Sei du selbst und habe eine Vision

Bookingbuddy digitale Buchungen, wie beispielsweise Terminbuchung, Raumbuchungen und Dienstleistungen

Stellen Sie sich und das Startup Bookingbuddy doch kurz unseren Lesern vor!

Bookingbuudy ist die komplette Lösung für digitale Buchungen, wie beispielsweise Terminbuchung, Raumbuchungen und Dienstleistungen. Wir bietet eine innovative und intuitive Plattform für das Buchungsmanagement. Egal ob du Räume oder Equipment vermietest oder Dienstleistungen anbietest, die flexibel aufgebaute Plattform von Bookingbuddy ermöglicht es dir das bestmögliche Buchungserlebnis für deine Kundinnen und Kunden anzubieten. Darüber hinaus bietet unsere Lösung umfangreiche Verwaltungs- und Konfigurationsmöglichkeiten.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ressourcen werden immer häufiger geteilt. In der heutigen Zeit besteht ein Sharing-Trend, sodass Ressourcen als auch Dienstleistung extern und online für andere angeboten werden. Durch diese Entwicklung ist es essentiell die Verfügbarkeit der Ressourcen zu bestimmen, damit keine Doppelbelegungen auftreten oder Verluste durch eine geringe Auslastung entstehen.

Ein weiterer wesentlicher Punkt ist, dass verfügbare Ressourcen häufig nicht monetarisiert werden, da die Vermietung und die damit einhergehende Planung und Abrechnung zu aufwendig ist. Insgesamt entwickelt sich die deutsche Gesellschaft hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft, in welcher Dienstleistungen und Ressourcen immer stärker nachgefragt werden. Der Bedarf für innovative Lösungen, um diese Dienstleistungen effizient und schnell anzubieten, steigt somit gleichermaßen

Des Weiteren stehen aktuell Unternehmen vor der Herausforderung, dass sich Kunden registrieren müssen, um Corona- Maßnahmen einzuhalten. Um die Maßnahmen einzuhalten und Warteschlagen zu vermeiden, setzten viele Unternehmen (Beispielsweise Schwimmbäder und Strände) auf online Buchungstools, wie Bookingbuddy. Um diese Probleme zu lösen, haben die Brüder Lucian und Simeon Holtwiesche 2020 Bookingbuddy gegründet. Mittlerweile arbeitet ein siebenköpfiges Team an der Vision das Buchungsmanagement zu revolutionieren.

Welche Vision steckt hinter Bookingbuddy?

Unsere Vision ist es das Buchungsmanagement zu digitalisieren und so einfach wie möglich zu gestalten. Aber was heißt das eigentlich genau? In der Zukunft sollte man nicht mehr anrufen müssen, um einen Termin zu vereinbaren oder zu verschieben. Noch sollte man z.B. zum Sportplatz fahren und sehen, dass dieser bereits belegt ist. In unserer Zukunft werden alle Verfügbarkeiten transparent sein und die Terminvereinbarung so einfach, wie nie zuvor. Termine können leicht vereinbart, verwaltet und auch bezahlt werden mit nur wenigen Klicks – egal wann und egal wo. Gleichzeitig sollten sich Dienstleister weniger mit Koordinationsaufwand befassen und ihre wertvolle Zeit in das stecken, was zählt. Bookingbuddy wird all dies im Hintergrund für sie erledigen und damit nicht nur Zeit sparen, sondern auch neue und glücklichere Kunden schaffen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderungen war die Gründung einer Firma während der Corona-Krise. So stellten wir im Februar 2020 gemeinsam ein Team für die Entwicklung von Bookingbuddy auf. Dort entwickelten wir in Eigenregie ein vollumfängliches Buchungstool für verschiedene Anwendungsbereiche. Durch die gute Zusammenarbeit im Team konnten wir bereits früh nennenswerte Kunden für uns begeistern und so eine Eigenfinanzierung sichern. Als nächstes steht eine Finanzierungsrunde an, bei der wir eine Erhöhung der Kapitaleinlagen durch Investoren beabsichtigen.

Wer ist die Zielgruppe von Bookingbuddy?

Kunden für Bookingbuddy sind vor allem Geschäftskunden, wie Solo-Selbstständige, Dienstleistungsunternehmen, Vermietungsdienstleister, Multi-Tenant Gebäude, Schwimmbäder, Coaches, Co-Working und Unternehmen, welche Räume oder einzelne Arbeitsplätze vermieten.Des Weiteren bieten wir allen Unternehmen, welche durch Corona betroffen sind, unser System kostenlos an. Mit Bookingbuddy können sie ihre Ressourcen online anbieten und notwenige Kontaktdaten DSVGO konform erfassen. Beispielsweise nutzen aktuell viele Freibäder Bookingbuddy, um deren Einlass und Kapazitäten zu verwalten. 

