Calumet die Friedenspfeife von heute

Calumetpipe: Die Pfeifen basieren auf der langen Tradition der Ureinwohner Nordamerikas

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Calumetpipe doch kurz unseren Lesern vor!
Mein Name ist Ali Hawila, im Jahr 2015 habe ich das Startup Calumetpipe in Hilchenbach gegründet. Fünf Größen, sechzehn Formen und sieben Holzarten, das bieten unsere Spiritpipes. Die Pfeifen basieren auf der langen Tradition der Ureinwohner Nordamerikas, die anlässlich verschiedener Rituale Tabak in ihren Friedenspfeifen rauchten. Wir haben diese Tradition aufgegriffen und eine neue Art von Pfeifen kreiert, die durch ein Dreistecksystem zusammengesetzt werden und komplett aus Holz bestehen. Wir wollen mit unserem siebenköpfigen Team jetzt sowohl den deutschen, als auch den internationalen Markt erobern.

Wie ist die Idee zu Calumetpipe entstanden?
Am Anfang wollte ich nur eine Pfeife für den Eigengebrauch, die zu 100 % aus Holz besteht, leicht zu reinigen ist und eine Filterkammer für einen Aktivkohlefilter besitzt, der den Rauch der Pfeife filtert. Es sollte quasi eine moderne Form der traditionellen Calumet Friedenspfeife sein. Meine erste Pfeife war 30 cm groß, also die jetzige XL Größe. Mein bester Freund wollte allerdings unbedingt eine kleinere Pfeife haben, eine sogenannte „Pocket Pipe“.So bin ich darauf gekommen, die Pfeifen in fünf verschiedenen Größen anzubieten: von XS bis XL.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die Werkstatt; in der wir auch heute noch produzieren, hatte ich schon im Jahr 2014 angemietet. In dieser Zeit war ich noch hauptberuflich c.a. 1,5 Jahre nach meiner Ausbildung als Schlosser tätig. Das verdiente Geld habe ich fast komplett in Werkzeuge, Maschinen und Materialien wie z.B. verschiedene Holzsorten, investiert.Ich wollte erst Möbel und Lampen herstellen. Im Sommer 2015 kam dann die erste Spiritpipe. Nachdem im Winter 2015 fast alles fertig war, tauchte plötzlich ein großes Problem auf. Um unser Logo auf jede Pfeife zu prägen, brauchten wir einen Brennstempel. Leider führten die bestellten Prototypen nicht zum gewünschten Ergebnis. Es dauerte wieder drei Monate, bis uns endlich mithilfe eines CO2 Lasers die perfekte Prägung gelungen ist.

Wie hat sich das Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Wir haben in den letzten zwei Jahren viele Rückschläge aber auch sehr viele Fortschritte durchlebt. Bis jetzt konnten wir gemeinsam alle Probleme lösen. Zu Beginn wussten wir alle noch nicht sehr viel über Holzbearbeitung. Durch intensive Versuche und gute Ratschläge konnten wir uns fortlaufend weiter spezialisieren. Daraus hat sich, bis ein solides Team entwickelt.

Wer ist die Zielgruppe von Calumetpipe?
Unsere Zielgruppe legt Wert auf Langlebigkeit, Exklusivität und Individualität. Wir wollen Menschen ansprechen, die das Rauchen nicht als Konsum, sondern als Genuss sehen und ökologisch orientiert sind. Viele unserer Kunden kaufen die Pfeifen auch als Geschenk, weil sie in einer Vitrine sehr schön aussehen.

Was ist das Besondere an den Pfeifen? Aus welchem Holz werden sie gefertigt und wo werden sie produziert?
Das Besondere an unseren Pfeifen ist erst einmal das sie nur aus Holz bestehen und leicht zu reinigen sind. Außerdem ist es möglich einen Aktivkohlefilter einzusetzen, was den Rauchgeschmack deutlich verbessert. Sie werden von Hand gefertigt in Hilchenbach NRW. Bei uns kann der Kunde aus sieben Holzsorten frei wählen: Olive, Nuss Maser, Ahorn, Kirsche, Birne, Pflaume und Buche.

Calumetpipe, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Bis dahin muss unsere Marke auf jeden Fall weltweit verbreitet sein. Die größte Herausforderung liegt jetzt in der Vermarktung des Produkts. Wir hoffen, dass wir demnächst einen guten Investor kennenlernen, der uns finanziell und mit wichtigen Ratschlägen unterstützen kann.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Bildet ein Team um die Aufgaben besser zu verteilen.
2. Seit offen für Kritik und Anregungen.
3. Nimmt euch nichts anderes vor !
Was ich jedoch persönlich am wichtigsten finde, ist es dran zu bleiben und von der Idee überzeugt zu sein!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Ali Hawila für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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