Treffen Sie Carolin Desiree Töpfer Bloggerin auf der herCAREER in München

Carolin Desiree Töpfer Bloggerin wird auf der herCAREER Impulse zum Datenschutz und IT Sicherheit geben

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch kurz vor!
Mein Name ist Carolin Desirée Töpfer. Ich bin 29 Jahre alt. Aktuell baue ich zwei Unternehmen auf und blogge rund um die Digitale Transformation auf Digitalisierung-jetzt.de.

Startup Nr. 1 habe ich 2016 gestartet. Das ist quasi Unternehmensberatung anders gedacht. Es geht darum, Menschen die Angst vor der Digitalen Transformation zu nehmen und das notwendige Wissen zu vermitteln, damit sie die Digitalisierung für ihr Unternehmen oder Projekt umsetzen können. Häufig geht es dabei um komplexere Themen wie IT/ IoT Infrastruktur, Datenschutz und IT Sicherheit gepaart mit der Herausforderung, neue Prozesse implementieren zu müssen. Ziel ist es, dass die Digitale Transformation eines Unternehmens aus dem Kern heraus stattfindet und von den bestehenden Mitarbeitern und Führungskräften getragen wird.

Startup Nr. 2 baue ich seit Mitte 2017 auf. Wir beschäftigen uns damit, Virtual Reality für ansprechende Weiterbildungen im Risiko- und Katastrophenschutz-Bereich sowie für Wissensvermittlung zu nutzen. Derzeit suchen wir nach Unternehmens-Kooperationen und Investoren.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Carolin Desiree Töpfer: Die Idee, Unternehmen bei der Digitalen Transformation zu unterstützen und so interne Konflikte zu lösen, habe ich 2 1/2 Jahre mit mir herumgetragen und weiterentwickelt. Nach intensiver Recherche und einigen Bewerbungsgesprächen war klar, dass ich meine Ideen nicht als Angestellte umsetzen kann. Daher habe ich mich für meinen eigenen Weg entschieden.

Aus meiner Arbeit mit Kunden hat sich dann die Idee für Startup Nr. 2 entwickelt.

Was war bei der Gründung Ihres Unternehmens die größte Herausforderung?
Viele Gesprächspartner verstehen den Ansatz nicht, IT Beratung neu zu denken und Menschen zu befähigen anstatt sie dauerhaft von einem externen Berater abhängig zu machen. Gerade die Vertreter der Old Economy, zu der leider auch Banken, Behörden und andere relevante Ansprechpartner für Gründer gehören, sind selber in ihren alten – auch gedanklichen – Strukturen gefangen.

Kann man auch mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?
Carolin Desiree Töpfer: Man muss mit einer Idee starten, die noch nicht perfekt ist. Sonst fängt man wahrscheinlich nie an. Die Module und der Service, den ich heute Anbiete, ist nur zum Teil in meinem Kopf entstanden. Vieles habe ich mit Feedback und auf Wunsch meiner Kunden entwickelt. Wäre ich nicht vor 3 Jahren auf die ersten von ihnen zugegangen und hätte mir so eine tolle Community im B2B Bereich aufgebaut, hätte sich das alles nicht entwickeln können.

Wie sind Sie auf die herCAREER aufmerksam geworden?
Ich habe die Gründerin auf dem Unternehmerinnentag der IHK München getroffen und war von der Idee der Messe gleich begeistert.

Zu welchem Thema werden Sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen auf der herCAREER weitergeben?
Carolin Desiree Töpfer: Ich werde über die Angstthemen Datenschutz & IT Sicherheit sprechen und erklären, wie man ihnen mit Wissen und ein bisschen Organisation gelassen entgegentreten kann.

Wie wichtig sind solche Events für Gründerinnen?
Ich bemerke immer wieder, das Frauen anders gründen, sehr viel kritischer mit sich selber sind und sich auch leichter abschrecken lassen als die männlichen „Kollegen“.

Das können wir nur ändern, indem wir uns treffen und gegenseitig auch über die unangenehmen Themen austauschen und wie man mit ihnen umgehen kann.

Wo sehen Sie sich in den nächsten 5 Jahren?
Carolin Desiree Töpfer: Meine Unternehmensberatung hat sich jetzt langsam von den Startschwierigkeiten erholt. Die nächste Herausforderung ist der Einstieg in den Englisch-sprachigen Markt. Über diesen Schritt möchte ich ausreichend Rücklagen aufbauen, um anschließend Mitarbeiter nach meinem Konzept auszubilden und ihnen die Möglichkeit zu geben, die notwendigen Cross-Kompetenzen aufzubauen.

Was das VR Startup angeht, zögere ich noch mit der offiziellen Gründung. Das Business Modell finden internationale Investoren zwar spannend, die rechtlichen Hürden für Investitionen am Standort Deutschland aber nicht.

Ich persönlich kann von überall aus arbeiten. Wo genau ich in 5 Jahren sein werde und wie sich alles entwickelt, bleibt also spannend.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?
1. Es wird Tage geben, an denen du gefühlt der einzige Mensch auf der Welt bist, der an deine Idee glaubt. Bleib trotzdem fokussiert und arbeite weiter dran.

2. Menschen, die dich runterputzen oder unfair mit dir umgehen, weil du dein eigenes Ding machst, haben meist kein Problem mit dir, sondern mit sich selber.

3. Konstruktives Feedback ist das A und O bei der Entwicklung von Produkten und Services.

Wir bedanken uns bei Carolin Desiree Töpfer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

KOSTENLOSER NEWSLETTER

Erhalten Sie regelmäßig die neuesten Updates der internationalen Startup-Szene!

Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung

X