BusyLamp: web-based legal management platform

Mit BusyLamp behalten Sie den Überblick darüber, welche Beraterkosten zukünftig auf sie zukommen werden

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen BusyLamp doch kurz vor!
Mein Name ist Manuel Meder. Ich gehöre neben Michael Tal und Konstantin Tadrowski zum Gründerteam von BusyLamp. BusyLamp bietet mittelständischen und großen Unternehmen eine webbasierte Software an. Mit dieser Software können unsere Kunden ihre externen Beraterkosten, zum Beispiel Rechtsanwaltskosten, schnell und einfach kontrollieren und auswerten. Mit BusyLamp haben Mandanten bereits vor Rechnungsstellung einen guten Überblick darüber, welche Beraterkosten zukünftig auf sie zukommen werden. Zudem findet eine automatisierte Rechnungsprüfung statt, die den Mandanten wissen lässt, welche Rechnungspositionen abrechenbar sind und welche nicht. Kurzum: Mit BusyLamp delegieren Unternehmen die zeitaufwendigen und fehleranfälligen Aufgaben rund um die Rechnungsprüfung auf eine intelligente Software und können sich somit auf ihre fachlichen Aufgaben konzentrieren. Mit BusyLamp sparen Mandanten nachweislich Zeit und Geld.

Wie ist die Idee zu BusyLamp entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Herr Michael Tal und ich waren vor unserer Tätigkeit für BusyLamp in Großkanzleien tätig. Die Idee entstand bei zahlreichen Gesprächen mit Kanzleianwälten und Unternehmensjuristen. Letztere sind mit der Qualität der Arbeit ihrer externen Anwälte grundsätzlich sehr zufrieden, finden jedoch oft den gesamten Abrechnungsprozess zu intransparent. Gleichzeitig finden es beide Parteien geradezu lästig, über einzelne Rechnungspositionen zu diskutieren. Dies hat uns dazu bewogen, eine Software zu entwickeln, die zum einen mehr Transparenz in den Abrechnungsprozess bringt und zum anderen die unbeliebte aber erforderliche Rechnungsprüfung automatisiert. Umgesetzt wurde die Idee von Konstantin Tadrowski, der seit dem ersten Tag unsere IT verantwortet und mittlerweile ein Team von fünf Vollzeitentwicklern leitet.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Bei dem Thema „Herausforderungen“ gibt es große regionale Unterschiede: Während wir uns in Europa hauptsächlich mit der Frage beschäftigen, wie man die Saleszyklen verkürzen und bei Großunternehmen als Startup Vertrauen schaffen kann, beschäftigen wir uns in den USA eher damit, wie wir uns gegen Wettbewerber durchsetzen können.
Zum Thema Finanzierung: Zum Gesellschafterkreis zählen neben uns Gründern ca. 20 Investoren. Die meisten davon gut vernetzte Business Angels, aber auch das Land Hessen über einen Beteiligungsfonds.

Wie hat sich Ihr Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Nach dem Markteintritt vor vier Jahren wird die Software mittlerweile in über 60 Ländern weltweit eingesetzt. Neben unserem Hauptstandort in Frankfurt am Main haben wir seit 2015 Büros in New York City und London. Wir verzeichnen jedes Jahr einen signifikantes Umsatzwachstum und sind in der Lage, uns in Pitchsituationen gegen etablierte Wettbewerber durchzusetzen, die teilweise schon länger als 15 Jahre im Markt unterwegs sind. Dieses Jahr haben wir sowohl mit iManage, dem weltweit führenden Dokumentenmanagementsystem im Bereich Legal, als auch mit IBM Watson eine Partnerschaft geschlossen. Es bewegt sich viel und das ist gut so.

Wer ist die Zielgruppe von BusyLamp?
BusyLamp wird von Unternehmen eingesetzt, die regelmäßig mit externen Beratern, -insbesondere Rechtsanwälten- zusammen arbeiten. Zu unseren Kunden zählen Unternehmen wie zum Beispiel OSRAM, Holtzbrinck, ECE oder die New York Times Company.

Welchen Service bieten Sie an?
Grundsätzlich stellen wir unsere webbasierte Software zur Nutzung zur Verfügung und bieten in diesem Zusammenhang einen umfassenden IT-Support an. In Europa besteht darüber hinaus große Nachfrage hinsichtlich von Beratungsleistungen im Bereich Legal Spend Management. Dabei geht es den Unternehmen insbesondere um Hilfestellungen bei der Analyse der Beraterkosten bis hin zur Optimierung der Beauftragungs- und Abrechnungsprozesse. In diesem Zusammenhang beraten wir Unternehmen zum Beispiel regelmäßig bei der Erstellung von Einkaufs-AGB sowie ggf. der Einführung von Abrechnungsregeln und dem Einsatz von Technologie zur Sicherstellung eines einheitlichen Beauftragungs- und Abrechnungsprozesses.

Welchen Vorteil haben Mandanten?
Unsere Mandanten sparen Zeit und Geld, indem sie lästige, zeitaufwendige und fehleranfällige Tätigkeiten rund um die Prüfung von Beraterrechnungen an eine Software delegieren, die es besser, schneller und kostengünstiger kann.

Wo liegen die Vorteile für Anwälte?
Anwälte setzen BusyLamp quasi als Marketingtool ein. Sie zeigen sich transparent und innovativ gegenüber ihren Mandanten, die dies durchweg schätzen.Obwohl wir BusyLamp originär nur Unternehmen angeboten haben, zählen mittlerweile auch Kanzleien zu unseren Kunden; darunter einige der international und national tätigen Top-Sozietäten.

BusyLamp, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Das ist schwer zu sagen. Momentan investieren wir viele Ressourcen in unsere Entwicklungspartnerschaft mit IBM Watson, um unsere Applikation noch intelligenter werden zu lassen. Hier sehen wir gerade in den USA -mittelfristig aber auch in Europa- ein enormes Potenzial. Zudem bauen wir seit 2015 ein internationales Reseller-Netzwerk auf, um den Vertrieb zu skalieren. Das alles wird zu weiterem Wachstum führen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Seid mutig und bleibt fokussiert und versucht, die intensive Reise, auf die Ihr Euch begebt, zu genießen – auch wenn sie teilweise stressig sein wird und Rückschläge auftreten werden!

Wir bedanken uns bei Manuel Meder für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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