BuddyMe: Activity-Networking

BuddyMe finde Freunde für Aktivitäten wie Sport, Kultur oder Hobbies

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen BuddyMe doch kurz vor!
BuddyMe ist eine Gemeinschaft, bei der nicht Profile und Posts im Mittelpunkt stehen, sondern Aktivitäten. Damit schlagen wir neue Wege im Internet ein. Entgegen dem Trend, immer mehr Zeit online zu verbringen, kann man mit BuddyMe wieder offline aktiv werden. Und das geht ganz einfach: Entweder es wird ein neuer Eintrag erstellt, oder man schließt sich einem anderen an, der bereits gepostet hat. So kann man sich mit Menschen aus der Umgebung zum Fahrrad fahren, Improtheaterabend, Tanz-Kurs oder Bouldern verabreden. Seit kurzem werden BuddyMe-Pinnwände zum Einbau in eigene Webseiten, Facebookpages oder Apps auch gemietet – zum Beispiel von Unis, Vereinen oder Kletterhallen. Unser Team besteht derzeit aus zwei Leuten – Thomas und Andreas – und etwa 4000 aktiven Buddies in ganz Österreich. Thomas übernimmt die technische Entwicklung von BuddyMe, Andreas arbeitet mit den Partnerunternehmen der Plattform.

Wie ist die Idee zu BuddyMe entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
BuddyMe entstand als Lösung eines eigenen Problems. Wir lieben Sport, zum Beispiel Radfahren. Aber alleine macht es weniger Spaß. Wenn jetzt kein Freund Zeit hat, möchte man oft schnell neue Bekannte fürs Hobby finden – das geht aber online gar nicht so leicht. Darum haben wir BuddyMe gegründet. Später haben wir bemerkt, dass das eigentliche Problem noch weiter geht.
Andi: „Als wir noch klein waren, haben wir uns mit unseren Freunden draußen zum Spielen getroffen. Heute läuft immer mehr Interaktion online ab. Das ist aber kein Ersatz, die Qualität der Freizeit nimmt eher ab. Dem wollen wir mit BuddyMe entgegenwirken.“
Thomas:„Wir bringen Gleichgesinnte regional zusammen und nutzen das Internet nur da, wo es notwendig ist – beim Suchen und Finden. Kennenlernen sollen sich Menschen dann aber persönlich. Mit BuddyMe geht das. Ob für Vereine, im Sport oder bei ausgefallenen Hobbies.“
Tom und Andreas kennen sich schon seit ihrer Schulzeit. Seit sieben Jahren betreiben die beiden eine kleine Werbeagentur. Nach ihrer Uni-Zeit haben sie jetzt mit BuddyMe als erstem eigenem Projekt gestartet.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war definitiv das erste Investment der AWS zu bekommen. Dazu mussten wir viel Zeit investieren. Allerdings glaube ich, dass die wirklich großen Herausforderungen erst kommen – erste Mitarbeiter zu finden, das Team zu erweitern und Investoren an Board zu holen wird sicherlich mindestens so herausfordernd.
BuddyMe hat als Studentenprojekt begonnen. Nach dem Studienabschluss haben Tom und Andi das Startup ein Jahr lang aus der eigenen Tasche finanziert. Im Dezember hat BuddyMe dann eine Förderung der AWS von 50.000,- Euro für die Umsetzung der Geschäftsidee erhalten. Mittlerweile gibt es erste Kunden und Umsätze. Für die nächsten Schritte suchen wir nach einem passenden Seed-Investor.

Wer ist die Zielgruppe ?
BuddyMe Nutzer sind aktiv und haben Facebook und Co. satt. Sie gehen gerne raus und probieren neue Dinge aus – das nächste Selfie ist ihnen eher egal. Menschen gehen vor. Das trifft auch auf unsere Kunden zu. Vereine, Sportveranstalter, Events und Messen, Unis und Tourismusorganisationen. Es gibt sehr viele Unternehmen, die davon profitieren wenn zwei Leute zusammenkommen und aktiv werden. Sie Nutzen BuddyMe um ihre Mitglieder zu aktivieren und neue Interessierte zu sich zu bekommen.

Wie kann man auf BuddyMe eine Anfrage einstellen?
Einmal mit Mailadresse & Passwort oder Facebook registrieren reicht. Danach kann man mit einem Klick in der jeweiligen Stadt mit anderen aktiv werden. Auf BuddyMe gibt es auch keine Werbung und keinen Datenklau. Wir freuen uns, wenn Leute auf unserer Plattform neue Freunde finden und dann schnell offline aktiv werden.

Welche Aktivitäten kann man auf BuddyMe einstellen?
Alles – außer Dating. Unsere Nutzer sind sehr sportlich, haben Hobbies von Seifensieden über Brettspielen zu Modellbau und sind – positiv – Nerds.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
BuddyMe ist das einzige Plugin-Netzwerk für regionale Betriebe, Vereine und Organisationen. Unser Geschäftsmodell ist neuartig und durch den Verzicht auf Werbung und Fokus auf nachweislichen Nutzen für unsere Kunden nachhaltig. Damit sind wir jetzt schon der Marktführer für Activity-Networking in Österreich. In fünf Jahren wollen wir unseren Weg in die USA gefunden haben und dort Activity-Networker Nummer eins sein!

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Man sollte sich jedenfalls klar sein wovon man in den ersten Jahren leben will. Ohne finanzielles Polster ist eine Gründung unmöglich. Oft braucht es Jahre bis eine Idee greift – die meisten müssen aber früher aufgeben. Nicht weil die Idee schlecht wäre, sondern weil der finanzielle Atem ausgeht.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Andi und Thomas für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

KOSTENLOSER NEWSLETTER

Erhalten Sie regelmäßig die neuesten Updates der internationalen Startup-Szene!

X