Bookatable dein Restaurantguide

Bookatable  kostenlose Tischreservierungen in Echtzeit

Wie ist die Idee zu Bookatable entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Firma BookaTable DE wurde bereits 2000 in Deutschland gegründet. Zeitlich versetzt verlief die Gründung eines ähnlichen Unternehmens in Schweden – die Gründung von LOGHOS Logical Hospitality. In Großbritannien folgt die Gründung der Livebookings ltd. In 2001. Das schwedische und das britische Unternehmen fusionieren im Jahr 2006. 2008 wird dann auch BookaTable DE übernommen – die gesamte Firma nennt sich von nun an Livebookings Holding Ltd. 2014 folgt die Umbenennung zu dem gemeinsamen Namen Bookatable.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die Bookatable-Online-Plattformfunktionsfähig zu machen, auch auf verschiedenen Endgeräten, war bisher eine der größten Herausforderungen. Diese Hürde konnten wir allerdings meistern, was auch eine Analyse der Daten unserer Online-Reservierungs-Plattform zeigt: 2015 haben 41 Prozent der Bookatable-Nutzer online übers Smartphone oder Tablet ein Restaurant reserviert. Im Vergleich waren es 2011 nur 7 Prozent. Das beweist natürlich zum einen, dass immer mehr Gäste diesen Service schätzen und zum anderen, dass unsere kontinuierliche, technische Weiterentwicklung seine Wirkung nicht verfehlt.

Wer ist die Zielgruppe von Bookatable?
Zum einen sind dies die Gastronomen. Wir legen Wert darauf, Gästen eine große Auswahl an Restaurants zu bieten. Daher sprechen wir auch jede Art von Gastronomiebetrieb an, in der ein Gast einen Tisch reservieren kann – vom Sterne- und Hotelrestaurant über den Italiener ums Eck bis hin zu Betrieben der Systemgastronomie wie Sausalitos oder Mongos. Je nach Bedarf des Restaurants, passen wir unsere System-Lösungen für das Restaurant-Management ganz individuell an und bieten jedem Betrieb somit den größtmöglichen Mehrwert.
Zum anderen sind da natürlich auch die Gäste. Immer mehr Menschen reservieren online einen Tisch im Restaurant – und nicht nur junge. Jeder, der schnell und unkompliziert reservieren möchte, ist bei uns genau richtig.

Wie findet man über Bookatable das richtige Restaurant?
Auf Bookatable.de gibt es eine Reihe von Filter, mit denen man die Suche praktisch eingrenzen kann – wie die Stadt und deren Viertel, die Küche und der Preis. Natürlich kann man auch direkt nach Restaurants in der Nähe suchen und über den interaktiven Stadtplan von unterwegs aus per Smartphone eine Wahl treffen. Jedes Restaurant verfügt darüber hinaus über ein Profil, wodurch der Nutzer alle wichtigen Informationen zur Location findet. Die Bookatable-Nutzer hinterlassen nach ihrem Besuch im Restaurant auch oftmals Bewertungen. Wichtig zu wissen hierbei ist, dass ausschließlich Nutzer, die auch wirklich in einem Restaurant gespeist haben, Bewertungen abgeben dürfen. User, die ihre Reservierung storniert haben oder gar nicht erst erschienen sind, haben nicht die Option auf eine Restaurant-Bewertung. Das Bookatable-Bewertungs-Systemhilft anderen Gästen so schon vor dem Besuch eines neuen Restaurants, einen guten Eindruck der Küche und des Service zu erhalten.

Welche Informationen findet man noch auf Bookatable?
Auf Bookatable.de kann man nicht nur einen Tisch reservieren, sondern auch tolle aktuelle Restaurant-Angebote oder saisonale Specials entdecken, wie beispielsweise zum Valentinstag oder während der Weihnachtszeit. Zudem gibt es den Bookatable-Blog. Hier erhält der User regelmäßig Neuigkeiten aus der Gastronomie, kann Interviews lesen oder sich über Food-Trends informieren, leckere Rezepte durchstöbern und vieles mehr. Damit ist Bookatable.de auch eine Lifestyle-Plattform, auf der sich Gäste und Kulinarik-Fans tummeln.

Tragen sich die Restaurants selber ein oder werden Sie von Ihnen eingetragen?
Die Restaurants schließen zunächst einen Vertrag mit Bookatable und wir tragen sie dann in unsere Datenbank ein.

Bookatable, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Bereits heute werden 41 Prozent der Reservierungen übers Smartphone getätigt – Gäste reservieren somit immer mehr mobil. Eine weitere interessante Tatsache: 30 Prozent der Gäste treffen ihre Entscheidung zur Restaurant-Reservierung zwischen 5 und 8 Uhr morgens. Wer hier nicht online buchbar ist verpasst was.
Auch in Zukunft werden wir unsere Produkte permanent weiterentwickeln. Insbesondere die Hard- und Software mobiler Endgeräte ändert sich ständig. Somit müssen wir natürlich mit der Zeit gehen. Heutige Lösungen können morgen schon nicht mehr up to date sein. Zukünftig wird natürlich auch der Aufbau einer eignen Gastdatenbank immer wichtiger werden. Nur wer seine Gastdaten sammelt und nutzt, kann Marketing-Maßnahmen umsetzen, mit Stammgästen in Kontakt bleiben und neue Gäste auf sich aufmerksam machen. Da wir uns auch als Marketing-Partner der Restaurants sehen, wollen wir diese Optionen noch weiter vorantreiben.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Im Grunde geht es natürlich erstmal darum, eine Idee zu haben, die simpel aber vor allem nützlich ist für die Menschen. Ein wenig Mut gehört auch dazu. Gründer werden oft auf Gegenwind stoßen, weil sie ihrer Zeit möglicherweise voraus sind. Wer jedoch an die eigene Idee glaubt, diese gut strukturiert, einen Businessplan erstellt und mit viel Arbeit klar kommt, der sollte es auch riskieren. Ganz wichtig ist es, irgendwann einfach mal zu „machen“. Es gibt immer Dinge, die man optimieren kann, aber es kommt der Punkt, an dem man mit seinem Produkt oder seiner Dienstleistung starten muss. Sonst bleibt es ein theoretisches Gebilde, an dem man immer weiter herumdoktert.
Mein Credo: Lernen Sie den Markt zu verstehen und sich auf ihn einlassen. Identifizieren Sie die Bedürfnisse Ihrer Kunden. Analysieren Sie die Erfolge und Misserfolge Ihrer Mitbewerber. Wenn Sie diese Ratschläge befolgen, wird dies Ihre Geschäftsidee positiv stimulieren und Sie können vielleicht eine entscheidende Lücke im Markt identifizieren und füllen. Viel Erfolg!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Thomas Bergmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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