Geht immer wieder auch mal einen Schritt zurück

Call a midwife Beratung und Unterstützung bei Fragen zur Schwangerschaft ,Geburt und zum Baby

Stellen Sie sich und das Startup Unternehmen Call a midwife doch kurz unseren Lesern vor!
Call a midwife bietet mehrsprachige und internationale Beratung und Unterstützung via Skype und Facetime (u.a.) für Mütter und ihre Familien, bei Fragen zur Schwangerschaft, Geburt und ihres Babys. Außerhalb Deutschlands werden ca 8 Millionen Babys im Jahr geboren, welche keine oder nur eine unzureichende Betreuung durch Hebammen und Ärzte erreichen können. Wir bieten damit einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu jeder Zeit und an jedem Ort.

Wie ist die Idee zum Call a midwife entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee stammt aus der Hebammenarbeit in Berlin und der Begleitung internationaler Paare, die hier leben und Kinder bekommen, und unseren Service und Erfahrung schätzen und in ihre Heimatländer empfehlen. Mit meinen Kolleginnen arbeite ich schon lange zusammen, und konnte mit deren Unterstützung, die Idee verwirklichen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung ist es, nicht in einer festen Idee zu erstarren und daran festzuhalten, sondern immer wieder neu zu schauen, wie die Idee sich verändern und weiterentwickeln kann. Call a midwife ist jetzt in seiner Vision schon anders als ich es noch vor 6 Monaten dachte und das ist spannend. Bisher haben wir uns aus rein privaten Mitteln finanziert und mit Hilfe und Unterstützung aus dem Kreis unserer „ Frauen „ und Freunden und sind seit November 2016 im Social Impact Lab Berlin aufgenommen.

Wer ist die Zielgruppe von Call a midwife?
Unsere erste Zielgruppe sind vorerst die „ Expats „, die unser System kennen und schätzen und es in den Ländern in denen sie leben vermissen. Geplant ist eine Erweiterung auf alle europäische Länder, die kein Hebammensystem haben und dann schließlich weltweit. Dafür brauchen wir ein Weltweites Netzwerk von Hebammen und Ärzten.

Welche Beratung bieten Sie an?
Wir beraten zu allen Themen der Schwangerschaft, Geburt und dem Wochenbett, Stillen und allen Themen in der Zeit des 1. Lebensjahres des Babys.

Wie kann man den Service nutzen?
Die Frauen und Paare können uns im ersten Kontakt kostenfrei per Mail und Textchat erreichen und dann in Videochats z. B. per Skype persönlich und vertraulich mit uns sprechen

Wie ist das Feedback?
Wir haben durch Netzwerkarbeit und Presse viel Aufmerksamkeit und Lob für unsere Idee und Website und langsam auch Anfragen und Buchungen aus aller Welt, was sicher auch mit unserer Mehrsprachigkeit zu tun hat.

Call a midwife, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Call a midwife soll ein internationales Portal mit Kooperationen in aller Welt werden und nicht nur den Benefit der persönlichen Chats bieten. Wir wollen Tutorial Filme und mehrsprachige Onlinkurse zu allen Themen anbieten, eine App erstellen und vor allem Kooperationen aufbauen, die uns mit anderen Fachberatern aus diesen Bereichen verbindet. Call a midwife soll aber auch caritativ arbeiten und in Zusammenarbeit mit NGO’s Menschen erreichen, die unseren Service nicht bezahlen können und somit eine Strukturverbesserung, eine Notfallhilfe und eine Ausbildungsverbesserung für Hebammen in der Dritten Welt bieten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Tipp 1: bleibt dran
Tipp 2: geht immer wieder auch mal einen Schritt zurück
Tipp 3: habt auch Spaß dabei

Bildquelle: Stefanie Schramm – Fräulein Fotograf

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Sabine Kroh für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer ist 39 Jahre jung, Gründerin und leitende Redakteurin der StartupValleyNews. Ihre Karriere startete sie in verschiedenen internationalen Direktvertriebsunternehmen. Seit 2007 ist sie hauptberuflich als Journalistin tätig. Während dieser Zeit lernte sie die Startup-Szene kennen und schätzen, was Sie dazu bewogen hat mit StartupValleyNews ein internationales Startup Magazin aufzubauen!

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