So können Badegäste ihren Badetermin über Bookingbuddy buchen und der Schwimmbadbetreiber kann so alle Corona-Regelungen einhalten.A llgemein ist Bookingbuddy eine transparente Plattform, die für jede Kundengruppe zugänglich ist.

Wie funktioniert Bookingbuddy? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Derzeit befindet sich keine online Lösung auf dem Markt, welche den universalen und großen Funktionsumfang im Bereich Ressourcenmanagement abdeckt. Es gibt verschiedene Anbieter von Online-Buchungssystemen, welche jedoch erhebliche Nachteile mit sich bringen. Anbieter, wie Microsoft Exchange (Room & Desk Booking) und Google Calendar (Room Booking) decken bspw. nur den Bereich der Raumbuchung für interne Zwecke ohne Abrechnungsfunktion für Externe ab. Andererseits lassen sich mit Calendly beispielsweise nur die persönlichen Online-Termine verwalten. Zudem beschränken sich all diese Anbieter oftmals auf einen eingeschränkten Anwendungsbereich und schaffen durch teils alte Technologie einen komplizierte Einstieg und schwierige Verwendung ihrer Anwendungen.

Bookingbuddy abstrahiert dagegen das universelle Problem hinter jeder Buchung und bietet somit für verschiedene Problemstellungen eine Komplettlösung. Die verschiedenen Anwendungsbereiche und Einsatzmöglichkeiten machen Bookingbuddy einzigartig. Die Möglichkeit verschiedenen Ressourcen, wie beispielsweise einen Coach, welcher einen Räume für sein Seminar benötigt, Technik für seine Präsentation und Catering für seine Gäste zu kombinieren, hebt Bookingbuddy ebenfalls ab. Andere System konzentrieren sich dagegen meist nur auf einen kleinen Anwendungsbereich. 

Trotz umfangreicher Funktionen steigert Bookingbuddy durch intuitives Design die Usability und ist somit benutzerfreundlich und einfach zu bedienen. Eine smarte und automatisierte Abrechnungslogik spart Zeit und Hilft bei der Rechnungsstellung. Durch den Buchungs-Shop können Buchungen von extern entgegengenommen werden. Dabei können Buchungen jederzeit, von überall und von allen Geräten getätigt werden.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Durch Corona hat sich die Nachfrage nach Buchungssystemen stark erhöht. Beispielsweise setzten jetzt viele Schwimmbäder auf ein digitales Buchungssystem. Des Weiteren denkt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther darüber nach eine Strand-App einzuführen, um die Strände an der Ost- und Nordsee damit vor Überfüllung zu schützen. Dort sind wir aktuell als Technologie-Partner im Gespräch. Neben einer sofortigen Verfügbarkeit, würde das Land und die Kommunen bei der Verwendung von Bookingbuddy von einer erheblichen Kosteneinsparung profitieren. Darüber hinaus freuen wir uns während der Corona-Pandemie helfen zu können und bieten unseren Service teils kostenlos an. So können die durch Corona ohnehin belasteten Haushalte geschont werden und mehr Geld in die Wirtschaftsförderung und das Gesundheitssystem fließen.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Durch die Krise verlagern sich viele Prozesse, die sonst analog stattgefunden hätten, ins Internet. Wir können natürlich erst nach der Krise sagen, ob Bookingbuddy davon profitiert. Da wir nicht von Corona angeschlagenen Unternehmen profitieren möchten, bieten wir unser System für alle betroffenen Unternehmen kostenlos an. Die größte Änderung für uns ist, dass wir viele Gemeinden und Städte als Kunden gewonnen haben und nicht wie davor mit klassischen Unternehmen zusammenarbeiten.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Die Chance liegt in der beschleunigten Digitalisierung von Unternehmen und der steigenden Akzeptanz bei Kunden für digitale Buchungen. Eine Chance sehen wir in der Zusammenarbeit mit Schleswig-Holstein an der sogenannten Strand-App.

Bookingbuddy, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehen wir uns als größter Deutscher Technologieprovider im Dienstleistung- und Vermietungssektor.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Sei du selbst und habe eine Vision.

2. Habe keine Angst Fehler zu machen und die Richtung zu ändern. 

3. Teile dir große Ziele in kleine Ziele auf.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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