Es ist ein auf und ab, dass sollte einem klar sein

Treffen Sie cantinio.com auf der Langen Nacht der Startups

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen cantinio.com doch kurz unseren Lesern vor
cantinio.com ist die App die dem Nutzer die täglichen Mittagstisch Angebote in seiner Umgebung aufzeigt. Wir lösen dies durch unseren Foto Upload, um die Gastronomen zeitlich zu entlasten und einen Eindruck von den jeweiligen Restaurants zu geben.
Gastronomen sind in der Regel keine Techies was bedeutet, dass man einfache Lösungen schaffen muss um eine große Partizipation zu erreichen. Der hungrige Kunde bekommt durch unsere Lösung die täglichen Specials ganz praktisch in die App geladen. Wir bieten täglich Inspiration und Entscheidungshilfe für die hungrige Office Crowd.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Ich hatte ganz einfach Lust auf einen Service dieser Art. Es gab ständig Diskussionen im Büro wo den Mittags gespeist werden sollte. Wie weit, Preis Leistung und wer kann überhaupt was essen. Die Faulheit hat meistens gesiegt und es ist der Pizza Pasta Döner Laden geworden, der nur 50m vom Büro entfernt war. Ich als begeisterter Koch war da meistens enttäuscht, genauso wie die Leute mit Nahrungsmittel Intoleranzen. Aber in der Gruppe essen macht einfach auch mehr Spaß. Also wollte ich das angehen um die Vielfalt zu erhöhen, weil es in den meisten Metropolen ja nicht an kulinarischen Möglichkeiten mangelt. Das war der Beginn von cantinio. Bis zur eigentlichen Gründung hat es dann natürlich noch über ein Jahr gedauert.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie Ihr Startup finanziert?
Ich denke wir sind momentan in der schwierigsten Phase. Wir sind soweit, dass das Produkt steht und haben erste Nutzer. Das Model trägt allerdings noch nicht von alleine. Jetzt geht es darum Investoren davon zu überzeugen, dass cantinio eine weltweit skalierbare Idee ist die relativ einfach umgesetzt werden kann. Bislang habe ich nur Familie und Freunde aktiviert um kleine Mengen an Geld zu akquirieren. Da reden wir von unter 20.000 Euro. Jetzt gilt es das Ding weltweit schnell groß zu machen.

Wer ist die Zielgruppe von cantinio.com ?
Die Zielgruppe ist sehr weit gefächert. Eigentlich sind dass alle Menschen die in einer Stadt in einem Büro oder Laden arbeiten, ein Smartphone besitzen und auf Lunch angewiesen sind.
Wir legen in Zukunft natürlich noch einen besonderen Fokus auf Vegetarier, Veganer und Menschen mit Nahrungsmittel Intoleranzen, weil die in besonderem Maße auf uns angewiesen sind. In diesem Bereich gibt es beim Mittagessen einfach weniger Alternativen. Gerade diese wollen wir auch aufzeigen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Lange Nacht der Startups zu bewerben?
Ich war letztes Jahr als Gast auf der langen Nacht der Startups. Das war um ehrlich zu sein ein Tinder Date, dass mich eingeladen hatte. Das Date war nichts, so hatte ich viel Zeit und Lust mich mit den Startups zu beschäftigen. Spannender Abend.
Dieses Jahr sind wir an dem Punkt an dem wir einfach gut reinpassen. Die Apps stehen in den Stores, und laufen gut in Berlin. Wir brauchen jetzt die Aufmerksamkeit um weiter zu wachsen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen die es auf die Lange Nacht der Startups geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von dem Event?
Uns motiviert es sehr, sich in so einem großen Rahmen zu präsentieren. Ich denke Events wie die Lange Nacht der Startups bringen meistens Dinge mit denen man nicht rechnet. Ich lasse mich da überraschen. Wir wollen natürlich dass man uns wahrnimmt. Es ist immer sehr wertvoll Feedback von interessierten Menschen zu bekommen.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch das Event viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Das ist für uns natürlich eine super Sache. Wie schon gesagt brauchen wir für unser Modell vor allem User. Die erreicht man durch die Medien am schnellsten. Das ist für uns eine gute Gelegenheit in den Fokus der Medienvertreter zu rücken.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
In 5 Jahren wollen wir weltweit in allen großen Metropolen mit einem Marktanteil von 30% vertreten sein. Softwareseitig muss bis dahin ein funktionierendes Netzwerk bestehen um den Endkunden weitere Mehrwerte und Features zu bieten. Das erhöht die Kundenbindung.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Never give up! Man muss beißen und darf dabei nicht vergessen offen und positiv zu bleiben. Mit dieser Einstellung kann man nur gewinnen. Es ist ein auf und ab, dass sollte einem klar sein. Aber solange man die positiven Momente wertschätzt wird man die harten Zeiten auch meistern.

Wir bedanken uns bei Jeremias Loock für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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