bereits jetzt mit diversen Online-Shops über eine direkte Integration von cashpresso, stehen hier aber noch ganz am Beginn.Und natürlich sind diverse Weiterentwicklungen von cashpresso geplant. Aktuell arbeiten wir daran, unseren Kunden mit der Anmeldung auch eine Kreditkarte anzubieten und damit das Geld noch schnellerverfügbar zu machen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Das Wichtigste ist, dass man selbst vollkommen überzeugt ist von der eigenen Idee. Nur dann schafft man es, sich durch den Weg mit Höhen und Tiefen zu kämpfen. Es kommt aber nicht nur auf die Idee an, sondern es muss auch ein Markt dafür vorhanden sein. Deswegen sollten sich Gründer immer fragen, welches Problem lösen wir und gibt es hierfür auch Abnehmer. Die beste Idee hilft nichts, wenn es einfach keinen Markt für das Produkt gibt. Und nicht zuletzt ist das Team entscheidend. Es braucht motivierte Mitarbeiter, die mit Know-How und Motivation gemeinsam daran arbeiten, das Startup erfolgreich zu machen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Daniel Strieder für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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