Erschafft Werte die nachhaltig sind

CannaTrust unabhängige Bewertungsplattform für CBD und Cannabis Produkte

Stellen Sie sich und das Startup CannaTrust doch kurz unseren Lesern vor!

CannaTrust ist ein Aufklärungs- und Bewertungsportal für CBD & Cannabisprodukte. Wir helfen den Markt transparenter zu machen, wir klären die Verbraucher über Produkte und potenzielle Wirkungen auf und wir versuchen auf der rechtlichen Seite für den CBD-Markt in Deutschland, Österreich und Schweiz zu kämpfen. CannaTrust hat ein eigenes Bewertungssystem mit vielen unterschiedlichen Produkten erschaffen, ein hauseigenes hochqualitatives Magazin und zudem sind wir auf Messen oder Talks präsent. Zur Zeit sitzen wir auch am runden Tisch mit einer Bundesbehörde, um rechtliche Thematiken für die Branche zu klären.

Ich selbst bin Hendrik Brettschneider, Gründer des Projekts, bald 30 Jahre alt, Vater von 2 kleinen Töchtern und verheiratet mit einer wunderbaren Frau. Ich bin studierter Wirtschaftswissenschaftler und für mein Leben gern Unternehmer.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Mein tägliches Einkommen erziele ich als stellvertretender Geschäftsführer einer großartigen Firma mit einem eindrucksvollen Gründer. Dieser Gründer hat mich in den letzten zwei Jahren sehr gefördert und mir völligen Handlungsspielraum für meine Ideen gegeben. In der CBD Branche, in der wir operieren, gab es einen großen Bedarf an werbefreier Aufklärungsarbeit mit großem Benefit für Händler und Verbraucher. Diesen Bedarf haben wir gesehen. Da wir schon länger Aufklärungsarbeit geleistet haben, war die Gründung ein Selbstläufer. Hinzu kam, dass ich hier das persönliche Ziel der Gründung eines Unternehmens verfolgen konnte. Das Ziel war weniger monetärer Natur, sondern vielmehr die Erfahrung. Ich wollte in meinem Leben eine funktionierende, nachhaltige und Sinn-gebende Unternehmung erschaffen haben.

Welche Vision steckt hinter CannaTrust?

Einen virtuellen Ort zu erschaffen, wo sich der Cannabis-Markt aller deutschsprachigen Regionen bündelt. Auf Basis dessen möchten wir dies auch europaweit durchsetzen, was bereits mit CannaTrust UK geschieht. Wir sehen in CannaTrust eine unabdingbare Notwendigkeit, dass alle Marktteilnehmer an diesem Projekt mitwirken sollten. Wenn wir diese Möglichkeiten, die wir haben, nicht nutzen, dann könnte viel Negatives am Markt geschehen. Unsere Vision ist es mit CannaTrust Gutes zu tun.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Finanzierung war komplette Eigenleistung und ist es auch heute noch. Wir haben und werden sehr wahrscheinlich kein Geld aus der Firma nehmen. Und wir verfolgen den Ansatz einer aufklärerischen schwarzen Null. Wir möchten das Projekt möglichst wenig kommerziell gestalten und nur das Geld einnehmen, was wir für den täglichen Betrieb und die Aufklärung brauchen. Die größte Herausforderung ist gerade CannaTrust in der UK bekannt zu machen, weil uns hier das Netzwerk zum Start fehlt. Wir glauben aber auch hier an den Nutzen und sind uns sicher, dass wir erfolgreich sein werden.

Wer ist die Zielgruppe von CannaTrust?

Wir arbeiten nur mit Unternehmen zusammen, die auf dem deutschsprachigen Markt operieren und eine eigene Marke vertreiben. Die Produkte sollten „Cannabis“ enthalten. Ob mit Cannabinoide wie CBD oder nicht, ist egal.

Wie funktioniert CannaTrust? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Cannabis-Marken listen ihre Produkte auf unserer Plattform und geben diese zur Bewertung von echten Nutzern frei. Das Prinzip kennt man von den Produktbewertungen auf z.B. Trusted Shops. Durch unsere große Reichweite und über die vermittelten Verbraucher werden nun Bewertungen gesammelt. Da wird nichts verkaufen, dürfen wir in diesen Bewertungen auch Heilaussagen Dritter sammeln. Auf der Plattform selbst bilden wir dann den Markt für den Verbraucher ab. Dies geschieht werbefrei und zudem auch randomisiert. 

Die Vorteile liegen auf der Hand. Wir sind die einzige Instanz auf dem Markt mit einer so großen Reichweite und mit solch nützlichen Funktionen. Hinzu kommt natürlich die Reichweite, die wir generieren, unsere Trust-Badge zur Markenbildung und die Aufklärungsarbeit, die man durch die Teilnahme finanziert. Das Konstrukt CannaTrust ist ein absolutes WIN-WIN für alle Parteien für ein sehr kleines Geld, welches weit unterhalb betriebswirtschaftlich-sinnvoller Preise ist, da wir quasi nicht-kommerziell operieren wollen.

CannaTrust ist zudem einzigartig und eine Innovation.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Durch unsere Arbeitsweise, die 100% remote gestaltet ist, und durch unsere treuen Partner hat sich nichts geändert. Leider haben wir ein paar Kooperationen verloren, was aber verständlich ist, da viele Umsätze aufseiten der Partner ausgefallen sind.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Ich selbst und mein Gesellschafter haben noch einmal aus eigener Tasche für die Liquidität der Firma gesorgt. Da uns die Aufklärung am Herzen liegt, war dies kein Problem. Durch die Besonderheit unserer Firma und des Geschäftsmodells haben wir sehr wenige Kosten. Wir haben unsere physische Aufklärung ein wenig reduzieren müssen, aber ansonsten durften wir genauso weitermachen wie vorher.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Es sollte den teilnehmenden CBD Herstellern noch einmal bewusst geworden sein, dass der Fokus immer auf dem Verbraucher liegen sollte. Ohne diesen braucht man kein Geschäft aufbauen. Da CannaTrust diesen Weg geht und gleichzeitig eine Chance ist, um hier den Fokus zu legen, glauben wir auf viel Nachfrage. Dies bestätigen uns die letzten zwei Wochen.

CannaTrust, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

CannaTrust wird immer quasi nicht-kommerziell bleiben. In fünf Jahren wird unser Projekt europaweit in mehr als 5 Ländern vertreten sein und den CBD Markt in Deutschland mithilfe unseres Netzwerkes und Partnern 100% transparent gemacht haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Denkt nicht daran reich zu werden, sondern erschafft Werte, die nachhaltig sind.
  2. Ihr müsst vor der Gründung auf jede kritische Frage die perfekte Antwort wissen. 
  3. Network is KEY! Ohne weitreichende Kontakte in der Zielbranche solltet ihr mit der Gründung warten.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Hendrik Brettschneider für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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