Gründe nur, wenn du von dem Produkt selbst überzeugt bist

Brauerei BEURA Bier ohne künstliche Zusatzstoffe nach dem deutschen Rheinheitsgebot

Stellen Sie sich und die Brauerei BEURA doch kurz unseren Lesern vor!
Die Brauerei BEURA wurde von uns, Gabriele Beckmann und Michael Freymuth, 2016 gegründet. Wir haben uns auf die handwerkliche Herstellung von Bieren spezialisiert. Uns ist es extrem wichtig, dass alle Schritte die zur Herstellung des Bieres erforderlich sind, vom Schroten des Malzes über die Reifung des Bieres bis zur Abfüllung der Flasche durch uns durchgeführt werden.

Das Malz beziehen wir aus einer kleinen Mälzerei in den Niederlanden und unseren Hopfen zu großen Teilen aus Deutschland. Dabei achten wir immer auf beste Qualität, da nur mit besten Zutaten auch unsere Biere hochwertig und einzigartig werden können. Wir brauen nach dem deutschen Reinheitsgebot und können durch die Vielzahl von verschiedenen Malzen und Hopfensorten fast unendlich viele verschiedene Bierstile und -sorten brauen.

Wie ist die Idee zur Brauerei BEURA entstanden?
Die besten Ideen entstehen aus einer Bierlaune. Zusammen mit Freunden wurden Craftbiere verschiedener Brauereien verkostet. Geschmack ist dabei natürlich Ansichtssache, aber wir waren der festen Überzeugung, dass geschmacklich noch mehr möglich ist.

Daher entschieden wir uns eine eigene kleine Brauerei zu gründen. Im Vordergrund stand und steht dabei immer mit besten Zutaten qualitativ hochwertige und vor allem Biere mit hoher „drinkability“ anzubieten.

Welche Vision steckt hinter der Brauerei BEURA?
Die Vision sind hochwertige Biere, die unsere Kunden in Deutschland lieben und auch unsere Nachbarn in den Niederlanden und Belgien von unseren Bieren und dem deutschen Reinheitsgebot zu überzeugen. Wir möchten eine Brauerei mit Bieren werden, die weit über die Grenzen der Region und Deutschland bekannt und getrunken werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Herausforderungen gab es viele. Was wir vielleicht etwas unterschätzt hatten, war die ganzen Behörden, die der Betrieb einer Brauerei auf den Plan ruft. So mussten zum Beispiel alle Räume lebensmittelgerecht umgebaut und von der Gesundheitsbehörde abgenommen werden, für die richtige Abgabe der Biersteuer ein Steuerlager eingerichtet werden und so weiter. Zum Glück konnte dies durch eine gute Zusammenarbeit mit den Behörden alles gemeistert werden.

Die zweite Herausforderung war, Bier herzustellen, die auch immer mit dem selben Geschmack beim Kunden ankommen. Da wir im Gegensatz zu anderen Brauereien keine künstlichen Zusatzstoffe zuführen, erschwerte dies natürlich den Brauvorgang.

Die Kosten für unsere Brauerei und den Umbau wurden durch eigene Mittel und einen Bankkredit finanziert.

Warum haben Sie sich für eine Crowdfunding Finanzierung entschieden? Wo sehen Sie die Vorteile gegenüber anderen Finanzierungsmöglichkeiten?
Die Entscheidung für Crowdfunding ist gefallen, weil wir unsere Biere gern einer großen Öffentlichkeit vorstellen wollen. Die Plattform gibt uns genau diese Möglichkeit, aufgeschlossene und experimentierfreudige Leute zu treffen, die immer an neuen und coolen Dingen interessiert sind.

Außerdem bietet die Plattform uns auch auf Feedback, Wünsche und Verbesserungsvorschläge schnell einzugehen und in direkten Kontakt mit Interessierten und Kunden einzugehen.

Warum sollte man die Brauerei BEURA unterstützen?
Weil wir zu 100% handwerklich unser Bier herstellen, auf jegliche Zusatzstoffe verzichten und immer garantieren können genau zu wissen, was in jeder Flasche ist: bestes Bier, mit viel Liebe und Geschick hergestellt, welches die Zeit bekommt das es benötigt um zu einem guten Bier zu reifen.

Was werden Sie nach erfolgreicher Finanzierung umsetzen?
Die Finanzierung ermöglicht uns die Vergrößerung unserer Brauanlage und eine Erweiterung des Gärkellers.

Außerdem werden wir durch die Finanzierung Holzfässer anschaffen und erstmalig Biere eine lange Zeit in den Fässern lagern um ein ganz besonderes Highlight zu erschaffen.

Zusätzlich wollen wir weitere Biersorten entwickeln. Auch dazu benötigen wir natürlich Kapital.

Wer ist die Zielgruppe von der Brauerei BEURA?
Unsere Zielgruppen sind sowohl Männer als auch Frauen in jedem Alter, aus gesetzlichen Gründen natürlich erst ab 16 Jahren. Unsere Biere bieten für jeden Geschmack etwas. Das eine Bier ist süß-malzig, ein Anderes hingegen stark gehopft und daher deutlich bitterer.

Unsere dann im Holzfass gereiften Biere werden eher was für Bierliebhaber, die schon mit verschiedenen Bierstilen Erfahrungen gemacht haben und etwas Außergewöhnliches suchen. Das ist dann ähnlich wie beim Whisky-Liebhaber; irgendwann sucht man was sehr Besonderes. Und auch diese Nische möchten wir natürlich gern bedienen.

Was ist das Besondere an dem Bier?
Wir können zu 100% garantieren, was während des Brauvorgangs passiert und wie das Bier in die Flasche gekommen ist. Alle Schritte erledigen wir selbst. Dies führt zwar manchmal zu Engpässen, aber unsere Kunden wissen dies zu schätzen.

Im Ergebnis brauen wir geschmacklich gute und interessante Biere, die es nicht an jeder Ecke auf Paletten zu kaufen gibt.

Brauerei BEURA, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir wollen unser Bier etablieren und deutlich über die Region hinauswachsen. Hierzu soll auch die Brauerei weiter wachsen und der Ausstoß erhöht werden. Außerdem wollen wir noch weitere Brauspezialitäten, auch ohne Alkohol entwickeln und anbieten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
– Gründe nur, wenn du von dem Produkt selbst überzeugt bist.
– Rede erst mit den Behörden, bevor du etwas umsetzt
– Habe Spaß an dem, was du machst

Link zum Crowdfunding

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Gabriele Beckmann und Michael Freymuth für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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