calistam: Marktplatz mit Produkten von Gründern Startups und Jungunternehmern

calistam versandkostenfreier Marktplatz mit ausgewählten Produkten- vegan,gluten-und sojafrei

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen calistam doch kurz unseren Lesern vor?
Wir sind ein versandkostenfreier Marktplatz, auf dem es ausgewählte Produkte von besonderen Partnern gibt. Bei uns ist alles vegan, gluten- und sojafrei. Außerdem achten wir auf Nachhaltigkeit, es gibt viele Bioprodukte und einiges wird handgemacht. Bei uns wird jeder fündig: ob Veganer, Allergiker, Bio-Fan oder –und das ist uns am Wichtigsten- alle denen die Produkte einfach gefallen!

Wie ist die Idee zu calistam entstanden?
Die Idee von calistam entstand in den letzten 10 Monaten während unseres Aufenthalts in den USA. Ich habe eine Autoimmunerkrankung und bin daher in meiner Ernährung sehr eingeschränkt. Es nervte mich oft, dass ich vieles nicht darf/ will und so teilweise lange nach einem passenden Produkt suchen muss. Wir stießen bei unseren Recherchen immer wieder auf Produkte, die uns sehr gefielen und wir nicht verstanden, warum nur so wenige Menschen erreicht werden. Wir wollen also Unternehmen in einer Partnerschaft dabei unterstützten mehr Menschen zu erreichen. Da wir aber nur eine Partnerschaft eingehen, wenn wir selber überzeugt sind, werden die Produkte vorher von uns getestet und erst anschließend kommt es zu einer Zusammenarbeit. Nur die besten Produkte und Partner schaffen es auf unsere Seite.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war es, überhaupt den Schritt zu wagen, da wir uns komplett nur aus eigenen Mitteln finanzieren. Zusätzlich habe ich mit dem Start von calistam veröffentlicht, dass ich eine Autoimmunkrankheit habe, was nur wenige Menschen in meinem Leben bis dahin wussten.
Die finanziellen Mittel kommen aus dem Ersparten, die größten Investitionen waren bis jetzt aber Fleiß, Schweiß und viel Handarbeit. Daher hatten wir nicht die Möglichkeit mit externem Geld und einem großen Knall auf dem Markt zu gehen umso mehr sind wir stolz darauf, was (und wie viele Menschen) wir bisher erreicht haben.
Konzeptionell war die größte Herausforderung die Versandkosten. Wir haben uns persönlich schon oft geärgert, wenn man auf Marktplätzen Produkte von mehreren Anbietern kauft und für jeden Versand extra noch einmal zahlen muss. Das wollen wir unseren Kunden ersparen und somit mussten wir ein Konzept entwerfen, bei dem der Kunde keine extra Versandkosten bezahlen muss, der Partner und letztendlich calistam jedoch nicht ein Minus-Geschäft machen. Dies hat uns viele Kopfschmerzen verursacht, heute sind wir aber stolz darauf eine Lösung gefunden zu haben.

Welche Produkte findet der Kunde bei calistam?
Es gibt eine Auswahl von 300 Produkten in den folgenden Kategorien: men, woman, kids, jewelry, cosmetics, books, food, drinks. In diesen Kategorien haben wir die unterschiedlichsten Produkte und sind natürlich kontinuierlich dabei nach weiteren Partnern zu suchen. Wir beschränken uns dabei bewusst nicht nur auf Lebensmittel, da es in den anderen Bereichen auch so viele tolle Produkte gibt und es auch dort wichtig ist auf Qualität und Herkunft zu achten.

Wie wählen Sie die Produkte aus?
Teilweise nehmen wir Kontakt mit den Unternehmern auf, andere melden sich direkt bei uns. Wir sprechen dann erst einmal ganz ungezwungen mit den Unternehmern, um mehr über sie und ihr Produkt zu erfahren. Anschließend kommt es zum persönlichen Produkttest von uns und wenn uns das Produkt gefällt, wird es aufgenommen.

calistam, wo geht der Weg hin?Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Das ist eine gute Frage und gar nicht so leicht zu beantworten. Wir hoffen natürlich das calistam in fünf Jahren die Anlaufstelle für viele Menschen ist, die auf der Suche nach einem besonderen Produkt sind und gerne mehr über den dahinterstehenden Unternehmer erfahren möchten. Zusätzlich hoffen wir bis dahin unser Sortiment noch deutlich zu vergrößern, das wäre wirklich schön.
Abseits von calistam erhoffen wir uns ein Teil einer Bewegung in der Gesellschaft zu sein, wieder mehr darauf zu achten wo unsere Produkte herkommen und wer eigentlich dahinter steckt. Wir sind froh unseren Teil dazu beizutragen.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Eine Idee ist schnell geboren, aber der Weg bis zur Umsetzung ist oft schwer. Wenn Sie wirklich davon überzeugt sind, dann wagen Sie den Schritt und lassen Sie sich nicht beirren. Es wird nicht alles wie geplant laufen, aber das ist auch gut so. Das Schöne an Fehlentscheidungen ist, Sie haben etwas dazu gelernt und das kann Ihnen keiner nehmen.
Außerdem ist es wichtig den eigenen Weg zu finden, es gibt sehr viele Tipp & Tricks, Erfahrungswerte und vermeidlich „Richtige-Wege“. Es ist wertvoll sich die verschiedenen Tipps anzuhören, am Ende aber selbst zu entscheiden welcher Weg der richtige ist.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Maybritt Reumann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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