Es gibt immer einen einfacheren Weg!

blookery: Einfach mal raus-Blind Booking Reise

Stellen Sie sich und das Startup blookery doch kurz unseren Lesern vor!
Wir sind Jannis und Kevin, Gründer von blookery. Mit blookery bieten wir Kurzreisen mit dem ultimativen Spannungsfaktor: du erfährst erst einen Tag vorher wohin die Reise geht (oder etwas eher wenn du möchtest). Das Schöne daran ist, dass es die Entscheidung einen Kurztrip zu machen unglaublich vereinfacht. Du musst dich um fast nichts mehr kümmern und kannst deine Reisepläne endlich Wirklichkeit werden lassen.

Wie ist die Idee zu blookery entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Oft redeten wir darüber, was für ein cooler Urlaub es wäre, einfach in ein Flugzeug zu steigen ohne zu wissen wohin es geht. Erst am Zielort zu erfahren an welchem Ort man letztendlich seinen Urlaub verbringt – einfach alles auf sich zukommen lassen, wie es gerade passiert.
Frei nach unserem Motto “Einfach mal raus” habe ich (Kevin) für 4 Freunde eine eigene Blind Booking Reise organisiert. Nur ich wusste den Zielort und die anderen haben erst am Flughafen-Gate erfahren, wohin die Reise geht. Jannis hat es sogar geschafft, ohne zu wissen wohin es geht ins Flugzeug einzusteigen. Einer unserer Freunde spoilerte ihn aber dann während des Fluges ,
Aus dieser Einmal-Idee ist dann die Business-Idee entstanden.
Jannis und ich arbeiteten damals in der gleichen Firma und merkten schnell, dass wir die gleichen Interessen und die Leidenschaft zum Gründen haben.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
“Blind Booking” ist unter anderem der Begriff für günstiges Fliegen (oder günstige Hotels). Unser Konzept zielt aber auf Spannung und Abenteuer. Hier ist es nicht so einfach mit unserem Angebot die richtige Kundengruppe zu erreichen ohne zu viele Leute anzuziehen, die lieber einen 10 € Gutschein hätten als ein super Erlebnis.
Mit Ausnahme unserer Arbeitszeit haben wir uns von Tag 1 an selbst finanziert. Wir wollen blookery gesund wachsen lassen und durch eigene Einnahmen größer machen. Wenn wir Ressourcen benötigen, bezahlen wir diese von unseren Einnahmen ohne äußerliche finanzielle Hilfe. Das tut uns gut, wenn wir kein Geld für etwas haben, müssen wir kreativ sein.

Wer ist die Zielgruppe von blookery?
Abenteuerliche, reiselustige, offene, spontane Personen die Lust haben etwas Neues zu erleben und gerne Überraschungen mögen. Wir wollen nur an Kunden vermitteln, die eine schöne Reise auch zu schätzen wissen – Miesepeter sind ausgeschlossen

Wie funktioniert blookery?
Du legst einfach auf unserer Website deine Wunschkriterien fest und wir stellen dir ein unverbindliches Angebot aus Hotel und Flug zusammen (wie du vom Hotel zum Flughafen und zurück kommst ist dir überlassen, wir schicken aber Infos dazu mit).
Ein Beispiel:
● Lars stellt eine Anfrage und gibt an, dass er am ersten Mai Wochenende mit 2 Personen in eine südlichere Region möchte und Lust auf “Nightlife” und “Städtereise” hat, bei einem Budget von ca. 350 € pro Person.
● Wir stellen ihm ein handverlesenes Angebot aus Flug und Hotel zusammen was Lars direkt bucht
● Über eine eigene Countdown-Seite erfährt Lars zusammen mit seiner Reisebegleitung einen Tag vorher wohin es geht – super easy und Spannung pur!

Wie ist das Feedback?
Großartig! Unsere Kunden finden die Idee super. Sie lieben es, dass sie sich um fast nichts kümmern mussten und ihren Urlaub mit Spannungsfaktor vollkommen genießen konnten.

blookery, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Gerade ist der späteste Zeitpunkt um den Zielort zu erfahren “1 Tag vor Abflug”. Wir wollen es allen Kunden ermöglichen, erst am Flughafen zu erfahren, wohin die Reise geht. Am Flughafen zu stehen und zu erfahren, wohin es geht, ist einfach genial. Dieses Gefühl wollen wir allen unseren Urlaubern schenken. Zudem wollen wir die erste Anlaufstelle für Blind Booking Reisen innerhalb Europas sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Fangt Lean an: Von “Komm wir machen das!” bis zum Livegang unserer Landingpage vergingen weniger als 24 Stunden.
2. Schnell Kundenfeedback sammeln: Da wir schnell Live waren, haben wir sehr schnell Feedbacks von echten Kunden erhalten und konnten somit iterativ den richtigen Weg finden.
3. Es gibt immer einen einfacheren Weg! Es lohnt sich häufiger mal anzuhalten und zu überlegen wie man etwas einfacher machen kann. Wie würdet ihr es machen wenn ihr keine Programmierer (oder andere für den Job benötigte “Ressourcen”) im Team hättet?
In dem Zusammenhang gibt es viele kostenlose Tools die es euch ersparen das Rad neu zu erfinden. Bei einer früheren Geschäfts-Idee mussten wollten wir zum Beispiel ein Dashboard programmieren. Hätten wir das machen können? Ja. Wäre es total dämlich gewesen und war es gut, dass wir das ganze einfach in Gmail über Labels abgebildet haben: aber sowas von ja!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Jannis und Kevin für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer ist 39 Jahre jung, Gründerin und leitende Redakteurin der StartupValleyNews. Ihre Karriere startete sie in verschiedenen internationalen Direktvertriebsunternehmen. Seit 2007 ist sie hauptberuflich als Journalistin tätig. Während dieser Zeit lernte sie die Startup-Szene kennen und schätzen, was Sie dazu bewogen hat mit StartupValleyNews ein internationales Startup Magazin aufzubauen!

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