BuchhaltungsButler Online Buchhaltung für Startups und KMU

BuchhaltungsButler – Automatisierungstool für die Finanzbuchhaltung

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen BuchhaltungsButler doch kurz vor!
MZ: BuchhaltungsButler ist ein Automatisierungstool für die Finanzbuchhaltung. Unsere Technologie erkennt Belege, sortiert Sie automatisiert zur Kontotransaktion und generiert Buchungsvorschläge, welche vom Anwender nur noch bestätigt werden müssen.

KN: Mit dem Butler können Nutzer ohne Buchhaltungskenntnisse Ihre Buchhaltung selbst abwickeln, aber auch größere Unternehmen Ihren Workflow in der Buchhaltung optimieren. BuchhaltungsButler lässt sich prima als ergänzendes Tool in der Buchhaltung nutzen, welches die Generierung der Buchungssätze, die Archivierung von Belegen und das Sortieren der Geschäftsvorfälle übernimmt. Die fertigen Datensätze werden dann ganz einfach in eine Steuersoftware wie zum Beispiel DATEV übernommen.

Wie ist die Idee zum BuchhaltungsButler entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
MZ: Konrad und ich sind bereits einige Jahre befreundet. Der initiale Impuls, ein gemeinsames Projekt zu machen, kam dann durch Konrad, der schon länger als IT-Berater arbeitet und ein eigenes Projekt entwickeln wollte. Mich musste Konrad dann nicht zweimal fragen, ob ich Lust auf ein neues Projekt habe. Einen erfahrenen Webentwickler, der einen Mitgründer sucht um etwas Eigenes zu programmieren, trifft man schließlich nicht jeden Tag.

KN: Max war zu dem Zeitpunkt noch ganz bei seinem anderen Startup Berlin Shuttle involviert. Von ihm kam die Idee, eine Automatisierungslösung für die Finanzbuchhaltung zu entwickeln. Ich habe dann eine ganze Weile getüftelt, ob sich das in etwa so realisieren lässt, wie Max sich das vorgestellt hat. Als die Tests positiv verliefen, fiel dann der Startschuss zu dem neuen Projekt. Das war im Sommer 2014.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
KN: Die größte Herausforderung war definitiv die Entwicklung der Erkennungstechnologie für die Belege. Wir nutzen zwei verschiedene Herangehensweisen um eine höchstmögliche Genauigkeit zu erreichen und kombinieren maschinelle Lernverfahren mit einer regelbasierten Herangehensweise.
MZ: Da Konrad und ich durch unsere anderen Tätigkeiten beide weiterhin ein Einkommen hatten, konnten wir das Projekt bis heute bootstrappen. Wir haben bisher nur wenige externe Dienstleistungen einkaufen müssen und decken fast alle anfallenden Tätigkeiten im Kernteam ab.

Wer ist die Zielgruppe von BuchhaltungsButler?
MZ: Unsere Zielgruppe sind alle selbstständig Tätigen und Gewerbetreibenden. Vom freiberuflichen Einnahmen-Überschuss-Rechner bis zum mittelständischen bilanzierenden Unternehmen können quasi alle unsere Anwendung nutzen.
Auch Steuerberater gehören zu unserer Zielgruppe, denn sie verdienen vor allem an den Jahresabschlüssen ihr Geld und bieten die Finanzbuchhaltung oftmals nur deswegen an, um an die lukrativen Abschlüsse zu kommen.
Da auch Steuerberater größtenteils händisch buchen und jeden Beleg einzeln in die Hand nehmen, sehen wir auch dort großes Potential.

Welchen Service bieten Sie an?
KN: Der Fokus liegt ganz auf der Finanzbuchhaltung, wir bieten aber auch eine Rechnungsstellung mit an und arbeiten an weiteren Features, die wir gerne zukünftig mit implementieren möchten.

Wie viel kostet die Software?
MZ: Für Freiberufler beginnen die Preise bei 9,95€ monatlich.

Warum sollte man seine Buchhaltung über den BuchhaltungsButler verwalten?
MZ: Entweder um Kosten zu sparen, oder Zeit. Bei vielen auch beides.
Die meisten Unternehmen haben Ihre Finanzbuchhaltung ganz an ein Steuerbüro ausgelagert und zahlen monatlich eine hohe Rechnung an den Steuerberater für das Verbuchen der Geschäftsvorfälle. Andere Unternehmen machen die Buchhaltung intern und müssen so viel Zeit für das Sortieren und Kontieren der Buchhaltung aufwenden.
KN: Der BuchhaltungsButler automatisiert die Prozesse bis zu dem Punkt, dass eine fachkundige Person die automatisiert generierten Buchungssätze noch einmal final plausibilisiert.

BuchhaltungsButler, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
KN: Unsere Vision ist es, eine schlanke cloudbasierte Lösung für die Buchhaltung, Warenwirtschaft, Anlagenverwaltung und Lohnabrechnung mit größtmöglicher Automatisierung zu entwickeln.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
MZ: Ich bin ein großer Freund des „Lean Startups“. Wer eine großartige Idee hat, einfach mal machen! Ein Team aufstellen welches alle benötigten Kompetenzen abdeckt, ein MVP bauen, am Markt testen und Kundenfeedback einsammeln und implementieren. Wenn man den Proof ofConcept hat und für eine schnelle Skalierung Investorengelder braucht, ist dann der richtige Zeitpunkt für Gespräche. In der Anfangsphase, ohne MVP und Proof of Concept ist man nur der Bittsteller. Danach hat man eine viel bessere Position für Investorengespräche. Daher einfach Vollgas geben und seine gute Idee am Markt testen, bevor man sich zu viele Gedanken um sein Pitch-Deck macht!

Weitere Informationen zur Online Buchhaltung

Wir bedanken uns bei Maximilian Zielosko und Konrad Nerger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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