Es gibt keine Probleme, für die es keine Lösung gibt!

Treffen Sie die Gründer von Brooklyn Soap auf dem „InstaMarkt: Winter Wonderland am 14 November in Berlin“

Wie ist die Idee zu Brooklyn Soap entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee zu Brooklyn Soap entstand während eines Praktikums in New York. Mein Mitgründer Felix und ich kannten uns bereits aus Grundschultagen und wussten nach dem Studium nicht so richtig etwas mit uns anzufangen. Deshalb verbrachten wir ein halbes Jahr in Brooklyn, um Inspiration für das Berufsleben zu sammeln. Dort entdeckten wir auf einem der Flohmärkte zum ersten Mal natürliche Seifen und waren sofort von der Wirkung und Herstellung begeistert. Zurück in Deutschland suchten wir leider vergeblich nach ähnlichen, natürlichen Pflegeprodukten für Männer und beschlossen aus diesem Frust heraus, es einfach selbst zu machen!

Wer ist die Zielgruppe von Brooklyn Soap?
Das interessante an der Zielgruppe von Brooklyn Soap ist, dass die Hälfte unsere Kunden Frauen sind. Oftmals sind Männer sehr zurückhaltend, wenn es darum geht neue Pflegeprodukte auszuprobieren. Deshalb ist es oftmals die Ehefrau oder Freundin, die ihrem Mann unsere Produkte mitbringt. Erst beim Nachkauf der Produkte ist er es dann, der in das Regal greift.

Welche Produkte findet der Kunde auf Brooklyn Soap?
Der Kunde findet natürliche Männerpflegeprodukte bei Brooklyn Soap. Das beginnt bei Basics, wie Deodorant, Duschgel, Haargel und geht hin zu innovativen Produkten, wie Bartöl und Bartseife.

Wie nutzen Sie Instagram?
Werbeanzeigen auf Instagram spielen eine wichtige Rolle in unserem Marketing-Mix. Wir verwenden hauptsächlich Video, um unsere Produkte mit Inhalten und Mehrwert aufzuladen. Es ist das beste Medium um unsere Kunden aufzuklären und gleichzeitig den Abverkauf zu fördern. Männer schätzen insbesondere unsere Tutorials zur richtigen Anwendung und einem gepflegteren Aussehen. Dies erhöht nicht nur unsere Reichweite und Markenbekanntheit, sondern zugleich unseren Kundenstamm. Intern beschreiben wir diesen Marketingansatz mit dem Begriff „Soft Selling“. Am Ende des Tages erzielen wir durch die Verwendung von Videowerbung eine konstant positive Rendite auf unsere Werbeausgaben.

Wie hat Instagram zum Erfolg beigetragen?
Die großen Reichweiten auf Instagram förderten unserer Markenbekanntheit in einer stark umkämpften und von TV-Werbung dominierten Branche. Nicht nur potentielle Kunden wurden auf unsere Produkte aufmerksam, sondern auch Händler aus den verschiedensten Regionen. Mittlerweile verkaufen wir unsere Produkte in 38 Ländern weltweit. In vielen Fällen entstand der erste Kontakt über Instagram.

Was können Sie anderen Unternehmern hinsichtlich der Nutzung von Instagram zum Erreichen der Unternehmensziele empfehlen?
Vorab ist es essentiell die Unternehmensziele zu definieren. Diese können zum Beispiel die Steigerung der Markenbekanntheit, des Website-Traffics oder des Produktabsatzes beinhalten. Als nächstes ist es wichtig, sich intensiv mit den Gewohnheiten der gewünschten Zielgruppe auf Instagram auseinanderzusetzen, also die Inhalte und Formate zu identifizieren, mit denen sich diese Zielgruppe bereits interagiert. Mit diesem Wissen und den Unternehmenszielen im Hinterkopf, kann die eigene, individuelle Werbestrategie auf Instagram entwickelt werden. Wichtig ist es, diese Strategie konstant zu verfolgen und jederzeit die relevanten Kennzahlen zu messen. Erst dann wird sich der gewünschte Erfolg einstellen.

Brooklyn Soap, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unser Ziel ist es nach wie vor, so viele Männer wie möglich von natürlicher Pflege zu überzeugen. Der Wechsel von konventioneller zu natürlicher Kosmetik hat nicht nur einen positiven Einfluss auf die Gesundheit des Mannes, sondern auch einen enormen Nutzen für die Umwelt. Deshalb arbeiten wir täglich an der weltweiten Zugänglichkeit zu unseren Produkten. Männer sollen Brooklyn Soap im Idealfall nicht nur online finden, sondern auch im Drogeriemarkt an ihrer Ecke. Wir sind bereits heute auf einem guten Weg dorthin und hoffen, dass wir in fünf Jahren unserem Ziel noch nähergekommen sein werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Kenne deine Stärken und welche Rolle sie in deinem Unternehmen spielen werden. Einfach nur zu gründen, um der nächste Steve Jobs oder Elon Musk zu werden, geht nur selten gut.
2. Am Anfang und Ende steht der Kundennutzen. Investiere deshalb die meiste Zeit in dein Produkt. Gehe erst an den Markt, wenn dein Kundennutzen höher als der von bisherigen Lösungen ist.
3. Klingt banal, aber dennoch wichtig: Es gibt keine Probleme, für die es keine Lösung gibt.

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Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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