Box at Work nachhaltig bequem günstig

Box at Work einfach umziehen und clever lagern

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Box at Work doch kurz vor!
Box at Work ist ein On-Demand Service für Selfstorage und nachhaltige Umzugsboxen, der aktuell in vielen großen deutschen Städten – wie Berlin, Hamburg oder Dortmund – verfügbar ist. Ab März starten wir unsere Europa-Expansion, und sind mit Zürich dann als erstes auch in der Schweiz vertreten. Dabei verfolgen wir zwei Ziele: Auf der einen Seite möchten wir für Menschen in Ballungszentren, in denen der Wohnraum immer knapper wird, eine einfache und praktische Möglichkeit schaffen, um ihre Sachen einzulagern. Und auf der anderen Seite möchten wir eine günstige und nachhaltige Alternative für den Umzugsmarkt anbieten, mit Boxen die deutlich besser sind als jeder Pappkarton. Wir liefern Kunden kostenlos unsere grüne Boxen, mit denen sie dann entweder umziehen, oder uns diese befüllt zum Einlagern wieder mitgeben können.

Wie ist die Idee zum Box at Work entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Box at Work ist durch meine eigenen schlechten Erfahrungen beim umziehen entstanden. Ich bin damals häufig umgezogen, und hatte dabei ständig Probleme mit nervigen Pappkartons, bei denen immer die Tragegriffe gerissen oder gleich die ganzen Böden gebrochen sind. Und Platzprobleme hatte ich sowohl in Amsterdam schon, als auch nach meinem Umzug nach Berlin, wo Kellerräume oft Luxus sind. Erschwerend kam hinzu, dass viele Menschen in großen Städten kein Auto besitzen, was den Transport von Gegenständen und Pappkartons deutlich erschwert. Ich habe dann eins und eins zusammengezählt, und die Idee für Box at Work war geboren. Wir wollten uns aber nicht nur den Problemen des Alltags, sondern auch den größeren Herausforderungen stellen. Daher legen wir großen Wert auf optimierte Routenplanung und einen nachhaltigen Kreislauf aus wiederverwendbaren Boxen, anstelle von Pappkartons die nach kurzer Zeit schon auf dem Müll landen. Die Box at Work GmbH habe ich zwar alleine gegründet, das initiale Setup – und somit die Grundlage für den heutigen Erfolg – habe ich aber mit meinen ersten beiden Mitarbeitern geschaffen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Das Aufsetzen der Online-Plattform und die Synchronisation mit unserem Offline-Service war wohl die größte Herausforderung. Da mussten wir sehr viel Arbeit reinstecken, bis wir ein funktionierendes Modell hatten, mit dem wir dann an den Start gehen konnten. Dazu mussten Lagerhallen gemietet, Boxen angeschafft und ein LKW gekauft werden, was recht kapitalintensiv ist. Die Anschubfinanzierung kam daher über mehrere Business Angels, die uns zu Beginn mit insgesamt einer Millionen Euro unterstützt haben. Mittlerweile können wir das Wachstum aus dem operativen Geschäft finanzieren, was eine sehr erfreuliche Entwicklung ist.

Wer ist die Zielgruppe von Box at Work?
Unsere Kunden kommen aus ganz verschiedenen Bereichen. Wir bedienen sowohl Privatkunden, wie den Studenten der ins Ausland geht oder den Best Ager mit Platzproblemen, als auch viele Unternehmen, die insbesondere unseren flexiblen Service schätzen. Die On-Demand-Economy ist in vollem Gange, und immer mehr Menschen nehmen Services in Anspruch, die man auf Knopfdruck abrufen kann. Das kommt uns zugute, denn gerade in größeren Städten besitzen viele Menschen kein Auto und haben wenig Zeit, und suchen daher eine möglichst einfache Lösung für Umzüge und Lagerung.

Welchen Service bieten Sie an?
Wir vermieten wiederverwendbare, nachhaltige Umzugsboxen, und auf Wunsch auch zusätzliches Umzugsmaterial, um den ganzen Umzugsprozess zu vereinfachen. Das Kernprodukt ist aber unsere Lagerlösung mit Lieferservice, die sowohl die Einlagerung befüllter Boxen, als auch sperriger Gegenstände umfasst.

Wie viel kostet der Service?
Das Mieten von Umzugsboxen kostet wöchentlich 1€ pro Box, Anlieferung und Abholung inklusive. Damit liegen wir im Schnitt etwa 30% unter den Kosten eines Pappkartons im Baumarkt, und man spart sich die Hin- und Rückfahrt. Die Einlagerung von Boxen fängt bei 3,49€ pro Monat an, für sperrige Gegenstände zahlt der Kunde monatlich 6,99€ – Anlieferung und Abholung ist dabei ebenfalls inklusive. Bei Langzeitlagerungen reduzieren sich die Preise, so dass unser Service durchschnittlich 20% günstiger ist als herkömmliche Lagerräume.

In welchen Städten ist Box at Work schon verfügbar?
Mittlerweile ist Box at Work in Berlin, Hamburg, Stuttgart, Dortmund, Bochum, Hagen, Witten, und Frankfurt vertreten. Zürich, München, Bonn, Münster, Essen und viele weitere Großstädte sollen aber bald folgen!

Box at Work, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren sind wir der Marktführer im Bereich On-Demand Storage und haben mit unseren nachhaltigen Umzugsboxen einen signifikanten Teil der Pappkartons ersetzt.
Wir bieten unseren Service flächendeckend in ganz Europa an, so dass Kunden ständigen Zugriff auf unsere Boxen haben, und ihre eingelagerten Sachen auch zwischen verschiedenen europäischen Städten bewegen können – je nach Bedarf und innerhalb kürzester Zeit.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Das wichtigste ist, dass man sich vom Start weg mit dem richtigen Team umgibt und sich stark auf sein Geschäft fokussiert. Die Startup-Szene ist ein quirliger Haufen, mit vielen spannenden Events und interessanten Köpfen – man sollte sich von dem ganzen Trubel aber nicht zu sehr ablenken lassen, denn schließlich gibt es viel zu tun!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Gerrit Jan Reinders für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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